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Polen ist Europameister im Verkauf von Nazi-Artikeln

Polen ist nach eigenen Angaben Nummer Eins in Europa, was den Verkauf von Nazi-Propagandamittel angeht. Nach den Vereinigten Staaten als Export-Weltmeister von Nazi-Artikeln, drängt sich Polen immer mehr an die weltweite Spitze. Und das, obwohl die Polen unter dem Dritten Reich besonders gelitten hat.

Grundsätzlich ist der Erwerb von Nazi-Devotionalien zwar erlaubt, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Nämlich nur wenn der Besitz solcher Artikel zur Aufklärung, zum Schutz der Verfassung, der Kunst, der Wissenschaft, der Geschichte oder ähnlichen Maßnahmen dienlich ist.

Unter diesen Voraussetzungen scheint es unwahrscheinlich, dass es auf den polnischen Flohmärkten tatsächlich alles glatzköpfige Lehrer sind, die dort zum Beispiel Silberlöffel und Aschenbecher mit SS-Runen kaufen, berichtete das Polit-Magazin "Panorama".


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Europa, Verkauf, Polen, Nazi, Artikel, Europameister
Quelle: www.freenet.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2008 09:25 Uhr von Corazon
 
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Solche Verkäufe gehören kontrolliert, wenn man sie schon nicht verbietet. Denn wer die Hauptabnehmergruppen dieser Artikel sind, kann man sich wohl ausdenken.
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17.11.2008 10:10 Uhr von johnny_volldepp
 
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das ist in vielen ländern so: ich war vor einiger zeit in bulgarien im urlaub und war dort in so einem alternativen - szene laden, dort wurden größtenteils punk - cd´s und merchandising verkauft.
Als ich ich mir ein paar von den buttons & aufnähern anschaute die dort auch verkauft wurden, habe ich dort auch welche entdeckt wo nicht(!) durchgestrichene hakenkreuze oder das gesicht von hitler darauf abgebildet waren ...

als ich die verkäuferin darauf angesprochen habe, antwortete sie mir in gebrochenem deutsch: "ich weiß, ihr nicht mögt hitler ... für uns nicht schlimm ... wir kein problem mit ihm"
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17.11.2008 11:17 Uhr von h0nking_antelope
 
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Ich finds schon bedenklich Als ich jetzt im Sommer in Polen (Warschau) gewesen bin, dachte ich auch erst ich gucke nicht richtig. Mitten in der Altstadt, die voll von Touristen war, hatten händler ihre Tücher ausgelegt und dort alte (wohl aber fake) Wehrmachtsabzeichen und Anstecker zum Kauf angeboten! Das ist doch paradox! Weniger Kilometer vom Warschauer Ghettp Denkmal entfernt, werden Nazisymbole und Verdienstzeichen zum kauf angeboten.... Naja, aber sonst wunderschöne Stadt - ein Besuch lohnt sich ;)
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17.11.2008 13:47 Uhr von Urbanguerilla
 
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Geld stinkt nicht.
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17.11.2008 14:05 Uhr von oneWhiteStripe
 
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na immerhin: mussten sie als erste dran glauben^^

und wer zuerst kommt...der darf auch zuerst kapital daraus schlagen.

pervers ist es trotzdem. und dass mir jetzt keiner mit den scheiss kommt "sonnenrad" oder "runen sind doch nicht nazi-symbole" :))))
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17.11.2008 16:43 Uhr von de_waesche
 
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sonnenrad: oder runen sind keine nazi symbole^^

mal im ernst: sowas ähnliches haben wir in deutschland schon seit jahren. anzufangen bei t-shirts mit dem cccp- oder usa-schriftzug. dazu kommt noch die ganze us-unterhaltungs- und fast-food-industrie. findet doch alles reißenden absatz, oder nicht?

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