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Berlin: Ausstellung zu jüdischen Unternehmen in der Nazi-Zeit wiedereröffnet

"Verraten und verkauft", so lautet der Name einer Ausstellung, die von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und der Humboldt-Universität gezeigt wird. Am kommenden Montag begehen die Kuratoren und Stifter die feierliche Wiedereröffnung.

Die Zeugnisse aus der Zeit zwischen 1933 und 1945, die das Leben jüdischer Geschäftsleute und Unternehmen nachzeichnen, waren bei den Schülerdemonstrationen am vergangenen Mittwoch von einer Gruppe Jugendlicher zerstört worden.

Vor der Wiedereröffnung gibt es Gesprächsbedarf. Im Senatssaal der Universität laden die Organisatoren zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema Antisemitismus. Politiker und Vertreter der Ausstellung werden auf dem Podium Platz nehmen.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Ausstellung, Unternehmen, Zeit, Nazi, Jude
Quelle: www.morgenpost.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2008 21:39 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Da haben sich die Verantwortlichen ja mal richtig Gedanken gemacht. Nicht einfach nur sich selbst zu versichern, dass man sich eine hohe moralische Gesinnung leisten kann. Nein. In Berlin gehen die Verantwortlichen den schwierigeren Weg und stellen sich einer Diskussion. Wer geht hin?
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17.11.2008 08:56 Uhr von LoneZealot
 
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Bitte: Wenn kümmert sowas noch wirklich?

Podiumsdiskussionen von Leuten die davonnur auf dem Papier Wissen haben, mehr nicht.

"Gutmenschengeschwafel" das an der Realität vorbei geht.
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17.11.2008 10:44 Uhr von aral
 
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Ich stelle mal eine These in den Raum: Wer das Wort "Gutmenschen" benutzt (außer um seine Abscheu darüber auszudrücken), ist ein Rassist, Antisemit oder menschenverachtender Kapitalist. Oder alles zusammen.
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17.11.2008 14:41 Uhr von ZTUC
 
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@LoneZealot: "Podiumsdiskussionen von Leuten die davonnur auf dem Papier Wissen haben, mehr nicht."

Du zeigst eher dein reales Nichtwissen (nicht nur auf dem Papier). Wenn du so schlau bist, kannst ja hingehen und mitdiskutieren, aber aufpassen, dass du dich nicht gar so lächerlich machst.
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23.11.2008 16:16 Uhr von Borgir
 
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ein land: dass jedes jahr einen riesengroßen antisemiten feiert (wagner festspiele) kann sich mit dem thema nicht vernünftig auseinandergesetzt haben.

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