13.11.08 11:44 Uhr
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Forschung paradox - Von Kakerlaken-Stalken bis zu Fruchtfliegen-Zombies

Nicht immer gibt es Forschungs-Projekte, die auf den ersten Blick einen Sinn und Zweck erkennen lassen. Jetzt gibt es eine Liste der ungewöhnlichsten Arbeitsgruppen.

Platz eins bis drei belegen so sinnige Projekte wie Schmetterlingen die Flügelchen entreißen, Fruchtfliegen-Zombies kreieren oder Seeschlangen nichts zu trinken geben.

Platz vier bis sieben kann sich auch sehen lassen, wenn sie Interesse haben, Kakerlaken zu Stalken oder ein Auge auf Frösche beim Laichen zu werfen. Selbst Kerle beim Durcharbeiten von Männermagazinen oder Spermien bei Fadenwürmern sind es Wert, daraus rein wissenschaftliche Studien zu veranlassen.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Zombie, Frucht, Kakerlake, Fruchtfliege
Quelle: www.heise.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2008 11:46 Uhr von Knochenmann2.0
 
+3 | -0
 
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"Nicht immer gibt es Forschungs-Projekte, die auf den ersten Blick einen Sinn und Zweck erkennen lassen"

Irgendeinen Sinn haben die doch bestimmt oder?
Ich werde mal in der Quelle stöbern.
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13.11.2008 11:54 Uhr von Knochenmann2.0
 
+6 | -0
 
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Zu den Zombiefliegen: "Schließlich köpften die beharrlichen Wissenschaftler die eigentlich gesunden Probanden sogar, um die Häupter (zur Vermeidung von Dehydrierung) danach mit Vaseline wieder aufzukleben. Derart behandelte Fruchtfliegen sind, bevor sie nach zwei bis drei Tagen zusammenbrechen, noch immer zu Reflexverhalten fähig: sie stehen zwar bewegungslos, können aber mit den Füßen treten und mit den Flügeln schlagen."

Das ist doch interessant. Ich wusste gar nicht, das die noch weiter leben können nach dem ihnen der Kopf entfernt und wieder angeklebt wurde.
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13.11.2008 12:16 Uhr von Smudo77
 
+3 | -0
 
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IG-Nobelpreis: ich habe dieses Jahr schon ein amüsantes Buch gelesen von einem Mitglied des IG-Nobelpreiskomitees. Das ist ein Preis, der jedes Jahr für die sinnlosesten Forschungsergebnisse verliehen wird.

Mark Benecke: Lachende Wissenschaft. Aus den Geheimarchiven des Spaß-Nobelpreises.

und sicher auch sehr nett:

Marc Abrahams: Der Einfluss von Erdnussbutter auf die Erdrotation.
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13.11.2008 12:23 Uhr von Knochenmann2.0
 
+3 | -0
 
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Hier eine Liste der Preisträger ;-): http://de.wikipedia.org/...
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13.11.2008 12:32 Uhr von Morgwenna
 
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Wieso sinnlos? Vorab: Der spöttische Ton ist nicht der Quelle entliehen - sachliche Berichterstattung resp. Wiedergabe sieht anders aus...

Und zum Thema: Es ist ganz natürlich, Neugierde zu zeigen in Bezug darauf, wie die Welt funktioniert. Das bezieht sich auch auf das Trinkverhalten von Seeschlangen und die Flugfähigkeiten von Schmetterlingen. Eine Menge wichtiger Dinge wüssten wir heute wahrscheinlich nicht, wenn die Entdecker sich nicht an potentiell belächelten Experimenten versucht hätten. Eine Reihe von Erkenntnissen darüber, wie Nerven funktionieren, stammt aus Versuchen mit künstlich animierten Krakenarmen...
... aber wer den Sinn hinter solchen Versuchen nicht einmal suchen will, hat natürlich besser lachen.
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13.11.2008 12:51 Uhr von Smudo77
 
+2 | -0
 
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Morgwenna: Schau Dir doch mal die hier gepostete Liste der Ig-Nobelpreisträger an (danke hierfür, köstlich zu lesen). Dann entscheide, ob es nicht doch sinnlose Forschung gibt.

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