14.11.08 21:11 Uhr
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Österreich: Mann überlebt Autounfall und wird danach von Zug getötet

Am heutigen Freitag hatte ein 30-Jähriger bei Traismauer (Niederösterreich) einen Autounfall. Er wurde in dem Fahrzeugwrack, das mit den Rädern nach oben auf einem Schienenstrang landete, eingeklemmt.

Es gelang ihm noch, mit einem Handy seine Freundin anzurufen, um ihr zu sagen, dass er einen Unfall gehabt hatte und mit dem Auto auf den Schienen liegt, als ein Güterzug angerast kam und das Auto erfasste.

Als die alarmierten Hilfskräfte an dem Unfallort eintrafen, war alles schon zu spät. Der Güterzug hatte das Auto, mit dem darin eingeklemmten Mann, rund 400 m mitgeschleift. Der 30-Jährige starb bei diesem zweiten Unfall.


WebReporter: majkl
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Tod, Österreich, Zug
Quelle: portal.tt.com

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2008 20:47 Uhr von majkl
 
+0 | -0
 
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Boah das ist echt krass. Ich möchte echt nicht wissen was in den letzten Sekunden im Kopf des Mannes vorgegangen ist. Echt grausam.
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14.11.2008 21:30 Uhr von cirak00
 
+52 | -18
 
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der todesengel hatte eine rechnung mit ihm offen....final destination 4

sarkasmus off \
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14.11.2008 21:44 Uhr von ichschonwieder
 
+31 | -6
 
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Tja: ein Schutzengel kann halt nicht überall sein.

Mein Beileid seiner Freundin, sie hat es ja quasi live mitbekommen wie ihr Freund ums Leben gekommen ist.

Das muss man esrt mal verkraften können.

Danke für alles

Schönes Wochenende euch allen
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14.11.2008 22:02 Uhr von DerTuerke81
 
+29 | -5
 
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News: traurig sowas er sieht wie der güterzug angefahren kommt und er kommt nicht raus
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14.11.2008 22:08 Uhr von Starbird05
 
+19 | -2
 
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Unfälle passieren jeden Tag: aber das ist mal wirklich ser Tragisch.

Musst dir echtmal vorstellen, bist mehr als froh überlebt zu haben, und dann kommt ein Zug und bessert das Schicksal nach.

Mein Beileid an die Freundin und Familie.

Zwei schwere Unfälle in so kurzer Zeit, das ist echt schon nicht mehr Normal
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14.11.2008 22:20 Uhr von Murinho85
 
+16 | -9
 
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ein Wort : BRUTAL!!!
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14.11.2008 22:41 Uhr von LH738
 
+7 | -15
 
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Das erinnert mich stark an den Kino Film Final Destination ...
Man man .. der hätte lieber vorher den Notruf tätigen sollen , damit die Zentrale den Zugverkehr stoppt....

:(
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14.11.2008 23:40 Uhr von Sven_
 
+7 | -14
 
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das zeigt: das die Todesarten in Final Destination nicht nur zeitlose Klassiker sondern mitunter realistisch sind.

Und ja ganz tragisch, aber sind wir doch mal ehrlich, zu Leben bedeutet das Risiko einzugehen zu sterben, "shit happens".
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15.11.2008 00:00 Uhr von Cowjohn
 
+19 | -4
 
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Schrecklich: @LH738:

In der Quelle steht das die Freundin die Unfallhelfer alamiert hatte, diese aber zu spät kamen.

Quelle: "Das Auto wurde nur Sekunden später von dem Güterzug ... erfasst".

Kommentare wie "Final Destination" sind hier völlig fehl am Platz!
Überlegt euch doch mal, wie ihr reagieren würdet, wenn man ein tragisches Ereignis in eurer Familie mit einem Film vergleichen würdet? Dann auch noch den Film als "Zeitlosen Klassiker" zu loben ist ja wohl Menschenverachtend ...

