15.11.08 17:55 Uhr
 263
 

Peter Struck (SPD) hält Wirtschaftsweise für überflüssig

"Ich glaube denen kein Wort", so fasst der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Peter Struck seine Meinung zum Sachverständigengremium in einem Interview mit der "Super Illu" zusammen. Vor allem "heiße Luft" werde dort "produziert", so der SPD-Politiker weiter.

Statt eines Sachverständigengremiums führender Wirtschaftswissenschaftler will Struck sich zukünftig auf die Kompetenzen der Ministerien konzentrieren. Seine konsequente Forderung: Man möge den Sachverständigenrat abschaffen.

Das fünfköpfige Gremium wird für einen Zeitraum von fünf Jahren von der Bundesregierung berufen. Chef der Wirtschaftsweisen ist derzeit Bert Rürup. Das Gremium hatte vor wenigen Tagen im Rahmen ihrer Wachstumsprognose für das kommende Jahr eine "konjunkturgerechte Wachstumspolitik" gefordert.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wirtschaft, SPD, Wirtschaftsweise, Peter Struck
Quelle: www.focus.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.11.2008 17:52 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Nanu: Die Wissenschaftler reden von Rezession und Struck will die Kritiker schassen. Das hört sich ein klein wenig nach "beleidigter Leberwurst" an. Und das in Zeiten, in denen immer mehr Vorgänge miteinander vernetzt werden sollen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Struck schon bald zurück rudern muss. Das Geld für den externen Sachverstand ist vielmehr hervorragend investiert. Schließlich geht es auch darum Forschung und Realität miteinander zu verknüpfen. Strucks Ansatz ist m.E. falsch.
Kommentar ansehen
15.11.2008 19:07 Uhr von Haecceitas
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
@Autor: Schön geschriebene News, aber müsste das im Titel nicht "Wirtschaftswaise" heißen?
Kommentar ansehen
15.11.2008 19:14 Uhr von maki
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Haben diese überbezahlten Glaskugelkucker: irgendwas von den aktuellen Ereignissen vorausgesagt gehabt?

Nein?

Taj, also wozu denen noch Kohle in den Arsch blasen?

Die kassieren schon genug an Provisionen für Bürgerabzockmodelle wie die sog. "Rürup-Rente" (Zur Erinnerung: "Wie hoch die spätere Rente tatsächlich sein wird, hängt von den Überschüssen ab. Diese erzielen die Unternehmen vor allem auf dem Kapitalmarkt, wo sie die Beiträge der Kunden anlegen.").
Kommentar ansehen
15.11.2008 19:32 Uhr von lolonois
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Haecceitas: Danke, endlich mal ein lustiger Kommentar.
Kommentar ansehen
15.11.2008 22:47 Uhr von anderschd
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Das erste wahre Wort: eines SPD-ler seit "long long long" Time.
Recht hat er. Fragt sich nur, ob er nicht seine eigenen Leute da in den Vordergrund spiele will.
Kommentar ansehen
15.11.2008 22:50 Uhr von mabude
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
auch überflüssig: sind Struck und Konsorten; die produzieren auch nur heisse Luft.
Kommentar ansehen
16.11.2008 10:12 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Ralph_Kruppa: "Geld für den externen Sachverstand ist vielmehr hervorragend investiert. Schließlich geht es auch darum Forschung und Realität miteinander zu verknüpfen."

Nun kann diese "Forschung" wie du das nennst diese Realität aber nur sehr, sehr unzureichend beschreiben geschweige denn vorhersagen.

Die Ökonomie ist nun einmal eine Gesellschaftswissenschaft insofern gilt, man weiß nichts genaues. Die Wirtschaftsweisen machen auch nichts anderes als jeder andere Ökonom, sie treffen Aussagen aufgrund persönlicher Wertvorstellungen, sind auch ökonomischen "Moden" unterworfen wie jeder andere Mensch auch.

Gut siehst du das am Wirtschaftswaisen Bofinger. In vielen Punkten vertritt er genau andere Vorstellungen wie seine Kollegen. Nicht etwa weil er klüger oder fachlich besser ist als seine Kollegen, sondern weil er eher Arbeitnehmerinteressen im Mittelpunkt seiner Ansichten und Maßnahmen sind.

Deshalb immer vorsicht mit dem Argument "Sachverstand" im Zusammenhank mit Ökonomie. Letzlich bleibt die Sache ungenau und von ihrem Wesen her immer höchst subjektiv.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?