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Kofferbomber-Prozess: Freispruch gefordert, Bomben waren funktionsunfähig

Für den im sogenannten Kofferbomber-Prozess angeklagten 24 Jahre alten Libanesen will die Verteidigung einen Freispruch erwirken. Der Angeklagte habe den Versuch, einen Regionalzug in Nordrhein-Westfalen zu sprengen, nicht ausgeführt. Das war im Jahr 2006.

Die Untersuchungshaft, die jetzt länger als zwei Jahre dauere, reiche zur Bestrafung. Die Anklage wirft dem Mann mehrere Mordfälle sowie den Versuch eine Sprengstoffexplosion herbeizuführen vor. Die Verteidigung hingegen erklärte, es habe sich um Gasbomben ohne Funktionstüchtigkeit gehandelt.

Sie sollten nur abschreckend wirken und aufzeigen, dass man schweigen soll, bei Beleidigungen gegen den Islam. Laut Bundesanwaltschaft explodierten die Bomben nicht, da sie fehlerhaft gebaut waren. In Beirut war der Komplize des Angeklagten bereits zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden.


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WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Bombe, Freispruch, Koffer
Quelle: www.faz.net

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2008 09:02 Uhr von dnbCommander
 
+9 | -1
 
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oh man: sowas versteh ich nicht... allein für die absicht von soetwas sollten se den schon wegschicken oder einsperren..und das die dinger nicht funktionieren war ja auch nicht geplant -.-
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14.11.2008 09:03 Uhr von Selina90
 
+7 | -1
 
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Tolle Wurst! Für ihre Blödheit auch noch belohnen?
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14.11.2008 09:04 Uhr von usambara
 
+5 | -13
 
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kein Sprengstoff die Gasflasche sollte mit einem Art Molotowcocktail zur Explosion gebracht werden- unmöglich!
Viel einfacher wäre es gewesen, das Benzin zu verschütten
und das Abteil einfach an zu zünden.
Also professioneller Terrorismus sieht anders aus...
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14.11.2008 09:05 Uhr von Captain_Flint
 
+3 | -0
 
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Auch wenn es anders in der Quelle steht, sind sie wegen vielfachen "Mordversuches" angeklagt! ;-)
Kleiner Fehler bei der faz.
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14.11.2008 09:32 Uhr von DoncoJones
 
+2 | -2
 
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naja im prinzip wäre das schon ne sache, der "untaugliche versuch" ist strafmildernd
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14.11.2008 09:38 Uhr von dnbCommander
 
+3 | -1
 
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@DoncoJones: und beim nächsten mal klappts dann oder wie?....
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14.11.2008 09:41 Uhr von Sven_
 
+3 | -11
 
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wo kommen wir denn da hin: wenn man heutzutage nicht schon die Todesstrafe erhält weil man nur an ein Verbrechen gedacht hat? Und dabei hat der offensichtlich noch nicht mal dran gedacht Menschen umzubringen, denn das jeder Idiot Bomben basteln kann zeigten uns schon RAF, IRA und ETA.

Aber ist das eigentlich der Libanese der in einem libanesischem Gefängnis gestanden hat? So ganz natürlich frei raus natürlich ohne Folter *hust*?

Also für mich stinkt die ganze Sache zum Himmel, wenn jemand Züge in die Luft jagen will dann kann er es auch ohne Probleme, selbst hier in Deutschland, aber "wir haben nochmal glück gehabt" und hey da waren ja zum Glück die tollen Videokameras die das alles gefilmt haben, praktischerweise waren darauf auch sofort die Verdächtigen identifiziert.

also entweder waren es 2 totale Vollidioten die so unfähig sind das man sie auch freilassen kann ohne das sie je was anrichten können... oder an der Geschichte stimmt was gewaltig nicht. Wäre ja nicht das erste mal das die "gefährlichen Terroristen" nicht real waren.... unvergessen ist der Fallout 3 Screenshot als beweis für die Planung einer schmutzigen Bombe auf Washington ^^
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14.11.2008 09:43 Uhr von ernibert
 
+8 | -2
 
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logisch: ein bankräuber mit einer nicht funktionierenden waffe wird auch freigesprochen.....
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14.11.2008 09:44 Uhr von HansiBanger
 
+5 | -2
 
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Das ist wieder: ein schönes Beispiel für unsere Justiz...

