13.11.08 21:24 Uhr
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Kohlendioxid könnte die nächste Eiszeit verhindern

Durch die derzeitig hohen Konzentrationen von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre kann die nächste Eiszeit, welche in 10.000 Jahren erwartet wird, verhindert werden, berichten Forscher um Prof. Thomas Crowley (University of Edinburgh) und Dr. William Hyde (University of Toronto) im Magazin "Nature".

Diese Befunde sollen nicht als Pluspunkte für die globale Erwärmung angesehen werden, welche möglicherweise weitreichend das Klima schädigt. Seit Milliarden Jahren gab es auf der Erde lange Kälteperioden, welche von wärmeren Perioden, wie nach der letzten Eiszeit vor 11.000 Jahren, abgelöst wurden.

Anhand von Computermodellen fanden die Forscher heraus, dass Bifurkationen - abrupte Wechsel von kaltem und warmen Klima - beim Wechsel von Eis- und Warmzeitenauftreten. Mit CO2-Konzentrationen, die um 37 Prozent den vorindustriellenWert übersteigen, ist eine zukünftige Abkühlung nicht möglich.


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WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kohle, Kohlendioxid
Quelle: www.abc.net.au

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2008 20:28 Uhr von ophris
 
+1 | -0
 
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Interessantes Original, welches noch mehr hergibt. Alarmierend ist die
Tatsache, dass man sich beim Nachdenken über die Nachricht das
Ausbleiben von Kälteperioden doch schön redet. Nur was haben wir zur
Zeit: Eisbären ohne Eis, steigende, lokal problematische, Meerespegel,
Wetterkapriolen, je nachdem Heuschnupfen das ganze Jahr, Ansäuerung der Meere, saurer Regen (Verbrennung fossiler Brennstoffe).
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13.11.2008 21:50 Uhr von poseidon17
 
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welcher: Depp vergibt hier bitte einen Stern?

Autor: Wieder mal bestens und sehr informativ geschrieben :-)
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13.11.2008 21:59 Uhr von ophris
 
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@poseidon: Ich dachte auch mein Hanster bohnert als ich den Stern sah. Schon komisch wie manche Leute unterwegs sind.

Vielen Dank für Dein positives Feedback.

LG,

ophris :-)
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13.11.2008 22:12 Uhr von Katzee
 
+4 | -0
 
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Hier wird plötzlich: das Ausbleiben von Kälteperioden "schön geredet"? Habe ich etwas verpasst? In den 70er Jahren wurde noch vor einer neuen Eiszeit gewarnt. Versuch mal einer 6+ Mrd. Menschen in einer neuen Eiszeit zu ernähren. Gefrorenes Sushi für alle? Urgh!

Aber Spaß beiseite - die Erde hat immer extremen Klimaschwankungen unterlegen. Eiszeiten - gemäßigte Klimata - Subtropische Temperaturen. All das war bisher normal und hat den Wissenschaftler höchstens ein erfreutes Lächeln entlockt, wenn sie wieder eine neue Klimazone in der Erdentwicklung entdeckt haben.

"Plötzlich" ist den Klimaforschern das Lächeln vergangen, denn uns steht angeblich - oder angeblich auch nicht (kommt drauf an, wen man fragt) - ein Klimawandel bevor. Huuuuh, gruselig, gespenstig, HALLOWEEN!

Sind wir die einzige Spezies, die mit dem jetzingen Klimawandel nicht umgehen kann? Sind wir unfähig, uns an die veränderten Temperaturen, Wasser- und Wetterverhältnisse anzupassen? Im Laufe der Erdgeschichte sind andere Spezies vor uns mit diesen "Fragen" konfrontiert worden. Die, die sie mit "ja" beantwortet haben, sind ausgestorben. Werden wir eine andere Antwort finden? Oder lauschen wir auch weiterhin den "Propheten der Wetterapokalypse" und trauern unserem Aussterben entgegen anstatt unseren Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftler mal kräftig auf die Füße zu treten und Überlebensstrategien einzufordern. Ohne uns - das "Fußvolk" - sind auch Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftler nichts. Vielleicht sollten wir sie mal daran erinnern.
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13.11.2008 22:37 Uhr von anderschd
 
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"Propheten der Wetterapokalypse": Mehr fällt mir dazu auch nicht ein.
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13.11.2008 23:06 Uhr von Leeson
 
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Manche Bewerten halt nur das Thema der News und nicht die News selber.
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13.11.2008 23:07 Uhr von ophris
 
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@Katzee: die 70er Jahre sind seit 28 Jahren vorbei. Mittlerweile lernten Computer laufen, der Mensch hat neue Energiequellen erschlossen und bereits bestehende stärker genutzt.

