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Belgien will NATO-Beitritt Georgiens verhindern

Am 8. August war Georgien in die Provinz Südossetien einmarschiert, woraufhin Russland ebenfalls dort einmarschierte und die georgischen Truppen aus der Provinz vertrieb und ihren Status als eigenständigen Staat am 26. August offiziell anerkannte.

Die NATO-Staaten verurteilten das russische Vorgehen als aggressiv und es entstanden Überlegungen, Georgien in den Membership Action Plan (MAP) aufzunehmen. Staaten, die Mitglieder im MAP sind, gelten als Anwärterstaaten für eine NATO-Mitgliedschaft.

Der Vorsitzender der Auswärtigen Senatsausschusses Belgiens, Josi Dubie, erklärte heute, am 14. November, dass Belgien die Aufnahme Georgiens in die NATO mit seinem Veto-Recht abblocken werde, solange Saakaschwili Präsident des Landes ist. Dubie hält Saakaschwili für einen Kriegsverbrecher.


WebReporter: KingPR
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Belgien, NATO, Georgien, Beitritt
Quelle: de.rian.ru

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2008 22:33 Uhr von Thingol
 
+33 | -5
 
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Recht hat er: Mein Respekt an Belgien, wenn es sich damit gegen die USA und alle Länder stellt, die in Russland und nicht in Georgien den Aggressor des Konflickts sehen. Bin auch gegen einen NATO-Beitritt Georgiens.
Bin aber auch der Meinung, dass die NATO eh überholt ist. Der Kalte Krieg ist vorbei, der Warschauer Pakt Geschichte. Warum nicht auch die NATO? Die USA wollen damit nur einmal mehr Russland zeigen, dass es ihnen am A**** vorbeigeht und uns Europäer benutzen sie, damit wir ihre Krieg mit führen/finanzieren/organisieren können. Ohne mich.
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14.11.2008 22:40 Uhr von Blaubarschbube
 
+25 | -2
 
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Mutig! Egal wie man zum Georgienkonflikt steht, finde ich die Entscheidung Belgiens mit seinem Veto-Recht gegen die Aufnahme Georgiens in die NATO zu stimmen bemerkenswert.
Sicher ist dort so viel passiert, was der Normalbürger niemals zu hören und sehen bekommt und man sich gar kein Bild machen kann wie wirklich alles Angefangen hat. Fakt ist aber, dass Georgien nunmal zuerst in Südossetien einmarschiert ist und Georgiens Präsident Saakschwili bekanntermassen ein Politiker ist, der nicht gerade zimperlich mit seinem Volk umgeht.
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14.11.2008 23:52 Uhr von herrnice
 
+2 | -38
 
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15.11.2008 00:22 Uhr von gruen
 
+15 | -1
 
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tja: also ich finde die news gut.
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15.11.2008 00:38 Uhr von maki
 
+11 | -1
 
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Wo Goldständer Recht hat, hat er Recht. :-D

"Kriegsverbrecher" <--- Prima auf den Punkt gebracht.
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15.11.2008 01:23 Uhr von matthiaskreutz
 
+9 | -1
 
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Selten aber es passiert doch noch dass jemand widerspricht.
Gut so. Georgien hat wirklich nix in der NATO zu suchen.
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15.11.2008 08:52 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
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herrnice, die USA haben auch eine Verurteilung ihres völkerrechtswidrigen Angriffs auf Syrien vor 2 Wochen mit einem Veto blockiert.
Also- gleiches Recht für alle.

Georgien hat den Konflikt begonnen, indem es mit Stalinorgeln ein Raketen-Flächenfeuer auf eine Stadt voller unschuldiger Zivilisten gefeuert hat. Und das war nicht der erste Angriff der Georgier. Also- was hat der Kriegsverbrecher und US-Speichellecker Saakaschwili in der Nato verloren?

Die Südosseten haben alle völkerrechtlichen Bedingungen für eine Separation von Georgien erfüllt und gehören auch ethnisch nicht zu Georgien, sie sind nur per Federstrich Georgien zugesprochen worden. Und Saakaschwili ist nur dank Wahlbetrugs noch an der Macht, so wie sein Protektor Bush.

Also, herrnice, wo wären denn nun deine Gründe, die für einen Nato-Beitritt Georgiens sprechen?

Abgesehen davon- der Herr wird eh nicht wiedergewählt. Und ein Nato-Beitrittsverfahren wird länger dauern, als sich dieser Kriegstreiber noch an der Macht halten kann.
Insofern ist Belgiens Veto eher symbolisch zu sehen.

Obama wird sich hoffentlich hüten, den Größenwahn des kleinen Diktators mit Multimillionen zu sponsern, wie Bush es tat.
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15.11.2008 11:33 Uhr von maki
 
+1 | -0
 
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Hmmm "Georgien hat den Konflikt begonnen, indem es mit Stalinorgeln ein Raketen-Flächenfeuer auf eine Stadt voller unschuldiger Zivilisten gefeuert hat. Und das war nicht der erste Angriff der Georgier."

Spricht eigentlich FÜR einen NATO-Beitritt ("Gleich und Gleich gesellt sich gern.") ;-)
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15.11.2008 11:42 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+2 | -0
 
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NATO- OTAN: Was haben europäische Länder nach dem Ende des kalten Krieges überhaupt moch in der NATO verloren? Ich gebe hier Thingol voll recht.

Was ist aus den Plänen geworden, ein europäisches Verteidigungsbündnis zu schaffen? Während der Regierung Schröder war das noch aktuell.

Das allein würde Sinn machen wenn man denn tatsächlich an einer europäischen Gemeinschaft der Völker interessiert wäre. Aber der Kasperladen verkommt nicht nur militärisch und wirtschaftlich zum Vasallen der USA sondern auch finanziell, wie man aktuell gerade wunderschön nachvollzeihen kann.

Deshalb: Raus aus der NATO!
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15.11.2008 13:38 Uhr von numcy
 
+3 | -0
 
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Die NATO: ist eine militärische Organisation unter UNEINGESCHRÄNKTER Führung der USA. Bush wollte die Organisation wie eine Gürtel um Russland legen. Nur die Russen sind nicht mehr die zusammengebrochene Nation wie zu Beginn der 90er Jahre. Daher muss man bei einer Ausweitung der NATO das Konfliktpotential erkennen. Eine Europäische Lösung ist längst überfällig. Somit lösen wir uns von den USA. Wir geraten nicht mehr in Gewissenskonflikte und finanziel ist es für uns auch besser.
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15.11.2008 15:19 Uhr von Showtek
 
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Resepkt an Belgien! Nicht so Arschkriecher wie die anderen Länder!!

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