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China: Koma-Patientin weinte - Sie hörte dass ihr Kind abgetrieben werden soll

Eine komatöse Frau brachte letzten Mittwoch einen 1,718 kg schweren Säugling im Krankenhaus der Medizinischen Universität von Guangxi zur Welt. Tang Yulu (29) leidet an einer kardiovaskulären Krankheit und fiel am 26. April in ein Koma, als sie gerade zwei Monate schwanger war.

Im Juli schlugen Ärzte vor, die Schwangerschaft zu beenden, weil sie ihre Gesundheit und Genesung gefährden würde. Während die Familie der Kranken eine Abtreibung an ihrer Bettkante besprach, weinte sie plötzlich.

Ihre Eltern und ihr Mann entschieden sich dann dafür, das Baby zu behalten. Mit der Fürsorge ihrer Familie brachte sie per Kaiserschnitt einen Jungen zur Welt. Obwohl untergewichtig, ist das Baby in einer stabilen Verfassung und liegt in einem Brutkasten.


WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, China, Patient, Koma
Quelle: www.chinadaily.com.cn

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2008 12:06 Uhr von H-Star
 
+12 | -68
 
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14.11.2008 12:48 Uhr von J.PG
 
+42 | -3
 
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@H-Star: "Variante".. ja das nennt sich Querschnittsgelähmt.. das hat mit Koma rein gar nichts zu tun.

Im Koma ist man wie in einem tiefen Schlaf, verzeichnet aber, wie auch im Schlaf, Hirnaktivität.. wahrnehmen tut man also definitiv, halt auf einer anderen Ebene.. es ist also geradezu dilettantisch und dogmatisch zu sagen, das Komapatienten auf keinen Fall irgendetwas mitkriegen.. das kann man nicht wissen und dieser Fall und auch viele andere, sprechen ganz klar dagegen. Die Wahrnehmung ist noch vorhanden, aber wohl auch in einem, vom Patienten, ganz anders wahrgenommenen Zustand in dem er auch nicht normal agieren und damit auf so eine Meldung reagieren kann.. das sie oder der Körper es geschafft hat zu weinen, ist jedoch äußerend beeindruckend.
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14.11.2008 12:53 Uhr von H-Star
 
+12 | -39
 
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14.11.2008 13:15 Uhr von KillA SharK
 
+26 | -2
 
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@ H-Star: 1. deine Tastatur klemmt

2. Warst du schon im Koma?
(nicht alkohol/Drogenbedingt ;)
Oder arbeitest du in der Forschung?

Woher hast du deine Kenntnisse?
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14.11.2008 13:26 Uhr von HansiBanger
 
+14 | -0
 
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Dass die Frau: angefangen hat, zu weinen, ist erstaunlich, denn man hört ja oft, dass Komapatienten zwar die Umgebung wahrnehmen könnten, aber dass sie dazu auch verstanden hat, was gesagt wurde, ist schon beachtlich. Hoffen wir nur, dass sie auch wieder aufwacht, um ihr Kind großzuziehen.
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14.11.2008 17:46 Uhr von extrasystole
 
+7 | -0
 
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Humbug seitens H-Star: Koma ist ein viel komplexerer Zustand, als von "H-Star" hier vorgelegt. Vollkommener Humbug, die er dort getippt hat.
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14.11.2008 18:37 Uhr von marshaus
 
+6 | -4
 
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da sieht man das menschen die in koma liegen doch hoeren koennen bzw. alles was um sie herum passiert regestrieren
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14.11.2008 19:11 Uhr von Malte.m
 
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schreckliche vorstellung: alles mitzubekommen. gesetz den fall, es läuft in jedem koma so oder ähnlich ab und man hört die ganze familie trauern und verzweifeln, die ärzte über die überlebenschancen reden und kann einfach nicht partizipieren...

wirklich erschreckend.

freut mich aber für die familie, dass das kind zur welt gekommen ist, hoffentlich hat die mutter das erfahren :)
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14.11.2008 19:55 Uhr von Florixx
 
