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Indonesien: Einzigartige Wasserförderungsanlage gebaut

Unter der Erdoberfläche der Insel Java befindet sich in 100 Metern Tiefe eine Karsthöhle. Bis zu 1.000 Liter Wasser pro Sekunde fließen selbst in der Trockenzeit dort hindurch. Es steht fest, dass dieses Wasser in den ärmsten Regionen Indonesiens dringend benötigt wird.

Wissenschaftler und indonesische Experten haben nun eine weltweit einzigartige Wasserförderungsanlage gebaut, um dieses Wasser an die Erdoberfläche zu bekommen. Das Wasser wird in der Höhle gestaut. Durch den entstehenden Wasserdruck werden Turbinen angetrieben, die Strom erzeugen.

Der erzeugte Strom der Turbinen wird für die Förderpumpen verwendet. Diese Pumpe pumpt das Wasser an die Erdoberfläche, wodurch 80 000 Menschen mit je 60 Liter Wasser pro Tag versorgt werden können. Voll betriebsbereit wird diese Konstruktion im Mai 2009 sein.


WebReporter: -Darius-
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wasser, Indonesien
Quelle: pm-magazin.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2008 11:09 Uhr von -Darius-
 
+0 | -0
 
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Eine echt super Konstruktion. Aus der Quelle kann man entnehmen, dass diese Förderungsanlage komplett ohne Stromzufuhr arbeitet.. alles nur durch reine Naturkraft, bzw. Druckkraft... einfach Sensationell!
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13.11.2008 11:47 Uhr von anderschd
 
+10 | -1
 
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Ich glaub, es wir Zeit wieder die PM zu lesen!
tolle News.
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13.11.2008 11:52 Uhr von Praggy
 
+19 | -2
 
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ich frag mich: wo das wasser jetzt fehlt wenn das dort gestaut und dann hochgepumpt wird. es ist ja sicher nicht dort unten dann versickert...
es gibt ja auf der erde einen wasserkreislauf, immer wenn der mensch dort eingegriffen hat war das nicht gut für die umwelt.
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13.11.2008 12:46 Uhr von Daaan
 
+6 | -1
 
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wasserkreislauf: jo endet aufjedenfall im ozean von da aus würde es normal durch wolken wieder ins land geschaffen werden....
jetzt macht das Süßwasser halt nen kleinen zwischenstopp bei den durstigen menschen, die haben auch nen wasserkreislauf und geben das wasser danach in irgendeiner form wieder ab.... kreislauf wird also nicht unterbrochen, sondern wenn dann ma kurz gestaut, geht danach aber in selbem tempo weiter... die kurze stauung wird sicher nicht für ein absinken des meeresspiegels aus für ausbleibende wolken bildung sorgen.

Frage zu der angabe: 80000menschen pro tag mit 60liter wasser.... heist das jeder der 80000? oder 80000 zusammen haben 60liter? naja sie werden wohl 60liter pro tag haben.... is aber für die region dann schon ziemlich viel oder?
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13.11.2008 13:17 Uhr von shriker
 
+5 | -9
 
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@ Daaan: Mal kurz überlegen:

100 Meter tief Bohren
Sich ein Konzept ausdenken
Die ganzen Anlagen bauen
Das Wasser in 100 Meter Tiefe stauen
Hochfördern und verteilen
bauzeit bis Mai 2003

Ein bisschen viel Aufwand für 60 Liter Wasser am Tag das sich dann 80000 Leute Teilen können...
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13.11.2008 14:07 Uhr von Xanobis
 
+7 | -0
 
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@ Daaan @ shriker: Diese Pumpe pumpt das Wasser an die Erdoberfläche, wodurch 80 000 Menschen mit je 60 Liter Wasser pro Tag versorgt werden können.


