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Mercedes: Mitarbeiter produzierten offenbar absichtlich Fahrzeuge mit Fehlern

Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" mitteilte, produzierten offenbar einige Mitarbeiter des Werks in Sindelfingen Fahrzeuge mit Fehlern. Damit sollte sichergestellt werden, dass eine externe Nachbearbeitungsfirma Reparaturaufträge erhält.

Ein Sprecher des Werks bestätigte den Korruptionsverdacht gegen mehrere Bedienstete. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mitarbeiter hätten als Gegenleistung für die vermittelten Aufträge wertvolle Sachgeschenke und Luxusreisen erhalten. Der Schaden wird auf mehrere Millionen Euro beziffert.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mercedes, Mitarbeiter, Fehler, Fahrzeug
Quelle: www.n-tv.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2008 16:45 Uhr von veggie
 
+50 | -8
 
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Hartz IV! Wenn das stimmt, brauchen sich diese Mitarbeiter später nicht zu beklagen, wenn sie fristlos entlassen werden und nie wieder einen Job bekommen.

In Amerika würden sie wahrscheinlich noch wegen versuchten Mordes (an den Autokäufern) angeklagt.
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16.11.2008 17:30 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+14 | -6
 
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Hohes Lob: hab die Meldung gerade in der Süddeutschen entdeckt und wollte sie gerade verarbeiten. Du bist mir zuvor gekommen. :-(

Ist allerdings auch gut so. Deine Nachricht hätte man besser nicht formulieren können. Hohes Lob und die verdienten fünf Sterne von mir.

Weiter so.
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16.11.2008 17:39 Uhr von atomik
 
+14 | -7
 
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zum glück hab ich keinen mercedes -_-´
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16.11.2008 17:53 Uhr von diehard84
 
+5 | -1
 
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...hmmm: diese externe firma muss doch auf etwas spezialisiert sein und in den bereichen würde ich dann im werk den leuten mal auf die finger schauen bzw stichprobenartig im werk diese fahrzeuge checken...aber sowas ist sicher mit viel arbeit verbunden aber man kann bestimmt im nachhinein herausfinden welche mitarbeiter an den betroffenen autos gearbeitet haben..somit dürften sich die urheber am Ende bestimmt von der mehrzahl abheben
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16.11.2008 19:25 Uhr von KELEBEK-
 
+8 | -0
 
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@ Judas: woher willst du wissen das sie damit niemandem schaden?
wer weiß wo sie die Fehler einbauen und welche Folgen das haben könnte...
ein Beispiel dafür sind Flugzeuge,eine lockere Schraube kann das Leben vieler Menschen gefährden!!!
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16.11.2008 19:26 Uhr von lollo13
 
+13 | -19
 
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wer fährt schon Benz? ich bekomme für das gleiche Geld 3X Nissan oder 5X andere Autos mit gleichwertiger Austattung!
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16.11.2008 19:40 Uhr von Chriz82
 
+9 | -4
 
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@judas: also ein kaputtes rücklicht und ein fenster, dass sich nicht mehr hochfahren lässt sind für dich schönheitsfehler? na dann viel spass auf der autobahn.
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16.11.2008 20:01 Uhr von schrunz
 
+6 | -0
 
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@judas: Fehlerhaft ausgelieferte Autos sind für das Image einer Premium-Marke wie Mercedes-Benz tödlich. Die Kunden erwarten gerade hier, ein "perfektes" Fahrzeug zu bekommen. Ansonsten wechseln sie die Marke. Und solche Qualitätsprobleme sprechen sich ja auch rum. D.h. Daimler verkauft deutlich weniger Autos und muss Arbeitsplätze abbauen. Und dann erklär du mal den Leuten, die auf der Straße landen, dass es ja keinen richtigen Schaden gibt
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16.11.2008 20:12 Uhr von Thomas66
 
+2 | -2
 
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Ralph_Kruppa: Hatte die News auch ein paar Minuten früher (16:34 Uhr) eingesetzt, nur wurde diese gesperrt, weil doppelt.
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16.11.2008 20:14 Uhr von Thomas66
 
+2 | -0
 
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Ach so: Zur News eigentlich. Ist schon Hammer hart, wenn dies stimmt. Hoffentlich müssen die Verursacher, für den Schaden aufkommen.
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16.11.2008 20:44 Uhr von Siddhartha68
 
+6 | -3
 
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@Judas: Sag mal, Dein Kommentar kann ja wohl nicht Dein ernst sein, oder ? Es entsteht Millionenschaden und Du sagst, sie hätten ja nicht wirklich jemandem geschadet ???
Ich kann über soviel gedanklichen Dünnpfiff nur den Kopf schütteln.
Lass mal raten: Du selbst besitzt nichts, findest aber auch, dass Versicherungsbetrug ebenfalls in dieselbe Kategorie gehört: man schadet doch nicht wirklich jemandem, sondern nur den reichen Bonzen. Und denen geschiehts sowieso recht.
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16.11.2008 20:45 Uhr von flesh_de
 
+2 | -0
 
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@Judas II: Lies einfach den Kommentar von schrunz. Er hat nämlich vollkommen recht. Das, was die Mitarbeiter gemacht haben, ist absolut nicht hinnehmbar und für Mercedes-Benz sowie für die betroffenen Kunden extrem schädlich. Ich hoffe, sie werden hart bestraft!
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16.11.2008 21:58 Uhr von maki
 
+3 | -2
 
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Also wenn man sich in den ADAC-Statistiken: umhört, ist dies anscheinend marktüblich... ;-)
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16.11.2008 23:32 Uhr von TrancemasterB
 
+5 | -2
 
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Nix neues: Oder wieso gehen technische Geräte meist kurz nach dem garantie ablauf kaputt?
Hab ich schon so oft gehabt. Da steckt ein Plan dahinter.
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16.11.2008 23:40 Uhr von GenerX
 
+4 | -0
 
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2 Sachen sind mir: hier nicht klar:
1. Woher können die sich sicher sein, dass die Kunden sich ausgerechnet an DIESE Werkstatt bzw. Nachbearbeitungsfirma wenden werden?
2. Was für Schäden könnten es sein, die nicht in der Garantiezeit auftauchen würden, wenn aber doch dann zocken sie dem Kunden nichts ab, oder?