Mit einem Zuwachs an Wissen und Technologie die das Verstehen von natürlichen Zusammenhängen vereinfacht oder ermöglicht, können Phänomene, welche in den 70er Jahren noch nicht verstanden wurden, in grösseren Zusammenhängen gesehen werden.

So, nun haben wir diese Wärmeperiode, >5 Mrd Menschen, Ausfälle von Regen, Ausfälle von Ernten, Zonen permanenter Hungersnöte, und es ist kein Ende in Sicht. Was ist seit den 70ern noch so passiert - es gab internationale Abkommen zum Umweltschutz, in deren Rahmen Emissionsschutzgesetze erlassen wurden, die partiell Erfolge zeigten. FCKWs wurden weitestgehend aus der Kühltechnik verbannt und es gibt Autos die wesentlich weniger Sprit schlucken als in den 70ern, die Effizienz von Kraftwerken konnte gesteigert werden, Umweltschutz hat einen Stellenwert im Rahmen der Politik erhalten - das alles Dank der Aktivitäten von Umweltschützern, Politikern und Wissenschaftlern, die um das Funktionieren des Fussvolks bemüht sind.

Mir ist Sushi zum Lutschen lieber als durch Hitze verdorbene Nahrungsmittel.
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13.11.2008 23:13 Uhr von anderschd
 
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Na im Grunde sagt: ja die News nur wieder, was wir schon wissen. CO2 schlecht.
Macht was dagegen. Nur vor einem anderen Hintergrund. Oder?
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14.11.2008 11:09 Uhr von Schwertträger
 
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@autor: So einfach ist´s auch wieder nicht: Denn die Liste der Nachteile be einer Eiszeit wären wohl länger als die, die Du da gerade aufgemacht hast.
- afrikanische Steppentiere mit einer arschkalten Steppe
- riesige, ausgedehnte Arktisgebiete
- zugefrorene Häfen und Schiffahrtsrouten
- unmöglich gemachte Fischerei
- Explosion der Energieproblematik wegen Heizungsnotstands
- Ernährungsproblem
usw.

Tatsache ist: Mit unserer kurzen Daseinsspanne, die wir momentan auf der Erde haben, fehlt uns schlicht die Erfahrung, um da IRGENDETWAS zu bewerten.
UNS stört jede Veränderung, egal in welche Richtung. Nur: Verhindern können wir die wohl nicht, das ist sicher. Ob wir sie anstossen können, mit unserem CO2-Ausstoss, ist unsicher.
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14.11.2008 17:41 Uhr von ophris
 
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@Schwertträger: Vielen Dank für den tollen Kommentar, dem ich so jetzt einfach nichts entgegensetzen kann.

Auf alle Fälle muss man festhalten, dass egal in welche Richtung wir driften, massive Nachteile auf uns (die derzeitigen Lebensformen) zukommen werden.

LG,

ophris :-)
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17.11.2008 19:07 Uhr von Il_Ducatista
 
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das: is aber pollitisch nich korrekt so eine neuigkeit hat man gefälligst zu unterdrücken!
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19.11.2008 13:36 Uhr von Schwertträger
 
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Danke für die Blumen: Ich hatte mich nach einer dieser emotional aufgebauschten Co2-Diskussionen einfach mal auf einen langen Spaziergang begeben und meine Gedanken schweifen lassen, was denn eigentlich die Alternative ist, und wie klein unsere Chance, das Klima genau so, wie es 1980, oder so, (ideal) war, auf unbestimmte Zeit stabil zu halten. Mit welchen Massnahmen auch immer.

Das Ergebnis war: Die Chance ist sehr, sehr, sehr klein.
Und: Mehr als Ausprobieren können wir nicht, weil alle Thesen mehr oder minder unbewiesen sind.

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