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USA: Studie legt Einzelheiten von Quälereien im Lager Guantánamo dar

Die Publizisten Laurel Fletcher und Eric Stever von der Universität Berkeley (Kalifornien) haben 62 Berichte von ungenannten Ex-Gefangenen des Lagers Guantánamo ausgewertet. Der Tenor ihrer Studie besagt, dass von den USA die Häftlinge nach System misshandelt wurden.

Sie berichteten: "Es regnete auf unsere Köpfe. Skorpione, Taranteln, Mäuse und Schlangen kamen in den Käfig. [...] In jeder Zelle standen zwei Eimer: Einer mit chloriertem Trinkwasser, der zweite diente als Latrine. Wenn man aufs WC musste, konnten alle zuschauen. So lebten wir drei Monate".

Viele dieser und anderer Misshandlungen würden im steigenden Maße angewandt und nach Eric Stever handelt es sich vermutlich um Folter. Der neue Präsident Obama hat in seinen Wahlkampfreden bereits angekündigt, dass er dass Lager schließen wolle. Eine neutrale Kommission sollte eingesetzt werden, so Stever.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Studie, Lager, Quälerei
Quelle: bazonline.ch

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2008 21:59 Uhr von jsbach
 
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In anderen Berichten über das berüchtigte Lager auf Kuba, kann man das ganze Ausmaß der Misshandlungen gar nicht glauben. Ich möchte nicht wissen, wie viele geheime Lager und Gefängnisse der CIA rund um die Welt zusätzlich noch unterhält...
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13.11.2008 23:41 Uhr von Katzee
 
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Sagt mir nicht: dass es Euch wirklich wundert, was der Bushman und seine Helfershelfer in Guantamo machten. Der Bushman ist nach dem 11. September 2001 in Afghanistan eingefallen, weil sein Haupt-Wahlspender, Ken Lay von Enron, keine Pipeline-Genehmigung durch Afghanistan von den Taliban erhielt. Die Verhandlungen platzten im Juni 06. Mit Hilfe der NATO wurden die Taliban in die Flucht geschlagen. "Kriegsgefangene" wurden von den US-Truppen aus dem Weg geräumt und nach Guantanamo verfrachtet. Allerdings wurde die Menschen der Status des "Kriegsgefangenen" aberkannt. Nach der Genfer Konvention hätten Kriegsgefangene menschenwürdig behandelt werden müssen. Aber für das selbstherrliche "?" im Weissen Haus sind die Kriegsgefangenen in Afghanistan und im Irak auch nur Tiere - und dafür sollte der Bushman nach Ende seiner Amtszeit zusammen mit seinen Helfershelfern - Wolfowitz, Rumsfeld, Cheney, Rice und Co. zur Verantwortung gezogen werden.
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14.11.2008 00:10 Uhr von darQue
 
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traurig, dass der mächtigste staat der welt es scheinbar nötig hat, sich mittelalterlicher foltermethoden zu bedienen...
menschenrechte sind halt nicht nur in china ein problem.
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14.11.2008 00:20 Uhr von Katzee
 
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Da ist mir ein Zahlenfehler passiert (Sorry): Ups, die Verhandlungen wegen der Enron-Pipeline platzen Juni 01 (nicht 06 wie im obigen Beitrag angegeben) - also 3 Monate vor den Anschlägen vom 11. September 01.
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14.11.2008 01:43 Uhr von Criseas
 
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14.11.2008 05:50 Uhr von akyriaki
 
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non kombatanten?!? - Wenn Kombatanten dann Millitärrecht.
- Wenn sie nicht als Kombatanten eingestuft werden, sind sie meines Rechtverständnisses nach Zivilisten.
Zivilisten sollten also nach dem Recht des dortigen Landes verurteilt werden.
Was aber gar nie nicht überhaupt nicht geht, ist die Leute irgendwohin zu verschleppen, nur damit man dort einen rechtsfreien Raum hat. Und das auch noch offiziell, und dann der Meinung sein, das man im recht ist. DAS ist das aller schlimmste finde ich.

Jeder kennt die tollen Agentenfilme, indenen sogar vor Mord nicht zurückgeschreckt wird, wenn es der nationalen Sicherheit dient ( Keiner findet 007 unmoralisch ;-). Ehrlich gesagt kann ich das sogar ein wenig verstehen. Das wohl von vielen, geht über das von Einzelnen!
ABER sobald das "normal" wird, und man sowas sogar schon fast öffentlich macht, hat die Gesellschaft ein echtes Problem.
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14.11.2008 07:50 Uhr von B_Almer
 
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rechtsdchriebung: "Eine neutrale Kommission sollte einsetzt werden, so Stever."
meint da jemand nicht eingesetzt?
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14.11.2008 08:24 Uhr von usambara
 
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keine Angst vor Guantánamo die ausgelagerten CIA-Folterkeller in Marokko, Algerien, Ägypten, Irak, Afghanistan, Pakistan etc sind viel schlimmer,
dort verschwinden Menschen für immer.
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14.11.2008 09:05 Uhr von Criseas
 
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warum? warum bekomm ich - wenn ich einen wichtigen hinweis gebe bezüglich des themas?
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14.11.2008 09:10 Uhr von borgworld2
 
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Wenn ich mal davon ausgehe, damit da nicht alle unschuldig sind.
Müssen natürlich gewisse Methoden angewand werden um sie davon zu überzeugen, damit es für sie gesünder ist ihren Mund aufzumachen.
Mit lieb bitte bitte wird das nix.

Ausserdem, mit richtiger Folter hat das was hier geschildert wurde ja noch nix zu tun. Das geht noch viel schlimmer!
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14.11.2008 09:59 Uhr von Belzebuebchen
 
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Die gefakete New York Times: wäre die beste Zeitung, wenn alles wahr wäre. Ich hoffe mal noch, dass das eintrifft. Was hier Fredchenfresse Busch veranstaltet, gehört vors Kriegsgericht!

Ich versteh manche hier nicht, die sagen, dass sei keine Folter. Sicher gehts schlimmer, aber hier sitzen zu 75 % (geschätzt) Unschuldige! Hinzu kommt, dass sie nicht mal die Chance auf einen fairen Prozess haben...

Kriegsverbrecher an die Wand!
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14.11.2008 12:26 Uhr von anderschd
 
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@criseas: Wenn du das wirklich nicht wissen solltest, hast du sie zurecht bekommen. :)

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