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Forschung: Astronomen suchen erdähnliche Exomonde

Von den bisher 322 bekannten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems bestehen die meisten aus Gasen und sind für die Entstehung von Leben nach unserer Definition nicht geeignet.

Diese Exoplaneten könnten aber Monde als Trabanten in ihrer Umlaufbahn besitzen, die wiederum ausreichende Bedingungen zur Entwicklung von biologischen Organismen entfaltet haben könnten.

Da sich 30 der bisher entdeckten Exo-Gasriesen in einer habitablen Zone um ihre jeweilige Sonne befinden, könnte sich dort Wasser im flüssigen Aggregatzustand auf der Oberfläche gebildet haben - die Basis für die Entstehung von Leben.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Astronomie
Quelle: www.freenet.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2008 11:17 Uhr von Corazon
 
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Sehen können die Astronomen diese Exomonde nicht. Sie müssen sie aufgrund von Abweichungen in den Umlaufbahnen der Exoplaneten vermuten.
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16.11.2008 14:21 Uhr von Rödelhannes
 
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322? heftig, ich dachte es sein mehr als 322 planete außerhalb unseres sonnensystems bekannt. naja ist die frage, wie es definiert ist, dass ein planet bekannt ist.
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16.11.2008 15:28 Uhr von Leeson
 
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@ hostmaster: Nicht ganz richtig.
Es ist zwar relativ dunkel, aber die Wärme kann auch von innen kommen.
Die Gezeitenkräfte des Gasriesen können das Innere so aufheizen das es flüssigs Wasser geben kann.

Es könnte auch Lebensformen in flüssigem Methan geben.
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16.11.2008 15:49 Uhr von Leeson
 
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@ hostmaster: Z.B. auf dem Titan herrscht eine Temp. von ~94 K oder ca. -179.15 °C, somit ist Methan flüssig.
Wenn nun noch wärme von unten kommt, ist es schön warm und das Leben kann sprießen :)

Achso, die Atmosphäre von Titan hat einen Druck von 1600 hPa.
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16.11.2008 16:23 Uhr von Urbanguerilla
 
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@Leeson: bei solchen Temperaturen gibt es kaum noch chemische Reaktionen, und die sind nunmal wichtig für Leben wie wir es auf entferntester Weise definieren.
Also ich denke nicht das dort leben auf Methan-, Silizium- oder Kohlenstoffbasis, weiss ja nicht was da alles vorkommt, entsehenen kann. Es ist einfach zu kalt da.
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16.11.2008 17:40 Uhr von Leeson
 
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@ hostmaster: Dann gibt es auf Titan einen Druck von 1,6 Bar.
Das bringt dann woll doch nicht viel.

PS: von mit ist das Minus nicht :)
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16.11.2008 22:39 Uhr von Shedao Shai
 
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@hostmaster: höh? selbst in der news steht doch schon, dass rund 30 exoplaneten innerhalb der habitablen zone ihrer sonne rumdümpeln... sprich nicht extrem weit entfernt, kalt und zwielichtig. es gibt auch genug sogenannte heiße jupiter, die teilweise 8 mal näher an ihrer sonne sind, als unser merkur.

leider wird es wohl noch sehr sehr lange dauern, bis erste exomonde nachgewiesen werden können, aber ich denke mal es gibt dort draußen genug erdähnliche monde und planeten, dass wir eines tages noch anderes leben entdecken werden.
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18.11.2008 00:29 Uhr von Il_Ducatista
 
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wie nun: will jemand mit den heutigen Instrumenten den wackelnden Schwerpunkt zwischen dem System der Mode und einem Mehrfachjupiter nachweisen? Kann man Spektren wirklich derart fein auflösen?

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