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Forschung: Planeten könnten durch Stoßwellen entstehen

Amerikanische Wissenschaftler haben auf der Suche nach Hinweisen, wie unser Sonnensystem entstand, einen weiteren Fortschritt gemacht. Sie entdeckten in den Staubscheiben junger Sterne Cristobalit und Tridymit, zwei bestimmte kristalline Formen von Siliziumdioxid.

Siliziumdioxid ist der Grundstoff für die Bildung von Sand und Gestein. Da solche Kristalle aber erst bei ca. 950 Grad Celsius mit zügiger Abkühlung gebildet werden und derartige Protoplaneten nicht über 700 Grad kommen, muss eine andere Ursache diese Temperaturen erwirkt haben.

Die Forscher sehen in Stoßwellen eine solche Möglichkeit. Sie könnten sich aufgrund von Oberflächen-Eruptionen junger Sterne bilden und mit überschallschneller Geschwindigkeit die Kristalle schockartig erhitzen. Auf diese Weise wäre die Bildung von Planeten möglich.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Planet
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2008 13:37 Uhr von Corazon
 
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Wenn genügend kristalliner Staub vorhanden ist, wäre es möglich, das sich Planeten bilden können, ansonsten kommen wohl nur einzelne kleine Formationen zustande, die dann von anderen größeren angezogen werden.
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13.11.2008 13:55 Uhr von TomShaw
 
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Dies bedeutet das . . . . . . in jeder Staubscheibe welche einen Stern umrundet Siliziumoxyd gebildet wird. Es wird wohl sehr sehr sehr sehr sehr viele Planeten geben.
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13.11.2008 17:28 Uhr von keinegier
 
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mit: stoßwellen weden auch kinder erzeugt(feix)
und ja es giebt sehr sehr sehr sehr sehr viele planeten
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13.11.2008 18:45 Uhr von CHR.BEST
 
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Schockwellen plus die Trägheit der Masse könnten tatsächlich zur Klumpenbildung und letztendlich zu Planeten führen.

Da die Schockwelle vom Stern ausgeht trifft sie stets genau senkrecht zur Bewegungsrichtung des Staubteilchens auf.

TomShaw -> Jain, viele Protoplaneten fallen auch nach einigen Umläufen einfach in das Zentralgestirn. Der Normalfall dürfte wohl eher so aussehen, daß lediglich ein "Jupiterplanet" (also ein Gasriese) übrigbleibt, der seine Sonne in einer sehr engen Umlaufbahn umkreist sodaß er - bedingt durch die Gravitation seiner Sonne - recht bald die Eigenrotation verliert (wie unser Mond im Erde-Mond-System) und somit stets diesselbe Seite der Sonne zuwendet.

Dadurch wird es auf der einen Seite extrem heiß und auf der anderen extrem kalt. In Folge dieser Umstände bilden sich gigantische Stürme.
Leben wäre alleine aufgrund der extremen Gravitation (obwohl es "nur" Gas ist) praktisch unmöglich.

Unser Sonnensystem ist schon eine große Ausnahme, weil hier die Gasriesen nach außen gewandert sind (womöglich ist ein Stern oder ein schwarzes Loch relativ nahe an uns vorbeigewandert und hat den schweren Jupiter/Saturn/Uranus/Neptun nach außen gezogen).

Aber das sind alles freilich noch unbewiesene Theorien. Vielleicht kann man so einen Vorgang irgendwann einmal woanders beobachten bzw. nachweisen. Dann wüßte man Genaueres.

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