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Dubai spürt die Vorboten der internationalen Finanzkrise

Bislang galten die Staaten auf der arabischen Halbinsel ob ihrer Ölvorkommen als Gewinner. Doch unabhängig vom rückläufigen Ölpreis spürt derzeit auch das Emirat von Dubai die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise. Gradmesser dafür ist der lokale Immobilienmarkt.

Bereits im Oktober fielen die Preise für Häuser und Wohnungen gegenüber dem Vormonat um vier Prozent. 40 bis 50 Milliarden US-Dollar sollen ausländische Investoren bereits abgezogen haben, schätzt die Zentralbank in Abu Dhabi. Das Kapital wurde vermutlich zum Ausgleich anderer Verluste eingesetzt.

Unterdessen ziehen die Kreditinstitute vor Ort ihre Konditionen an. Einen Immobilienkredit erhalten nur noch solvente Kunden, andere Banken haben die Vergabe von Krediten für den Kauf von Appartements sogar ganz eingestellt. Auch die Kreditzinsen zwischen den Banken stiegen dramatisch.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Finanz, Finanzkrise, Dubai
Quelle: www.handelsblatt.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2008 17:26 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Auch die Scheichs erkennen, dass sie in einer multilateral interdependenten Weltwirtschaft nicht in einer Oase der Glückseligen leben. Das Ende der "Glitzer-City" auszurufen, dürfte aber noch etwas verfrüht sein. Mal gespannt, ob nun die höchsten Wolkenkratzer (bis zu 1000 Meter hoch) tatsächlich gebaut werden.
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14.11.2008 18:00 Uhr von Pottschalk
 
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frage mich schon lange wann diese Immobilien-Blase in Dubai endlich platzt. Gibt es wirklich soviele reiche Menschen auf dem Planeten, die unbedingt eine Luxus-Wohnung mitten in der Wüste haben wollen? Da ist doch alles künstlich angelegt. Das fasziniert einen vielleicht noch als Touristen, aber auf Dauer in so einem XXL Disneyland wohnen? Ne, da würde ich mir lieber nen natürliches Fleckchen Erde suchen...
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14.11.2008 18:20 Uhr von TomShaw
 
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Vermutlich . . . . . . wird denen dort im kommenden Jahr das Geld zumUnterhalt der bereits fertiggestelten und größtenteils leerstehenden Liegenschaften ausgehen. Glaube kaum das die Einheimischen, allen voran die Herscherfamilie, ihr mühsam gehortetes Geld in dieses Fass ohne Boden werfen werden. Anfangs der 90er-Jahre geschah Ähnliches mit Saudi-Arabien. Dadurch das die Saudis damals den Krieg gegen den Irak großflächig mitfinanzierten hatten diese plötzlich eine enorme Staatsverschuldung an welche bis dato noch immer nicht abgebaut werden konnte. Zahlreiche Großkonzerne blieben auf ihren Forderungen aus bestehenden und/oder abgeschlossenen Projekten sitzen. Für die Investoren in Dubai kann es noch sehr ungemütlich werden, denn die Araber zahlen nur wenn sie wollen, was aber seit Jahrhunderten bekannt ist.
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14.11.2008 20:22 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Der hier: http://www.shortnews.de/...

dürfte kaum in Gefahr sein, so hoch wie der schon ist....
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14.11.2008 20:35 Uhr von KingPR
 
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Logische Konsequenz: Die logische Konsequenz wäre es wenn der König (mit der Staatskasse) alle zum Verkauf stehenden Immobilien (die nicht überteuert sind) aufkauft, dadurch würde kein Kapital verloren gehen und die Immobilienpreise würden wieder anziehen.
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14.11.2008 20:45 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
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Gradmesser dafür ist der lokale Immobilienmarkt...


soviele superreiche gibt es ja nicht, die sich jedes jahr ein neues haus in dubai kaufen...

ähnlich wie zb in der autoindustrie etc. wer kauft sich jedes jahr ein neues auto? wie können die verkaufszahlen dann steigen? (langfristig jedes jahr)


hätte mich gewundert, wenn gerade das traumland der superreichen, nicht von der finanzkrise betroffen wäre...

vielleicht sinkt ja dann der ölpreis wieder ;):D
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14.11.2008 20:47 Uhr von rolf.w
 
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Warum: Warum sollte auch ein einziges Land von einer weltweiten Krise verschont bleiben? Dank Globalisierung gibt es, speziell im Finanzsektor, keinerlei Grenzen mehr.
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14.11.2008 20:51 Uhr von bauernkasten
 
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Vor drei Wochen noch: wurde ich abschätzig belehrt, dass der aufgebaute Gigantomanismus Dubais doch nichts mit dem Öl zu tun hat, sondern sich längst selbst finanzieren würde.
Ich akzeptierte das und nahm fürderhin an, dass ein paar Luxuxhotels und der Kamelhandel wohl die goldene Quelle sein müssten.
Aber die waren´s wohl auch nicht.
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14.11.2008 21:13 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
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@ bauernkasten: erst das öl, damm mit dem gemachten geld auf andere "branchen" umgestiegen, weil man ja weiss, dass das öl irgendwann leer ist...
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14.11.2008 21:58 Uhr von grincho
 
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Ich kanns kaum erwarten bis die dekadenten Ölscheichs der Welt mit Pauken und Trompeten untergehen, und auch der Rest der Bonzengesellschaft.
Nicht das ich niemandem Reichtum gönne, aber solang es so viele notleidende Menschen (und das nicht nur in Afrika sondern mitten in Europa!) gibt sehe ich sowas nicht ein.

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