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Forschung: Stabile Fasern erzeugen erfolgreich Strom

Amerikanischen Forschern ist es endlich gelungen, die dünnen Zinkoxid-Fasern stabiler und gegen Feuchtigkeit resistenter zu gestalten. Bisher hatten die Wissenschaftler das Problem, das die empfindlichen Fasern bei Bewegungen abbrachen oder durch Feuchtigkeit beschädigt wurden. (SN berichtete)

Dazu wird eine vier Millionstel Meter dicke und fünftel Millimeter lange Zinkoxid-Faser wird von einer flexiblen Kunststoff-Folie umhüllt. Wird diese Einheit nun gebogen, dehnt sich die Zinkoxid-Faser und erzeugt dadurch acht Pikoampere bei einer Spannungsstärke von 50 Millivolt.

In der sich selbst mit Strom versorgende Nanotechnologie sehen die Entwickler unbegrenzte Möglichkeiten sowohl in der Medizin als auch in der Unterhaltungsindustrie.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Strom, Forschung, Faser
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2008 11:40 Uhr von Corazon
 
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Das sind gute Aussichten vor allem in der Medizin. Aber auch im Alltag wäre es eine Erleichterung, nicht ständig irgendwelche Akkus aufladen zu müssen oder noch schlimmer, mit einem leeren Akku dastehen zu müssen.
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13.11.2008 12:04 Uhr von jjhobbytrader
 
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an den Autor: So wie ich das gelesen habe muß man die Fasern bewegen und man könnte, zumindest im größeren Stil den gleichen Effekt auch mit einem normalen Fahrraddynamo erzeugen (einfach gesagt). Gut für die Nanotechnologie ist das bestimmt interessant, aber einen Akku wird das wahrscheinlich nicht ersetzten, ansonsten müsste die Überschrift ja heißen: Endlich das Perpedum Mobile erfunden - oder habe ich da was nicht verstanden?
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13.11.2008 12:09 Uhr von Fireproof999
 
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perpetummobile is das noch lange nich
man muss ja noch energie in die bewegung investieren.
aber wenn man nun eine hose hat mit dieser technik und einen auflade anschluss für sein handy sollte es glaube ich reichen wenn man normal läuft umd damit seinen akku zu stärken.
man sieht ja das eine einzige einheit 8picoampere bei 50mV produziert. in einer hose kriegst du bestimmt millionen einheiten unter
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13.11.2008 12:22 Uhr von r0n2
 
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Folie?! Ich bin ja wirklich die absolute Niete in Physik, aber alternative Energien interessieren mich schon.
Gab es da nicht mal irgendwas von einer Folie, die Strom erzeugt wenn es auf sie regnet? Beruht das auf der Technik oben?
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13.11.2008 21:23 Uhr von CHR.BEST
 
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Um genau zu sein bräuchte man 2,5 Billionen dieser Fasern, um auch nur 1 Watt elektrische Leistung zu produzieren.

Es ist die Frage, ob sich das lohnt oder ob man nicht besser gleich kleine, flexible Solarzellen in die Kleidung einnäht.
Daneben gibt es auch bereits so eine Art "Arm-Abwinklungs-Dynamo", der weit mehr Energie liefern kann und keine (derzeit noch recht) aufwändige Nanotechnik benötigt.
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14.11.2008 00:29 Uhr von GenerX
 
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Da wäre es doch praktischer und effizienter auf piezoelektrisch versehenen Schuhsohlen zu laufen, zumal diese Technologie schon länger besteht und inzwischen immens weiterentwickelt ist.

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