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Alle Leiharbeiter bei Daimler Wörth (Pfalz) vor dem Aus

Rund 800 Leiharbeitern im Daimlers LKW-Werk Wörth (Pfalz) droht das Aus. Dies gab der Betriebsrat am Freitagnachmittag bekannt.

Laut Geschäftsleitung gab es eine Infoveranstaltung; hier sprach aber nur davon, dass es keine Leiharbeiter-Zunahme geben werde.

Rund 110.000 Lkws sollen bis Jahresende das Werk verlassen. Fürs nächste Jahr zeichnet sich aber eine schlechte Auftragserwartung ab.


WebReporter: Thomas66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Daimler
Quelle: www.swr.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2008 20:46 Uhr von Thomas66
 
+0 | -0
 
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Die Leiharbeiter sind immer die ersten, die es erwischt. Mit ihnen ist es auch am einfachsten zu machen. Heute wirst Du gebraucht. Morgen kannst, Zuhause bleiben.
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14.11.2008 21:48 Uhr von ichschonwieder
 
+12 | -3
 
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Es leiden: immer die, die keine Lobby haben.
Wie mit fast allen Leihkräften umgegeangen wird, kann man schon fast als Sklaverei bezeichenen.
Aber es soll ja auch Fälle geben, wo Leihkräfte übernommen wurden, was aber eher die ganz grosse Ausnahme ist

Schönes Wochenende euch allen
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14.11.2008 22:25 Uhr von Blaubarschbube
 
+6 | -1
 
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Ja ja, die gute Zeitarbeit! Vor Jahren gab es ja die Diskussion um den gelockerten Kündigungsschutz, die dann plötzlich im Sande verlaufen ist. Dafür wurde still und heimlich der Sektor Zeitarbeit ausgebaut. Ich habe selbst knapp zwei Jahre über eine Zeitarbeitsfirma bei meinem jetzigen Arbeitgeber gearbeitet und wurde zum Glück übernommen. Kann mitfühlen wie es den Zeitarbeitern beim Daimler geht, obwohl die dort zu konditionen Arbeiten von denen viele andere Leiharbeiter nur träumen können. Das Gemeine ist nur: Die Zeitarbeitskräfte dort werden nun wohl auch von ihrer Zeitarbeitsfirma gekündigt, also doppelt verarscht!!!
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14.11.2008 22:54 Uhr von johagle
 
+1 | -17
 
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14.11.2008 22:55 Uhr von fourteil
 
+10 | -2
 
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Leiharbeiter: sind (fast) immer die gearschten.
Schlecht bezahlte Sklaven der Gegenwart.
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14.11.2008 23:04 Uhr von Blaubarschbube
 
+7 | -0
 
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@johagle: Nee war keine dumme Frage, sondern ne scheiss dumme Frage von Dir! Wenn man die Vorgeschichte nicht weist sollte man nicht so dumm rumproleten. In der Branche, in der ich arbeite konntest du dich bewerben wie du wolltest. Beim Vorstellungsgespräch wurde gesagt: Wir sind an einer Zusammenarbeit mit Ihnen sehr interessiert , allerdings nur im Rahmen eines Zeitarbeitervertrags und würden sie an eine dementsprechende Firma weitervermitteln, damit diese Sie für uns einstellt. Aber so etwas kannst du Dummerchen ja nicht wissen!
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15.11.2008 00:06 Uhr von politikerhasser
 
+2 | -0
 
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Sklaverei ist schon der passende Ausdruck, nur wurde er regierungsamtlich durch "Aufschwung" und "Schaffung von Arbeitsplätzen" ersetzt.

Aber das passt ja zum restlichen Spiel: Keine Rechte und kein Geld!
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15.11.2008 01:27 Uhr von Svenjust
 
+0 | -3
 
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leiharbeiter: für was sind leiharbeiter da?
genau um mehrbelastungen abzufangen
wenn es schlechte zeiten gibt werden sie eben entlassen und das normale personal arbeitet auf normalem level weiter

thats live
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15.11.2008 02:33 Uhr von Mario1985
 
