Hohe Alkoholsteuer senkt alkoholbedingte Sterberate bis zu 30 Prozent
Amerikanische Forscher der "University of Florida College of Medicine" stellten in ihrer Studie fest, dass Steuererhöhungen auf alkoholische Produkte grundsätzlich die Sterbefälle von alkoholbedingten Krankheiten um bis zu 29 Prozent reduziert.
Dieser Rückgang sei nicht nur sporadisch sondern konstant zu verzeichnen. Die höhere Besteuerung von Alkohol hätte sogar einen effizienteren Effekt, als alle anderen Anstrengungen, den Menschen vom Alkohol fernzuhalten. Je größer die Steuererhöhung, desto geringer die alkoholbedingte Sterberate.
Für ihre Untersuchung analysierten die Forscher zwei Steuererhöhungen in den Jahren 1983 und 2002 im amerikanischen Bundesstaat Alaska und verglichen sie mit Todesfällen aus den Jahren 1976 bis 2004.