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Scientology: Verfassungsschutz ist gegen ein Vebotsverfahren

Voraussichtlich wird die anstehende Innenministerkonferenz den Vefassungsschutz beauftragen, Scientology auch in Zukunft zu beobachten. Ein Verbotsverfahren oder andere Aktionen scheinen jedoch nicht als sinnvoll in Betracht gezogen zu werden.

Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm ist der Ansicht, dass 5.000 Scientologen keine Bedrohung für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung sind. Er bezeichnete in der Berliner Morgenpost diejenigen als "hasenfüßig", welche an eine solche Gefährdung glaubten.

2007 verlangten 16 Innenminister vom Verfassungschutz eine Analyse darüber, ob ein Vereinsverbot gegen Scientology sinnvoll wäre. Der Verfassungsschutz scheint nun ein Verbotsverfahren abzulehnen, da nur ein lückenhaftes Lagebild und somit ein zu hohes Prozessrisiko bestehe.


WebReporter: Ahira
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Scientology, Verfassung, Verfassungsschutz
Quelle: www.morgenpost.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2008 12:28 Uhr von Ahira
 
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11 Jahre Beobachtung durch den Verfassungsschutz ist eine lange Zeit. Wenn Schönbaum nach Durchsicht des Berichts Befürchtungen vor Scientology als "hasenfüssig" bezeichnet, dann werden wohl wirklich keine substantiellen Vorwürfe gegen Scientology im Bericht vom Verfassungsschutz stehen.
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16.11.2008 13:09 Uhr von Montrey
 
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Meine güte: verbietet endlich diese scheiss Sekte !
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16.11.2008 13:43 Uhr von veggie
 
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Scientology: Für den Staat ist die Sekte vielleicht nicht gefährlich, aber sehr wohl für einzelne Menschen, die in ihre Fänge geraten.

Wobei ich mir beim Staat auch nicht so sicher bin - wer weiß, wie weit die Politik eventuell schon von Scientologen unterwandert ist.
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16.11.2008 16:16 Uhr von frederichards
 
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@all: Scientology ist KEINE Religionsgemeinschaft. Sie ist eine auf Machtausübung und Gewinn angelegte Organisation mit pseudopsychologischen Aufnahmeverfahren.

Macht euch bitte schlau bevor ihr Religionsgemeinschaften, die weder die Weltherrschaft anstreben noch gewinnorientiert sind mit Wirtschaftorganisationen gleichzustellen, die sich in Schlüsselpositionen der Wirtschaft und Politik setzen, um eine Umgebung zu schaffen, in der diese Macht ausüben kann. Ja, richtig es gibt auch nich andere Netzwerke dieser Art, z.B. McKinsey - Netzwerke.

Ich kann diesen Religionsanspruch der Scientologen nicht mehr hören und lesen. Die nutzen damit nur den Art. 4 GG aus. Als Verein wären die schon längst verboten, den Status e.V. würden die erst gar nicht bekommen, da sie nicht gemeinnützig sind. Und Leute, eine Religion ist immer gemeinnützig.

Und als Kommentar zum Artikel noch dieses:

Wenn 5000 Scientologen keine Bedrohung sind, warum wird dann wegen 5000 Schläfern in Deutschland ein Bollwerk aus Sicherheitsgesetzen geschaffen? - Die 5000 Scientologen sind aktiv, während die Schläfer beim Aufwachen geschnappt werden - und das schon mit den bestehenden Gesetzen.
Ein hasenfüßger Gesetzgeber möchte man meinen.
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16.11.2008 19:20 Uhr von realNIrcser
 
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@frederichards: Ein Beispiel aus der Suchmaschine:

Siehe folgendes Zitat aus:
http://www.relinfo.ch/...


""Seit dem Jahr 1955 beansprucht der Gründer der Scientology, L. Ron Hubbard, für seine Weltanschauung den Status einer Religion und für seine Organisation denjenigen einer Kirche. Für die VertreterInnen der Scientology ist dieser Anspruch seither aktuell, dessen staatliche Anerkennung wird allenthalben mit unterschiedlichem Erfolg eingefordert.

Die Forderung an die Religionswissenschaft geht seitens der Scientology dahin, die Legitimität dieses Anspruchs zu bestätigen.

Im folgenden soll deshalb der behauptete Religionsstatus der Scientology einer kritischen Prüfung unterzogen werden.

Hierbei ist überraschenderweise vorerst zu bemerken, dass die Scientology ihren eigenen Anspruch, Religion zu sein, vielfach selbst wieder relativiert.""

Warum Scientology sich teilweise widerspricht, muss du auf der Seite dann selber nachlesen ;)
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16.11.2008 19:38 Uhr von Ahira
 
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Studien: Es gibt auch ein interessantes Buch auf Google unter: http://books.google.ch/...
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18.11.2008 12:54 Uhr von Alex Bär
 
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Gewinn für die Demokratie: Gerichte und der Verfassungsschutz kommen zum Ergebnis das Scientology nicht verboten weden kann, trotzt negativer Presse und Kritikern, die in der Regel einige Vorurteile haben. Man kann im Internet Tonnenweise von Negativen Dingen von Scientology finden! Diese Behauptungen können nicht wahr sein, sonst hätte der Verfassungsschutz oder das Bundeskriminalamt schon längst was in der Hand. Das sieht einfach nach Hexenjagd aus. Die Demokratie ist das höchste Gut und dieses Beispiel zeigt mir das Deutschland wieder auf dem richtigen Pfad zurückgekommen ist.

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