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GB: Raum für Gräber wird knapp - Die Lösung: Doppeldecker-Grablege

Ein britischer Regierungsbericht im letzten Jahr befand, dass der Raum für Gräber in England und Wales in 30 Jahren voll sein wird, während einige Gemeinden bereits jetzt "ausgebucht" sind. Nun wurde eine annähernde Lösung gefunden. Die sogenannte "Doppeldecker-Grablege".

Wie das funktioniert? Zunächst sollen menschliche Überreste ausgegraben werden. Diese werden dann tiefer im Boden vergraben. So entsteht Platz, um einen weiteren Toten darauf zu bestatten. Bereits vorhandene Grabsteine werden je nach Möglichkeit entweder inhaltlich ergänzt oder entfernt.

Tim Morris, der leitende Angestellte des Instituts für Friedhofs- und Krematorium-Management, sagt, dass nur Gräber, die mehr als 100 Jahre alt sind und nicht mehr besucht werden, für diese Möglichkeit in Frage kommen.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Lösung, Raum, Gräber
Quelle: www.dailytimes.com.pk

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2008 11:23 Uhr von Hady
 
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Ich kenne mich in dem Metier zwar nicht sonderlich gut aus, aber ist es nicht in Deutschland seit Jahrhunderten usus, dass Familienmitglieder neben- und übereinander bestattet werden. In so einem Familiengrab gibt es IMHO mindestens vier freie Plätze, zweimal tief und zweimal flach.
Und im Übrigen hab ich von einem Leichenbestatter schon Geschichten von menschlichen Überresten gehört... mit Totenruhe ist da nicht viel, wenn Opa und Oma noch nicht ganz zu Staub zerfallen ist, bevor der nächste Verwandte den Löffel abgibt. Aber vielleicht sind die Briten diesbezüglich ja "anständiger" als wir.
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16.11.2008 11:24 Uhr von Captain_Flint
 
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Das Problem gibts schon weltweit. Woanders machten sich die Planer auch schon Gedanken, da wurde dann überlegt, die Toten senkrecht zu bestatten.
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16.11.2008 12:16 Uhr von Mac-the-Matchmaster
 
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Oder wir schießen die alle auf den Mond...
http://www.shortnews.de/...
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16.11.2008 12:57 Uhr von Sentinel2150
 
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Gibts in Deutschland schon ewig: Nennt sich Familiengräber
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16.11.2008 13:23 Uhr von casus
 
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@Hady: Ich kann Dir nur aus eigener Erfahrung dazu etwas berichten.

Meine Oma sollte in unserem Familiengrab beigesetzt werden. Auf meine direkte Nachfrage, erklärte mir ein Bestatter mit würdevollem Gesichtsausdruck, würden ältere Überreste "nach kurzem Innehalten tiefer gelegt." Meine Oma war gerade gestorben und er hielt es wohl für angebracht ;-)

Ich beim zuschaufeln mit gemacht. War mir irgendwie wichtig.

Der mit grünen Planen abgedeckte Erdaushub des Grabes, hatte durchaus diverse Bestandteile älterer Grabinhaber aufzuweisen, pietätvoll gegenüber der Trauergemeinde vor der direkten Ansicht abgedeckt.
Die Grabsätte ist schon ein paar Generationen älter. Nix mit tiefer gelegt ;-)
Aber es schüttet ja auch nicht immer einer der Trauergäste selbst, mit den Friedhofsangestellten zusammen das Grab mit der Schaufel zu.

Der Oberschenkelhalsknochen und diverse andere Teile war jedenfalls gut erhalten. Sozusagen ein Treffen der Generationen ;-)
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16.11.2008 15:50 Uhr von ticarcillin
 
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nennt sich Tiefengrab: Sentinel2150 hat Recht.
Warum da minus vergeben wird, ist mir schleierhaft.
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16.11.2008 15:53 Uhr von Sentinel2150
 
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die Bewertung ist mir: relativ egal. Ich weiß ja das ich Recht habe :)

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