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Hakenkreuz-Fall: Gericht spricht Frau der Vortäuschung einer Straftat schuldig

Das Amtsgericht in Hainichen kam zur Überzeugung, dass sich die damals 17-Jährige selbst ein Hakenkreuz in die Hüfte geritzt hat und vorgab, Rechtsradikale hätten diese Tat verübt. Der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weil die Angeklagte zum Tatzeitpunkt minderjährig war.

Die Angeklagte wurde zur Ableistung von 40 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Die Verteidigung hat einen Freispruch verlangt, wogegen die Staatsanwaltschaft 100 Arbeitsstunden für angemessen hielt.

Vor knapp einem Jahr hat der Fall für bundesweites Aufsehen erregt, weil auch behauptet wurde, dass etliche Personen diesen Übergriff sahen, jedoch nichts dagegen unternahmen. Zeugen für diesen angeblichen Übergriff konnten jedoch nicht ausfindig gemacht werden.


WebReporter: midnight_express
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Gericht, Fall, Hakenkreuz, Straftat
Quelle: www.rp-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2008 15:50 Uhr von Captain_America
 
+10 | -5
 
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oha Das Urteil ist wirklich ein Schock für unsere liberale Gesellschaft. Naja, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Hoffentlich gibt sie jetzt diesen "Ehrenpreis für Zivilcourage" oder so ähnlich zurück, falls nicht schon geschehen.

Als Arbeitsauflage schlage ich vor, dass sie sich um Opfer autonomer Schläger kümmert, damit sie sieht, was sie mit solchen Lügen ausgelöst haben könnte.
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14.11.2008 16:46 Uhr von coelian
 
+8 | -2
 
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und: was ist mit Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole? Wurde ihr das nicht zur Last gelegt?
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14.11.2008 17:01 Uhr von Algar-official-
 
+5 | -2
 
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komisch wenn das vortäuschen einer straftat eine straftat ist, ist es ja nicht das vortäuschen einer straftat, sondern das begehen einer straftat...

verwirrend, war aber das was mir bei dem titel als erstes einfiel

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