13.11.08 20:46 Uhr
 180
 

Lufthansa schluckt Österreichs staatliche Airline "Austrian"

Offenbar ist der Verkauf der AUA (Austrian Airlines) an die deutsche Lufthansa ausgemachte Sache. Die wirtschaftlich schlecht dastehende österreichische Airline, die zu 42 Prozent dem Staat gehört, soll in den Besitz der Lufthansa übergehen. Mit Vertragsabschluss rechnet man innerhalb eines Monats.

Die AUA wird 2008 einen Verlust von bis zu 120 Mio. Euro einfliegen, so die Prognose. Zudem sitzt die Airline schon jetzt auf einem eine Milliarde großem Schuldenberg. Diese Last soll von der Lufthansa teilweise übernommen werden.

Alle anderen Bewerber seien inzwischen aus dem Bietprozes ausgeschieden, so ein AUA-Sprecher. Nun verhandle man vertieft mit der Lufthansa über die Verteilung der Schuldenlast. Trotz Verkauf besteht Österreich darauf, dass die Sperrminorität von 25 Prozent plus einer Aktie in österreichischen Händen bleibt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: jagro90
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Österreich, Lufthansa, Airline
Quelle: www.n-tv.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

BGH-Urteil: Quadratisches Patent gehört "Ritter Sport"
Unilever bringt Kinderschokolade als Eis heraus
airberlin-Chef bekommt trotz Insolvenz weiter 950.000 Euro Gehalt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.11.2008 19:37 Uhr von jagro90
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Da ich die Lufthansa für eine sehr gute Airline halte, kann ich das nur begrüßen. Viel wird sich zudem nicht ändern, da die beiden Airlines schon vorher im Rahmen der "Star-Alliance" eng kooperierten.
Kommentar ansehen
13.11.2008 22:00 Uhr von ferrari2k
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hoffentlich bleibt die: Lackierung erhalten, ich finde die AUA Lackierung richtig schön, wär schade drum :)
Kommentar ansehen
14.11.2008 07:42 Uhr von karmadzong
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ferrari: Lufthansa ist nicht dafür bekannt das sie eingeführte Marken abschießt, siehe Swiss oder Air Dolomiti

Damit würden die sich in den jeweiligen Heimatmärkten ins eigene Knie Schießen, der Kostenvorteil dürfte da eher in einem zusammenlegen der Wartung , besseren Einkaufsmöglichkeiten für Ersatzteile und Betriebsstoffe von Flotenweisem Einkaufen von Flugzeugen mal ganz abgesehen.. ist eben ein Unterschied ob man 5 oder 50 Flugzeugen kaufen will
Kommentar ansehen
14.11.2008 08:02 Uhr von bolitho
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Soso "Trotz Verkauf besteht Österreich darauf, dass die Sperrminorität von 25 Prozent plus einer Aktie in österreichischen Händen bleibt."

Schade, daß die LH sich darauf eingelassen hat..... wer den Karren in den Dreck fährt sollte nicht auch noch den Anspruch erheben auf die Bremse treten zu dürfen....

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Zu obszön: Pariser Louvre lehnt Arbeit von renommierten Künstler ab
"The Tragically Hip"-Sänger verstorben: Kanadas Premier weint bei Trauerrede
Morgan Freeman spielt Ex-US-Außenminister Colin Powell


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?