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Leiharbeiter: haben es in diesem Land wirklich schwer, die einzigen die dabei richtig verdienen sind die "Arbeitgeber" von mir auch gerne als Seelenverkäufer bezeichnet. Die bekommen 30Euro und mehr die Stunde für diese Leute aber geben davon nur 9-11Euro max. ab. Denn zu einem muss die Profitgier gestillt werden. Andersum müssen die auch die Lohnfortzahlung bezahlen und den Urlaub den sie von den Auftraggebern nicht bezahlt bekommen. von den Jobs die in den letzten jahren geschaffen wurden, sind 1/4 Leiharbeiterjobs und die sind wahrlich nicht sicher
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15.11.2008 08:20 Uhr von artefaktum
 
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Wer für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommt, sollte entsprechend schlechter arbeiten. Würden sich alle dran halten, würde sich das Problem Zeitarbeit zu schlechteren Löhnen bei gleicher Arbeit von alleine lösen. Und das nach einem ganz einfachen ölkonomischen Prinzip.

Würde ich als Kunde für die gleiche Ware weniger zahlen wollen, würde mir der Anbieter (wenn überhaupt) auch ein Produkt in schlechterer Qualität anbieten. Warum sollte das bei der "Ware" Arbeitskraft anders sein?
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15.11.2008 14:04 Uhr von jjhobbytrader
 
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zum Thema Leiharbeit: kann ich nur sagen, machen wir es wie die Schweizer. In der Schweiz sind die Zeitarbeitsfirmen dazu verdammt zumindest den Tarif zu bezahlen (meist zahlen Sie sogar mehr), ansonsten bekommen die Zeitarbeitsfirmen eine Strafe oder sogar die Konzession (Erlaubnis) entzogen. Dadurch sind Leiharbeiter (heißt in der Schweiz Temporäre) sehr teuer und werden dann auch wirklich nur für Arbeitsspitzen eingesetzt. Weil allerdings in der Schweiz nahezu Vollbeschäftigung herrscht, werden die meisten, zumindest die guten Leiharbeiter sofort von den Einsaztbetrieben abgeworben, Das ist auch der Grund, weshalb die Leiharbeitsfirmen ihre Mitarbeiter übertariflich bezahlen. Die wollen die Leute einfach halten. Dazu machen Sie noch Grillfeste und versorgen sogar die Mitarbeiter manchmal mit Frühstück am Arbeitsplatz.
Das war bis vor einem Jahr so, ich habe da selbst gearbeitet. Leider hat sich auch in der Schweiz das Klima in der Wirtschaft sehr verschlechtert und die jetzt schon 340.000 Deutschen machen den Schweizern langsam Konkurenz am Arbeitsmarkt, was eine gewisse Abneigung gegen Deutsche vermehrt aufkommen lässt. - Leider, war letztes Jahr noch richtig gut da.....
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25.11.2008 16:55 Uhr von as-2009
 
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dokumentarfilm über die zeit des produktionsstopps: suche protagonisten für einen dokumentarfilm über die "urlaubszeit" während des produkionsstopps. wenn Sie also für einen der Autobauer arbeiten und vom produktionsstopp betroffen sind, würde ich mich freuen von Ihnen zu hören.
für den film möchte ich betroffene durch ihren urlaub begleiten, um einen film darüber zu machen, wie es verschiedenen menschen mit der situation ergeht, auch um mal eine andere perspektive auf eine solche situation zu ermöglichen. wenn also jemand interesse hat, würde ich mich über ihre Antwort an 31tage@gmx.de freuen.
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25.11.2008 16:55 Uhr von as-2009
 
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dokumentarfilm über die zeit des produktionsstopps: suche protagonisten für einen dokumentarfilm über die "urlaubszeit" während des produkionsstopps. wenn Sie also für einen der Autobauer arbeiten und vom produktionsstopp betroffen sind, würde ich mich freuen von Ihnen zu hören.
für den film möchte ich betroffene durch ihren urlaub begleiten, um einen film darüber zu machen, wie es verschiedenen menschen mit der situation ergeht, auch um mal eine andere perspektive auf eine solche situation zu ermöglichen. wenn also jemand interesse hat, würde ich mich über ihre Antwort an 31tage@gmx.de freuen.
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18.03.2009 09:25 Uhr von hagi65
 
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leere versprechungen: wo sind die versprochenen sonderzahlungen (510euro)Herr Edelmann

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