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Französische Musikindustrie will gegen OpenSource Hoster vorgehen

Der französische Musikbranchenverband "Société Civile des Producteurs de Phonogrammes en France" (SPPF) hat erreicht, dass Anbieter von Software wie Shareaza, welches auf SourceForge gehostet wird, in Frankreich verklagt werden können.

Grund sei, dass die Angebotene Software Urheberrechtsverletzungen zulassen würde. Ermöglicht wurde dieses Unterfangen durch eine Änderung der französischen Gesetze vor zwei Jahren.

Sourceforge ist eine Hostingplattform für OpenSource Projekte.


WebReporter: CAA
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Musik, Musikindustrie, Französisch
Quelle: www.gulli.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2008 22:47 Uhr von CAA
 
+0 | -0
 
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Tjoar, wann werden Alkoholhersteller wegen Beihilfe zu etlichen Unfällen mit Todesfolge angezeigt und Lebenslänglich weggesperrt?
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15.11.2008 09:46 Uhr von Tzvi_Nussbaum
 
+24 | -0
 
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@kommentarschreiber: sehr gutes argument, aber der staat verdient zu kräftig am alk mit als das er sich jemals auf so einen vergleich einlassen würde...

zur news: einfach nur lächerlich sowas!
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15.11.2008 10:00 Uhr von Pokey
 
+15 | -0
 
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@Kommentar: Das wird zur gleichen Zeit geschehen, wenn man (wie es die GEZ vormacht) Kindergeld bekommt, weil man ja die "Gerätschaften" hat um Kinder zu empfangen.

Leider werden dann auch alle Meschen wegen Vergewaltigung weggesperrt. Auch dazu sind ja nunmal die "Tatwerkzeuge" im Regelfall vorhanden.

Pfui auf Lobbys wie GEZ, Tabakkonzerne, Alkoholhersteller und nicht zuletzt die Musikindustrie, namentlich hier die SPPF. Jemanden oder etwas verklagen, weil man damit Böses tun KÖNNTE. *kopfschüttel*
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15.11.2008 10:23 Uhr von giminic_
 
+10 | -0
 
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Der Vergleich hinkt da hier nicht der/die Entwickler von Shareaza belangt werden sollen, sondern SourceForge.

Der Vergleich müsste also lauten: Wann werden endlich Mehrweg-Flaschen- und Dosenhersteller verklagt. Da man in Ihren Produkten Alkohol abfüllen kann der wiederum häufig Unfallursache darstellt.
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15.11.2008 10:33 Uhr von Kockott
 
+5 | -0
 
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@giminic_: nicht einmal die Entwickler von Shareaza dürften verklagt werden da ihre Software selbst nicht illigal ist bzw. keine Urheberrechte verletzt - man kann auch mit Firefox,Internet Explorer illigale Downloads durchführen von Rapidshare und co. man sollte also der französische Regierung empfehlen diese Programme zu verbieten
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15.11.2008 10:53 Uhr von Lightmoor
 
+7 | -1
 
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@all: da hilft nur ein boykot und zwar von allen leuten !!

aber dazu haben die Deutschen/Franzosen nicht den Ar... in der Hose.

die Musikindustrie muss lernen das wir keine Kühe sind die man melken kann.
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15.11.2008 11:23 Uhr von megaakx
 
+5 | -1
 
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So gesehen: wenn ich bedenke, das ein (dieser Definition folgend) deutscher Waffenhersteller noch staatlich bezuschusst werden soll... Unbegreiflich sowas, aber Opel ist nunmal ein Traditionsunternehmen ;)
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15.11.2008 13:35 Uhr von DerBibliothekar
 
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Und Musik und Softwareindustrie: Hängen ja überhaupt nicht zusammen....
Frei nach dem Motto: http://xkcd.com/...
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15.11.2008 13:35 Uhr von cyrus2k1
 
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Juckt SourceForge doch gar nicht: dann sperren die halt alle Französischen IPs und aus die Maus. Und die Entwickler kommen mit Proxy trotzdem drauf.
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15.11.2008 19:24 Uhr von CroNeo
 
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Mit einem Bleistift und Papier könnte ich ganze Liedtexte "kopieren" und die Zettel dann meinen Freunden, Bekannten, usw. überlassen.

Soll man deswegen jetzt die gesamte Bleistift- und Papierindustrie verklagen? Einige scheinen den Schuss noch nicht gehört zu haben...
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16.11.2008 00:47 Uhr von Simbyte
 
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bescheuert Ich würde beim Verbieten erstmal mit den Betriebssystemen anfangen. Ohne Windows und co könnte man schließlich nichts runterladen.

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