Eine Erläuterung hätte ich gern, obwohl ich die Nachricht meiner Erfahrung nach (s. unten) als durchaus glaubhaft einstufe.
Bei meiner Vertrags-Autowerkstatt wurde an meinem Wagen immer etwas angestellt, sodass ich 1-2 Wochen nach JEDEM Service mit einem Defekt wieder in die Werkstatt musste (nach 2 Jahren wechselte ich zu einer Freien Werkstatt und weg wars mit den Schäden).
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17.11.2008 00:52 Uhr von matthiaskreutz
 
+1 | -1
 
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glaubhaft: So richtig wundern kann man sich darüber wohl nicht. Lug & Trug sind doch in den letzten 10 Jahren in Wirtschaft & Geschäftsleben zum Alltag geworden. Wenn man mal nicht beschissen wird ist es immer wieder ein kleines Wunder.
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17.11.2008 08:48 Uhr von dedd1
 
+2 | -0
 
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@Gener X: Es gibt einige Sachen die bei der Produktion schief gehen können ( z.b. Lackschäden, Dellen, lose Innenausstattung usw.) und bei der Endkontrolle auffallen. Solche Fehler werden zum Teil von Externen Firmen vor der Auslieferung Nachgebessert.
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17.11.2008 08:49 Uhr von Siddhartha68
 
+2 | -0
 
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@GenerX: Diese Autos wurden bereits im Werk Sindelfingen so zugerichtet. Selbstverständlich werden aber die Autos so nicht ausgeliefert, sondern diese werden VOR der Auslieferung nochmals nachgearbeitet und zwar von einer externen Firma. Deshalb konnten diese Mitarbeiter die Aufträge gut zuschanzen. Das ist ja eine riesen Sauerei, was von diese Daimler Mitarbeitern gemacht wurde.
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17.11.2008 08:59 Uhr von solti
 
+3 | -0
 
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@GenerX: Vorweg geschickt: Ich kann für ein Auomobilwerk hier vor Ort sprechen.

Es sind mit Sicherheit Fehler, die noch vor Auslieferung entdeckt werden.
Eine Reparatur oder Korrektur wird dann, so wie hier im Automobilwerk, von einer Fremdfirma ausgeführt.
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17.11.2008 09:11 Uhr von dirkdetolle
 
+2 | -0
 
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ja ja: diese SAUBERFIRMEN haben oftmals mehr dreck am stecken als man glauben mag
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17.11.2008 10:25 Uhr von computerdoktor
 
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... und ich dachte, die Qualitätsprobleme bei Mercedes wären endlich behoben. Naja, wenn ich mir die Mercedesfahrer in meiner Umgebung so ansehe, dann sind das ja eher Stehzeuge als Fahrzeuge. Die Fahrzeuge, die vor 3-4 Jahren produziert wurden, sind ja richtige Sammelstellen für Elektronikfehler. Tacho schwarz, keine Anzeige mehr von irgendetwas - toll, bei 180 auf der Autobahn...
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17.11.2008 11:24 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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So richtigen Jobverlust gibt es jetzt bei der externen Firma, die aufgrund der Qualitätssicherung mit den Nacharbeiten beauftragt wurde.
Ich könnte mir denken, dass die Staatsanwaltschaft am Stuhl des Geschäftsführers wackelt ...!

Der Auftrag wird jetzt weg sein - oder drastisch reduziert, da es ja jetzt kaum noch Fehler zum Nachbessern gibt.
So kurz vor Weihnachten ist dies eine besondere Bescherung für die - ganz klar völlig unschuldigen - Mitarbeiter der externen Firma.
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17.11.2008 12:53 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@killercz1 Du hast es nicht verstanden!
Die Autos werden in einwandfreier Qualität an den Kunden geliefert.
Sie werden absichtlich defekt hergestellt und dann von einer Fremdfirma - die Schmiergeld bezahlt - wieder repariert bevor sie verkauft werden.

Das schädigt "ALLE" Kunden - weil die dadurch überhöhten Produktionskosten sich "immer irgendwo" in der Kalkulation für den Kaufpreis niederlassen.
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17.11.2008 17:08 Uhr von 102033
 
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Geld regiert die Welt: hast de nichts, bist de nichts
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18.11.2008 00:45 Uhr von GenerX
 
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@ dedd1, Siddhartha68, solti: DANKE an alle drei für eure Erläuterung.

Also ist es eine Insider-Sache und der eine bekommt Aufträge unterm Tisch vom anderen, der Käufer aber zuletzt ein einwandfreies Auto.
Sicher ein guter Fall für den Staatsanwalt, aber ich kann als Autokauf-Aspirant (obwohl nie Benz) zumindest tief einatmen.

Danke nochmals.

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