Mein Beileid an alle Familienangehörige und Bekannte!
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15.11.2008 00:14 Uhr von Sje1986
 
+9 | -7
 
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Tragisch: Der Mann könnte noch leben wenn er nich seine olle angerufen hätte.
Stattdessen hätte er ja versuchen können aus dem Wagen zu klettern, das wäre jeden Falls das erste was ich machen würde, ich ich mit´m Auto Kopfüber auf den Gleisen liegen würde !
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15.11.2008 01:18 Uhr von ParaKnowYa
 
+9 | -0
 
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Unglück im Unglück.

:\
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15.11.2008 01:59 Uhr von matthiaskreutz
 
+4 | -3
 
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doppeltes Pech: Er hätte sicher ne größere Chance gehabt wenn er die Polizei oder Feuerwehr angerufen hätte.
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15.11.2008 08:58 Uhr von maretz
 
+10 | -1
 
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@n0n0: Naja - nen Güterzug hat nen etwas längeren Bremsweg wenn der auf normalerweise freier Strecke fährt... Der Lokführer hat mit sicherheit sogar vorher den Anker geworfen - denn selbst 400m sind da als Bremsweg bei ner Vollbremsung eher kurz... (Bedenke mal das nen Güterzug mal eben 30-... Container a mit 30 Tonnen drauf hat -> die Masse stoppt nunmal nich so schnell wie nen kleiner Personenwagen...)
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15.11.2008 09:56 Uhr von Mabie
 
+2 | -12
 
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15.11.2008 11:46 Uhr von Babalou2004
 
+2 | -7
 
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Sch**** das ging daneben Ahhh, ......jetzt klappt´s!
Babalou
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15.11.2008 16:58 Uhr von rostfrei
 
+6 | -0
 
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noch viel schlimmer. !!! Der arme Kerl hat im Schock die Freundin angerufen, die die Rettung und die Rettung wiederum mehrmals den Notruf der Bahn. Nur hat da niemand abgehoben.
Wäre der Notruf besetzt gewesen, wäre der Zug noch zu stoppen gewesen.

Quelle: http://www.kurier.at/...

Doch die Frage, ob der Mann deshalb nicht zu retten war, erscheint angesichts der Rechecherchen des KURIER in einem anderen Licht.

Denn der Notruf-Disponent der Rettungs-Alarmzentrale "Notruf 144" in St. Pölten hat drei Mal versucht, die Notfall-Leitstelle der ÖBB am Wiener Westbahnhof telefonisch zu erreichen – vergeblich. Man hoffte, den Zug vielleicht noch rechtzeitig stoppen zu können.
Beim ersten und zweiten Telefonanruf hob gar niemand ab, beim dritten Versuch meldete sich nach langem Läuten schließlich ein Tonband: "Die ÖBB-Konzernzentrale ist für Sie zwischen sechs Uhr Früh und 20 Uhr erreichbar."

Zwischen dem Eingang des Notrufs der Freundin und dem schrecklichen Tod von Michael M. sollen zehn Minuten vergangen sein. Stefan Spielbichler, Pressesprecher der Rettungs-Alarmierungszentrale bestätigt, dass es drei Anrufe bei der Notfall-Leitstelle der ÖBB gab: "Und dass dort niemand abgehoben hat, ist durch Tonbandaufnahmen beweisbar."
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15.11.2008 17:51 Uhr von Baschti76
 
+2 | -0
 
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@ichschonwieder hast Du Stadt der Engel mit Nicholas Cage nicht gesehen?Da sind die Engel auch und gerade bei Sterbenden...!Ich finde das sehr ermutigend und hoffe,daß der Mann in seinen letzten Sekunden nicht allein war!Wann wir gehen müssen,können wir nun einmal nicht wissen-klug ist der der darauf vorbereitet ist...
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15.11.2008 19:12 Uhr von domenicbitreactor
 
+4 | -0
 
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Das muss für alle schlimm gewesen sein: 1. Für die freundin, die seine letzten Worte hörte und miterlebte, wie der Zug in sein Auto fuhr
2. Für den Lokführer der Alles versucht hatte aber leider wegen des großen Gewichtes des Zuges leider vergeblich und leider nur zusehen konnte
3. Für ihn selbst wie er genau wusste das er Jetzt sterben wird.