[ironie] Ja wenn das so ist, dass die GASBOMBEN nicht funktioniert haben, dann ist der Mann natürlich unschuldig -.-
Ist so, als würd ich einen abknallen und freikommen, weil die zwei Kugeln in seiner Schädeldecke stecken geblieben sind anstatt durchzuschlagen... [/ironie]

Wenn solche echt wegen solcher Argumente freikommen, dann ist Deutschland verloren.
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14.11.2008 10:11 Uhr von Pennywise_lives
 
+3 | -1
 
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Super. Er hat sich Bombem gebaut, hat sich damit in nen Zug gesetzt, und weil diese nich funktioniert haben soll er jetzt freikommen. Yay.
Ich frag mich was die unsrige Polizei dazu sagen würde wenn ich mir ein bisschen Dynamit um den Gurt schnalle und halt ma keine Strecihhölzer einpacke. Solang ich ja noch nichts gesprengt hab bin ich ja unschuldig!

Ernsthaft, wenn dieser Fall wirklich auf Freispruch endet dann bin ich froh nicht in Deutschland zu leben.

Und @ usambara: is doch egal ob er profesioneller Terrorist ist, oder nicht, wer Bombem baut gehört gestraft. Willst du ihn davonkommen lassen weil er kein Mitglied von Al-Quaida ist? Wenn ich da also jetzt nicht eintrete darf ich auch einfach so Bombem bauen?
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14.11.2008 10:20 Uhr von chilledX
 
+1 | -1
 
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Wieso regt ihr euch auf!? Ist doch das gute Recht bzw. sogar die Aufgabe der Verteidigung solche Anträge einzubringen. Solange die Richter dem nicht zustimmen (was sie ziemlich sicher auch nicht tun werden), ist doch alles in Butter.
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14.11.2008 10:24 Uhr von Summersunset
 
+1 | -1
 
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och leuts....wo steht was von Freispruch? Die Verteidigung verlangt keinen Freispruch, sondern sagt nur, dass mit der langen U-Haft die Strafe abgegolten ist.
U-Haft ist normalerweise erheblich unschöner als eine normale JVA, denn man kann sich keine "Freiheit" erarbeiten.
Außerdem vergeht bis Prozessende gut und gerne nochmal ein Jahr, dann saß der Angeklagte drei Jahre in U-Haft. Die U-Haft Zeit kann (und wird oft) auf die verhängte Strafe angerechnet, so dass z.B. aus 5 Jahren Haft, nur noch 2 Jahre werden und die wären dann über eine Bewährungsstraße wieder möglich (vereinfacht).
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14.11.2008 10:24 Uhr von lieberBiber
 
+2 | -3
 
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@HansiBanger: Kann dir nur beipflichten.

Kann ja nicht wahr sein, das Motiv war ja sogar religiös.
Solche Extremisten haben doch nichts in der Öffentlichkeit verloren.
Nachher schafft der es wirklich noch etwas funktionierendes zu bauen.
Die potenziellen Opfer im Zug hätten enorm sein können.

Es ist schon abartig, wie Jemand nur halbwegs auf die Idee kommen kann, so etwas zu planen.
Es war einfach ein Akt, welcher pauschal gegen unsere westliche Kultur geplant wurde.
Auch völlig ohne Differenzierung der Opfer, jedes Opfer wäre ihm Recht gewesen.
Das sollte man beim Urteil nicht vergessen.

Für mich kann unsere Justiz dabei sowieso kein gerechtes Urteil fällen. Für solche Extremisten gibt es nur eine gerechte Strafe.
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14.11.2008 11:17 Uhr von JoeGame
 
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omg...wie chilledX schon so schön gesagt hat:

es ist die AUFGABE der VERTEIDIGUNG, eine so MILDE strafe wie MÖGLICH zu erwirken.
natürlich verlangt die verteidigung nicht, die täter auf ewig wegzusperren. weil es ihrer aufgabe widerspricht.

nur, weil die verteidiger eine milde strafe fordern, weil sie es müssen, braucht ihr euch hier nicht künstlich aufregen. das ist NORMAL und wird IMMER so gehandhabt.

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