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Für Nebenwirkungen bei Medikamenten haftet der Hersteller nicht

Wird vor Nebenwirkungen auf Beipackzetteln gewarnt, muss die Pharma-Firma nicht haften. Das hat das Oberlandesgericht Karlsruhe entschieden.

Eine Frau hatte auf Schadenersatz geklagt, weil bei ihr Haarausfall, Bluthochdruck, sowie Bauchschmerzen auftraten. Sie habe außerdem Schaden an Nieren und Bauchspeicheldrüse davon getragen, der von Dauer sei.

Das Oberlandesgericht wies die Klage ab, da auf diese Nebenwirkungen im Beipackzettel hingewiesen wurde. Sie kann keinen Einspruch einlegen. Das von ihr verwendete Schmerzmittel wurde schon 2004 zurück gezogen, da einige Fälle mit Herzbeschwerden auftraten, was bei ihr nicht der Fall war.


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WebReporter: marshaus
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Medikament, Hersteller, Nebenwirkung
Quelle: rhein-zeitung.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2008 13:49 Uhr von marshaus
 
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Bitte lest Euch dazu die Originalquelle durch. Sie gibt noch mehr Hinweise. Dies zeigt, das man nur im Notfall auf Schmerzmittel zurückgreifen sollte.
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13.11.2008 13:57 Uhr von Carry-
 
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wäre ja noch schöner: wenn darauf hingewiesen wird, muss jeder selbst bzw. mit hilfe des arztes entscheiden, ob der nutzen des medikaments die risiken überwiegt. müssten die firmen dafür haften und zahlen, würden wahrscheinlich gar keine medikamente verkauft werden.
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13.11.2008 14:28 Uhr von anderschd
 
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@autor: Die Überschrift ist nicht nur reißerisch, sondern blöd und falsch. Der Hersteller haftet sehr wohl, wenn es nicht auf dem Beipackzettel steht. Was also willst du damit erreichen?
Die Klageabweisung war also völlig richtig. Tragisch ja, aber richtig.
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13.11.2008 15:04 Uhr von karsten77
 
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Nun ja, dem Namen nach kenne ich das Mittel, weiß aber nicht, ob es verschreibungspflichtig war. In dem Fall könnte frau sich evtl. an den Arzt halten.

In den USA - wo sonst - wurden Patienten reichlich entschädigt. Nun, vielleicht konnten die nicht lesen und daher...
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15.11.2008 21:15 Uhr von bestrelax
 
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Tut mir ja leid, aber es wurd ja nun klar deklariert, welche Schäden (Nebenwirkungen) auftreten können. Wenn man so ein Medikament dennoch nimmt, geht man damit auch das Risiko solcher Nebenwirkungen ein. WAS SOLL DA DIE KLAGE - nicht mehr alle Tassen im Schrank? Die Gerichte sind doch eh schon total überlastet, und dann mag so ne Trulla auch noch Kohle einsacken, obwohl... ich könnt ausflippen...!

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