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Gunther von Hagens "Körperwelten" werden erstmals in Heidelberg ausgestellt

Gunther von Hagens "Körperwelten"-Sonderausstellung wird im kommenden Jahr zum ersten Mal nach Heidelberg kommen. Bisher sahen weltweit viele Millionen Menschen die Sonderausstellung. In von Hagens Heimatstadt wird "Körperwelten" von Januar bis April zu sehen sein.

In Nordamerika gab es die Sonderausstellung circa fünf Jahre lang zu sehen. Inzwischen ist von Hagens Sonderausstellung vom Thema her reifer geworden. Seine Ausstellung "Körperwelten" hat sich sowohl "spezialisiert wie auch verjüngt".

"Je älter ich werde, umso mehr realisiere ich, dass der Tod das Normale ist - und das Leben die große Ausnahme. Ich wünsche mir, dass Körperwelten & Der Zyklus des Lebens die Menschen ermutigt, danach zu streben, jeden Tag gesund zu leben - ein Leben lang", sagte Gunther von Hagens im Interview.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Körper, Hagen, Heidelberg, Heide, Körperwelten, Gunther von Hagens
Quelle: www.presseportal.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2008 09:06 Uhr von muckelmaus35
 
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Habe es 2 Mal in Oberhausen gesehen und fand es schon beeindruckend.
Würde wieder hingehen.
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14.11.2008 10:06 Uhr von Haecceitas
 
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Super, ich hab Frankfurt nämlich leider verpasst und danach geärgert, da er sagte, er wolle seine Ausstellung dauerhaft nach Nordamerika verlegen - ich freue mich, dass ich doch noch die Chance bekomme, mir das Ganze mal anzusehen!
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14.11.2008 10:31 Uhr von DirkKa
 
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Super in Mannheim damals hatte ich es verpasst, und bis die Ausstellung in Heidelberg beginnt kann ich hoffentlich wieder laufen.

Ich freue mich schon drauf, habe zwar im TV schon viel darüber gesehen, aber live wird das ganze sicherlich noch eindrucksvoller.
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14.11.2008 13:23 Uhr von KillA SharK
 
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Es riecht nach Formaldehyd und Bifi: interessant ist es schon, allerdings ist die Art der Darstellung teilweise schon recht verkrampft auf künstlerisch gemacht,
eine nüchternere Art der Darstellung würde mir reichen.
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14.11.2008 16:04 Uhr von matthiaskreutz
 
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Interessante Sache: Durchaus sehenswert. Gehe gerne nochmal hin nach mehr als 10 Jahren. Auch interessant dass gewettere und gehetzte dagegen. Am lautesten wie immer die ewig gestrigen...
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14.11.2008 16:39 Uhr von heavensdj
 
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hmm ich weiß nicht wie es bei den Ausstellungen an sich zu geht, aber ich war in Guben wo auch die Werkstatt begangen werden kann, es ist schon komisch wenn die da grad an einem rum sägen, der andere noch weich ist und zb. schädelplatten hauch dünn gesägt werden. aber an und für sich war es sehr interressant und eigenartig zu gleich. mir war nur sehr selten bewusst das ich es wirklich mit dem tot da drinn zu tun habe.
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15.11.2008 11:03 Uhr von casus
 
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Aus dem Leben gegriffen: Ich war auch in Frankfurt und Heidelberg werde ich mir sicher anschauen.

Was die Darstellungen angeht. Einen Begriff für die Abläufe und Funktionen erschliesst sich einem doch gerade durch die 3D Ansicht. Man kann drum herum gehen und sich seinen eigenen Betrachtungswinkel suchen.

Ich hab eher den Verdacht, das gerade die "medizinischen" Abbildungen in Fachbüchern, Fotos von in formaldehyd getränkten Ausschnitten des menschlichen Körpers, bei nicht wenigen für Vorbehalte sorgen. Wann sieht man normalerweise denn soetwas - doch nur wenn man beim Arzt im Krankenhaus ist oder Zeuge eines Unfalls war.

Alles nicht sehr lebensbejahend und hat mit der Ausstellung nicht wirklich etwas zu tun. (Obwohl man da auch zum vergleichen einige Bilder zu sehen bekommen kann.)

Dann doch lieber Darstellungen aus dem Leben.
Auch wenn der Hauptdarsteller sich durch einen gewissen Mangel an Lebensenergie auszeichnet ;-)

Wer sich selbst einen ersten Eindruck verschaffen möchte: http://www.koerperwelten.de/...