+1 | -0
 
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Im Bezug aufs Locked-In-Syndrom empfehle ich jeden den Film "Schmetterling und Taucherglocke".
Es handelt von Jean-Dominique Bauby der einen plötzlichen Schlaganfall erlitt und am Locked-In-Syndrom erleidet ist.
Der Film wird aus der Perspektive eben jenes Schauspielers geschildert und bringt zumindest einen kleinen möglichen Einblick in die Welt einer solchen Person. Es ist schon sehr beklemmend und traurig , aber trotzdem eine interessanter Film.
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15.11.2008 01:39 Uhr von CheGue27
 
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@alt_f4: Bin ganz deiner meinung...
Hoffe, dass sie bald von dem koma erlöst ist...
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15.11.2008 04:09 Uhr von wildmieze
 
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könnte auch sein daß sie gar nicht den genauen wortlaut mitbekommen hat .. wenn koma so ähnlich wie schlafen ist, wurde vielleicht die gehörte information in ihren traum eingebaut .. so wie das weckerklingeln im traum zB zu einer kirchenglocke werden kann ..

ist aber auch nicht sooo wichtig - ob es nun ihr unterbewusstsein oder doch ihr bewusstsein war: eins von beiden hat die nachricht als "schlecht" aufgefasst und war dagegen .. von daher: richtige entscheidung der angehörigen .. und es wäre wunderbar, wenn sie irgendwann aufwacht und ihr kind kennenlernen kann ..
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16.11.2008 14:19 Uhr von Ahira
 
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@H-Star: Du benimmst dich wie einer der sich als "Realist" sieht. Ich nenne dies eher Realitätsverweigerung. Es gibt genügend Ehrfahrungsberichte über PErsonen die im Koma waren und wie als Zuschauer mitbekommen haben was rings um passierte.
Dies ist wie mit Nahtoderlebnissen. Es gibt eine immense Anzahl an Personen die solches erlebten, die meisten wagen sich nicht etwas dazu zu sagen, weil soclhe "Realisten" sie als verrückt bezeichnen würden.
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16.11.2008 16:30 Uhr von omar
 
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Musste an den Film "Awake" denken Da wirkt die OP-Betäubung nicht richtig und der Patient bekommt seine Herz-OP mit, und noch mehr...
Guter Filme.

Freut mich, dass das Kind ne Chance bekommt.
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16.11.2008 22:47 Uhr von GenerX
 
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Es sollte hier eher: von einem Wachkoma die Rede sein - viel üblicher als Folge einer Herzerkrankung.
Beim "Locked-In-Syndrom" handelt es sich nicht um ein Koma, sondern um eine Lähmung, die Augenbewegung dabei ist natürlich vertikal (blinzeln) und nicht horizontal.

H-Star will ich nicht enttäuschen, leider aber hat er Unrecht. Der Komapatient kann in vielen Fällen - je nach Lage und Umfang des Schadens - vieles aus seinem Umfeld mitbekommen, sowohl optisch wie akustisch, lediglich die Reaktion bleibt aus.
Der Eindruck dass Komapatienten grundsätzlich "schlafen" und nichts mitbekommen, basiert vielleicht auf die Tatsache dass bei den meisten der Gesundheitszustand die Ärzte verpflichtet sie medikamentös zu suppressieren - in den Schlaf zu setzen.
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17.11.2008 12:52 Uhr von Rubinchen
 
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Komapatienten: können tatsächlich ihre Umwelt mitbekommen. Meine Mutter lag im Koma und jedes Mal, wenn ich sie besuchte, schnellte ihr Blutdruck hoch, ihr Herzschlag wurde schneller, sie wurde unruhig.

Die Intensivschwester bestätigte meine Vermutung, dass ich als das Kind erkannt und meine Mutter deswegen ganz aufgeregt wurde.

Bösen Zungen zuvorkommend:
wir hatten eine mehr als nur gute "Mutter-Kind"-Beziehung...

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