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Mittweida: Urteil wird im bundesweit bekannten "Hakenkreuz-Fall" erwartet

Rebecca S. gab vor fast einem Jahr an, dass ihr von vier Rechtsradikalen mit einem Messer ein Hakenkreuz in die Hüfte geritzt wurde. Zuvor habe sie angeblich einem Aussiedlerkind geholfen, welches von den Rechtsradikalen angegriffen wurde.

Aufgrund von einigen rechts-motivierten Straftaten aus dem Jahre 2007 glaubte man dem damals 17-jährigen Mädchen. Zwischenzeitlich ergaben Ermittlungen, dass sich das Mädchen auch selbst die Verletzungen zugefügt haben könnte. Bezweifelt wird auch, ob das Aussiedlerkind jemals am mutmaßlichen Tatort war.

Am heutigen Freitag wird das Urteil gegen die "Heldin von Mittweida" erwartet, nachdem 25 Zeugen vernommen wurden. Ein Übergriff von Rechtsradikalen konnte bisher von keinem bestätigt werden. Rebeccas Eltern bezweifeln jedoch, dass sich ihre Tochter die Verletzung selber beigebracht hat.


WebReporter: midnight_express
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Fall, Hakenkreuz
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2008 10:45 Uhr von xenonatal
 
+7 | -7
 
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Schwierig: ohne Beweise und Zeugen.
"..... zugefügt haben KÖNNTE"
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14.11.2008 11:02 Uhr von ciller
 
+11 | -32
 
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14.11.2008 11:05 Uhr von Sven_
 
+7 | -5
 
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is mir schleierhaft: warum man, wenn die angeblichen Täter nie gefunden wurden, die mögliche Behauptung also nie eine rechtliche Konsequenz hatte, dem Mädchen unbedingt unterstellen will, dass es sich selbst verletzt und alles nur behauptet hat.... und wie man auf die Idee kommt man könnte das beweisen....

Völlig unabhängig davon was sich damals zugetragen hat sieht mir das nach der verzweifelten Aktion aus, das Städtchen Mittweida wieder in ein besseres Licht zu rücken, nach dem Motto "wenn ihr niemand mehr glaubt vergessen die auch ganz schnell das es hier immer wieder rechtsradikale Übergriffe gibt".
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14.11.2008 11:24 Uhr von lieberBiber
 
+13 | -2
 
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@ciller / @Sven_: @ciller

Du meinst also die Nazis die keiner gesehen hat?

Mag man sagen oder denken was man will...
Von 25 Zeugen kann keiner einen Übergriff bestätigen.
Wo soll sich dann der Übergriff ereignet haben?
In nem Abstellraum?

Man sollte sich hüten, nur weil der Begriff "Nazi" fällt in blinder Euphorie gegen die nicht gesehen "Nazis" zu hetzen und die Dame direkt freizusprechen.

@Sven_

Es geht nich darum, das es Übergriffe von einigen Leute auf Andere gibt.
Sondern darum, daß die Dame durch falsche verdächtigung eventuell jemanden ins Gefängnis gebracht hätte.
Das dies nicht geschehen ist, ist dabei ein glücklicher Umstand.
Dennoch ist es richtig, daß geprüft wird, ob sie schuldig ist oder nicht.

Davon abgesehen, solltest du Sven, nicht "rechtsradikale Übergriffe" verurteilen, sondern Übergriffe an sich.
Musst du natürlich nicht, wenn du von jedem Anderen gern auf die Mütze bekommst, ist das natürlich dein Ding. ;o)
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14.11.2008 11:33 Uhr von xenonatal
 
+8 | -9
 
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@lieberBiber: "Sondern darum, daß die Dame durch falsche verdächtigung"

Sind/waren die Verdächtigungen denn tatsächlich falsch ???

Leichte Ritzer kann man sicherlich leicht sich selbst zufügen.
Bei tiefen Schnitten wird es schon schwieriger.
Auch wenn ich dafür offensichlich Minusse bekomme - ICH finde es jedenfall trotzdem schwierig die Wahrheit in dem Falle rauszufinden. Zumal mir etliche FAKTEN fehlen.

Aber gottseidank finden sich immer welche die es genau(er) wissen (wollen). Her mit den Scheiterhaufen und zündet die Hexe an, zusammen mit den vermeintlichen Nazis (am besten alle mit Thor Steinar Klamotten) *fg*
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14.11.2008 11:55 Uhr von lieberBiber
 
+4 | -3
 
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@xenonatal: Lies den Absatz bitte genauer...

Mein Satz beschrieb worum es in diesem Verfahren geht.
So wie es scheint, scheint die Anklage auch berechtigt zu sein.

Nichts desto trotz, verwies ich darauf, dass der Umstand geprüft werden muss.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
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14.11.2008 13:13 Uhr von lieberBiber
 
+2 | -1
 
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@MiaWuaschd: Ähm...kann deinen Kommentar nicht ganz nachvollziehen.

Der Einzige mit Pluspunkten bin ich und ich habe versucht relativ sachlich ohne rumzuscheien den aktuellen Moment zu bewerten.

Die von dir gemeinten "Schreier" haben durchweg negative Bewertungen.
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14.11.2008 13:39 Uhr von lieberBiber
 
+5 | -0
 
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@MiaWuaschd: Ach soooo

Na Mensch, sag das doch gleich. :)

Als bestes Beispiel für pseudo-Nazi-Hetze war ja dieser ertrunkene Junge im Schwimmbad(1997?)
Wo die Mutter(Türkin) behauptete ihr Sohn wäre von "Nazis" ertränkt worden.
Schnell war in Deutschland die Rede vom "Nazi-Dorf".
Letztendlich wars einfach nur ein dummer Zufall das Niemand den Jungen im gut besuchten Schwimmbad rechtzeitig entdeckte.

Ist doch oft einfach nur Stimmungsmache, die Frage ist wem es nützt.

Allerdings müssen echte Straftaten bestraft werden, völlig egal welche Politik der vermeintliche Täter befürwortet.
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14.11.2008 15:35 Uhr von arabicgirl
 
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@ciller: diesmal gehts nicht weil es bei uns keine ausländer (ausser russen) oder moslems gibt

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