Also so einen Tod wünsch ich echt nichtmal meinen ärgsten Feind.
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16.11.2008 01:07 Uhr von Silverrush
 
+0 | -4
 
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der herr schenkt: und hats zugleich wieder genommen
makaber, aber zutreffend
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16.11.2008 12:07 Uhr von schmiddy2k
 
+1 | -0
 
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das macht einem ja angst! Ich finde so eine Todesart verdammt erschreckend. Man freut sich das man überlebt hat und dann kommt so ein Zug und nimmt einen mit. Das macht einem richtig Angst. Aber das ausgerechnet in dem Moment auch ein Zug kommen muss ist viel schlimmer!
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16.11.2008 13:29 Uhr von computerdoktor
 
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Das wirklich Schlimme dran ist, dass der ÖBB-Notruf nicht an´s Telefon gegangen ist. Der Unfall wäre vermeidbar gewesen, wenn die Österreichischen Bundesbahnen das Notruftelefon mit einem Menschen statt einem Anrufbeantworter besetzt hätten. Ich an der Stelle der Hinterbliebenen würde die ÖBB mit Klagen eindecken...
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16.11.2008 21:39 Uhr von domenicbitreactor
 
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@ computerdoktor: Ich kenne keine Bahngesellschaft, die ein Notruftelefon besitzt oder ist dir in der Volksschule neben Feuerwehr Rettung und Polizei auch die Nummer gesagt worden wenn du nicht mehr vom Bahngleis kommst
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17.11.2008 08:02 Uhr von jpanse
 
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Ich kenne jmd. persönlich: dem ähnliches passiert ist...mit dem Auto über den Bahnübergang gefahren, abgedrängt, im Gleisbett gelandet...konnt zwar aussteigen und weglaufen und hat auch überlebt...aber: der anruf bei der Bahn war ebenfalls verschenkte liebesmüh...auch die DB konnte den Zug nicht anhalten! Er hat angeblich kein Funkgerät?! War ein Regionalzug...also das raff ich nicht...Züge die man nicht kontaktieren kann wenn sie auf der Strecke unterwegs sind?! Die Bahn ist auch nicht besser als die ÖBB...ist nur tragisch das menschen sterben müssen weil die die Züge nicht stoppen können...Das macht mir Angst! Stellt euch vor man muss sowas mit ansehen, man ist völlig machtlos...

Ach ja, ein güterzug hat nen bremsweg von mehreren Kilometern...Schon die Lok dürfte weit über 100Tonnen wiegen und Metall auf Metall rutscht ohne ende...somit ist es eigentlich völlig sinnlos da eine Notbremsung einzuleiten...ein zug kommt nie rechtzeitig zum stehen...
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17.11.2008 08:28 Uhr von computerdoktor
 
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@domenicbitreactor: Die ÖBB besitzen keine öffentliche Notrufnummer, aber eine Notrufzentrale, die von den Einsatzdiensten erreichbar ist - oder sein sollte. Der Staatsanwalt hat bereits die Tonbandaufnahmen der Notrufnummer 144 erhalten, man wird also feststellen, ob die ÖBB fahrlässig gehandelt hat oder nicht.
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17.11.2008 13:21 Uhr von bolitho
 
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Wäre mal interessant zu wissen ob ein Lokführer unterwegs erreichbar ist - ansonsten reicht es völlig das nächste Streckensignal auf "Halt" zu stellen.
Daß eine Notfallnummer nicht erreichbar ist ist allerdings ein Oberhammer - erinnert sehr an den Flugzeugcrash von Überlingen.
Der "Worst Case": Ein Reisebus kommt auf einer Eisenbahnbrücke ins Schleudern und durchbricht das Geländer - und es nähert sich ein Güterzug mit Kesselwagen voller Gefahrstoff - mitten in einer Großstadt - und die Leute in der Notfallzentrale sind gerade beim Vespern.

Der Chef der ÖBB heißt nicht zufällig Mehdorn oder so ähnlich?

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