Muss ich hier nun noch den Disclaimer hinterherschicken, der da vor der möglichen Beeinträchtigung irgendwelcher ethischen Gefühlswelten warnt - oder ist jeder selbst in der Lage dem Link nicht zu folgen - wenn sie oder er es denn nicht zu sehen bekommen möchte ;-)

Nicht draufklicken und dann später jammern ...

Ich hab es nicht nachgeprüft, aber Spannend wäre wohl zu wissen, wo im Detail wohl die Unterschiede bei der Google Bildersuche zum Begriff Körperwelten Entstehen:

http://images.google.de/...

Strikte Filterung verwenden (Beides filtern, eindeutigen Text und eindeutige Bilder)
Ergebnisse 1 - 20 von ungefähr 5.090 für Körperwelten mit aktiviertem Safesearch. (0,11 Sekunden)

Moderate Filterung verwenden (Filter nur für Bilder mit eindeutigem Inhalt - Standardeinstellung)
Ergebnisse 1 - 20 von ungefähr 6.530 für Körperwelten. (0,10 Sekunden)

Meine Ergebnisse nicht filtern
Ergebnisse 1 - 20 von ungefähr 8.610 für Körperwelten. (0,15 Sekunden)

.nl 8.680 für Körperwelten.
.com 8.050 für Körperwelten.

Vielleicht werde ich irgendwann nochmal versuchen das rauszubekommen. Man ist ja Neugierig...

*G* http://gsearch.vatican.va/...
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15.11.2008 17:30 Uhr von marshaus
 
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also mir reichen schon die ausschnitte die ich bei bbc gesehen habe um diese ausstellung nicht zu besuchen
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03.01.2009 19:07 Uhr von liria
 
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Wo kommen die Leichen her? Es geht nicht nur um Ekel und Tabubruch. Es geht um die Menschenwürde Verstorbener in Ländern wie Kirgisien und China, aber auch in Deutschland. Es geht nicht nur um Kunst, sondern um ein Wirtschaftsimperium, das weltweit mit Präparaten handelt und den "Rohstoff" mit ethisch fragwürdigen Methoden beschafft.
Die preisgekrönten Spiegel-Redakteure Sven Röbel und Andreas Wassermann haben hierzu recherchiert: http://wissen.spiegel.de/...
Detaillierte Informationen bieten Torsten Peuker und Christian Schulz in ihrem Buch "Der über Leichen geht": http://www.amazon.de/...
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03.01.2009 19:24 Uhr von liria
 
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Woher kommen die Leichen? Es geht nicht nur um Ekel und Tabubruch, nicht nur um die Diskussion um die Degradierung des toten Menschen zum totalen Objekt. Es geht um die Menschenwürde Verstorbener in Ländern wie Kirgisien und China. Es geht nicht nur um Kunst, sondern um ein Wirtschaftsimperium, das weltweit mit Präparaten handelt und den "Rohstoff" in Entwicklungsländern aufkauft und verarbeitet. Nur die wenigsten Leichen stammen von "Körperspendern" ... Hunderte stammen nachweislich von Armen, Obdachlosen, Häftlingen, Tuberkuloseopfern, Hinrichtungsopfern. Angehörige nicht nur in der ehemaligen Sowjetunion, sondern auch in Deutschland, wandten sich an von Hagens: "Wo sind unsere Toten?" Auch zahlreiche Föten werden "verarbeitet". Tierpräparate werden in einem qualvollen Prozess am lebenden Tier hergestellt. "Abfallprodukte" wurden aus Kostengründen zur Entsorgung in die Entwicklungsländer zurückgeschickt. In einem Lager in China fanden sich über 600 Leichen, zudem Unmengen von Organen - Berge "menschlicher Rohstoffe", die mich an Auschwitz erinnern.

Die für ihren Artikel preisgekrönten Spiegel-Redakteure Sven Röbel und Andreas Wassermann haben hierzu recherchiert: http://wissen.spiegel.de/...

Detaillierte Informationen, unter anderem über Mauscheleien bei den Leichengeschäften und -transporten, über die Verstrickung der Universität Heidelberg, über die Zustände in den Plastinationsfirmen, über von Hagens paranoiden Charakter und über die wirtschaftlichen Hintergründe in den Herkunftsländern der Leichen, bieten Torsten Peuker und Christian Schulz in ihrem Buch "Der über Leichen geht": http://www.amazon.de/...

Ich werde von nun an die "Halle02", in der die Heidelberger Ausstellung stattfindet, boykottieren.
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22.05.2009 22:45 Uhr von Davtorik
 
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ich war da, und es hat mich leider nicht vom Hocker gerissen... paar interessante Sachen dabei, aber ich denke ich als Medizin-Informatiker habe da eh schon mehr gesehen, als so der "Leie" auf dem Sektor

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