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Michail Chodorkowski: Zwölftägige Einzelhaft laut Richter nicht rechtmäßig

Der in Russland bekannteste Inhaftierte, Michail Chodorkowski, errang nun vor einem Zivilgericht einen sinnbildhaften Sieg. Ein Richter entschied, dass die gegen Chodorkowski, wegen eines Interviews mit einer Zeitung, verhängte Einzelhaft von zwölf Tagen nicht rechtmäßig wäre.

Dies geht aus einer Meldung der Interfax-Agentur hervor. Der prominente Häftling soll nämlich nicht, wie ihm von der Leitung der Haftanstalt vorgeworfen wurde, Schriftstücke heimlich versendet haben. Das Interview soll er mit seinen Rechtsanwälten nur mündlich geführt haben.

In der "Esquire" (Russland) äußerte sich Chodorkowski in einem Gespräch mit dem prominenten Kriminalschriftsteller Boris Akunin unter anderem zur Situation seiner Heimat unter der Regierung von Präsident Dmitri Medwedew und dem Ex-Präsidenten Wladimir Putin.


WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Richter
Quelle: www.nachrichten.ch

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14.11.2008 13:54 Uhr von CHR.BEST
 
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Naja "sinnbildhaft" ist etwas übertrieben.
Solange Putin oder sein Strohmann Medwedew am Ruder sind, kann Chodorkowski froh sein, wenn er am Leben bleibt - Paragraphen hin oder her. Es sieht doch ein Blinder mit nem Krückstock, daß es in Rußland (wie auch in vielen anderen Ländern) keine unabhängige Justiz gibt.

Al Capone hatte seinerzeit all jene, die sich "gegen die Familie" wendeten, gleich mit nem Baseballschläger hingerichtet oder von seinen Schergen hinrichten lassen.

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