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München: Entlassener österreichischer Priester wieder seelsorgerisch tätig

Wolfgang R. war bis zu seiner Suspendierung im Jahr 2004 stellvertretender Leiter des Priesterseminars in St. Pölten (Österreich). Mehr als vier Jahre später ist er wieder seelsorgerisch tätig. Er arbeite in einem Altersheim und halte auch Messen ab, fand das Wochenmagazin "Der Spiegel" heraus.

Der Fall hatte vor fast fünf Jahren großes öffentliches Aufsehen erregt. Dem Priester wurden homosexuelle Beziehungen zur Last gelegt. Sogar regelrechte "Sex-Parties" soll er gefeiert haben. Doch obwohl österreichische Medien Bilder des Treibens veröffentlichten, gab R. nichts zu.

Auch Kinderpornos hatte man 2004 auf seinem PC gefunden. Warum der "Sex-Skandal-Priester" wieder in Dienst steht, konnte der Dienstherr, das Erzbischöfliche Ordinariat, nicht erklären. Dies wolle man erst "gewissenhaft recherchieren", so Bistumssprecher Winfried Röhmel.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: München, Priester
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2008 19:02 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Das hört sich doch nach einem dicken Skandal an oder nicht? Eines steht schon jetzt fest. So etwas darf eigentlich nicht passieren. Schließlich sind gute Seelsorger auch immer Vertrauenspersonen. Ohne hier den konkreten Verdacht zu äußern. Hier ist der Dienstherr als Arbeitgeber gut beraten, solche Menschen auf einen Posten zu setzen, wo sie keinen "Kundenkontakt" haben.
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15.11.2008 22:40 Uhr von Alchemistin
 
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@Autor: Dieser Mensch wurde auf einen Posten in einem ALTENHEIM gesetzt, bei dem er mit alten, pflegebedürftigen Leuten Kontakt hat.

Der Mann ist offenbar homosexuell und möglicherweise pädophil.
Ersteres ist nur in den Augen der kath. Kirche verwerflich.
Zweiteres ist an sich(!) ebenfalls noch kein Verbrechen, und das strafbare _Ausleben_ in diesem Fall offensichtlich nicht soo schlimm, dass es zu einem Verfahren oder Gefängnis geführt hätte.

Wenn Du also dem Mann nicht gerade vorwerfen willst, dass er auch noch eine perverse Neigung zu Sex mit alten, pflegebedürftigen Leuten hat, ist er auf dieser Position doch bestens, und so menschenwürdig wie möglich für jemanden mit seinen Neigungen aufgehoben.
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16.11.2008 03:14 Uhr von Noseman
 
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Schon klar: Er hatte tausende Kinderpornos auf seinem PC und wurde zur Strafe ins Altenheim versetzt.

Und wenn er nächste Woche jemanden abmurkst,kriegt er neu woche Stubenarrest und muss 2 Avemarias beten.

Aber wehe, jemand wie ich kritisiert das.

3 Jahre Knast nach § 166 StGB und ewige Höllenstrafen nach Ableben.

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