Das Zauberwörtchen ist "je" 60 Liter. Also es müssen sich nicht 80.000 Leute, 60 Liter Wasser teilen. Dafür wär der aufwand etwas zu groß!
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13.11.2008 14:08 Uhr von KillA SharK
 
+4 | -0
 
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Lesen müsste man können: "80 000 Menschen mit je 60 Liter Wasser pro Tag"
80.000 x 60 = 4.800.000 Liter

"1000 Liter Wasser pro Sekunde durch"
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13.11.2008 14:17 Uhr von vmaxxer
 
+1 | -2
 
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4,8mio Liter/Tag: Nicht wenig.
Was ich mich allerdings frage: Wenn das Wasser so stark aufgestaut werden kann das es Turbinen antreiben kann dürfte es doch eigentlich auch genug druck haben um an die oberfläche gespült zu werden , oder ?
Das wäre ja eventuell einfacher als in 100m Tiefe eine Wasserturbine zu betreiben
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13.11.2008 14:34 Uhr von phoqueman
 
+8 | -0
 
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@vmaxxer: nein, das wasser muss ja erst mal 100 meter hochströmen, das ist ein geodätischer druckverlust von 10 bar, den wird das wasser sicher nicht haben.

aber wenn da 1000 liter pro stunde durchflißen, sind das 86 mio l pro tag, da 4,8 mio liter abzu zweigen ist kein thema, das sind keine 6 % des gesamt massenstroms.

und die kann man ohne weiteres mit einer turbine hochpumpen
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13.11.2008 15:01 Uhr von Praggy
 
+1 | -4
 
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ich meinte: wenn das wasser meinetwegen in den ozean strömt und dort für eine vermischung von ozean(salz) mit dem quell(süß) wasser sorg wird doch sicher was passieren. ist doch im atlantik genauso.vor kanada trifft das meer auf die eisberge und vermischt sich dort mit dem schmelzwasser. dadurch entsteht ein wasserkreislauf/stömung. die wird wohl grade etwas gestört, dadurch verändert sich das klima.
deshalb die frage, was da unten gestört wird... wenn die so viel wasser stauen/umleiten.
oder haben die franzosen bald kein volvic mehr?? :-)
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13.11.2008 15:49 Uhr von Slaydom
 
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@praggy: Das ist zu einfaches Denken^^ Süßwasser und Salzwasser vermischen sich nicht;) Durch irgendeine Reaktion bleibt das Salz draussen, frag mich aber nicht mehr wie,
Es gibt aber Milliarden Liter Wasser, was nicht mehr im Kreislauf einfliesst, da es Unterirdisch eingesperrt ist.
Schmelzwasser an sich gibts garnicht^^ Durch die Eisdecke ist ja auch kein Wasserverloren gegangen, es hat sich halt nur verändert^^
Die Berge werden ja auch nicht kleiner, nur weil die Franzosen ihr Volvic da rausspülen ;)
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13.11.2008 16:44 Uhr von Irminsul
 
+4 | -1
 
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nicht Geld, nicht Religion, nicht Politik haben das Problem der Wasserversorgung für 80.000 Menschen gelöst. Nein der Wissenschaftler, der technische Verstand des Menschen, und die Zusammenarbeit selbiger haben es gelöst.
Armut, Hunger und Durst führen zu neuen Problemen in unserer Gesellschaft immer wieder, und diese Probleme sind mit menschlichem Verstand lösbar.
Warum begreifen die Menschen das bloss nicht, Politiker, Banker und Priester können uns nicht retten mit ihren Verboten und Gesetzen.
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13.11.2008 19:37 Uhr von CHR.BEST
 
+0 | -0
 
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Der ausschlaggebende Punkt ist daß das Wasser in dieser Höhle *hindurchfließt*.
Man baut praktisch einen kleinen unterirdischen Stausee und nutzt dann die Energie um einen Teil des Wassers nach oben zu pumpen.

Mit Salzwasser hat das erstmal garnichts zutun (außer vielleicht daß alle Flüsse - egal ob unterirdisch oder oberirdisch - früher oder später ins Meer fließen ... ja ja, bis auf diesen einen in Afrika).
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13.11.2008 23:36 Uhr von stefanosxx
 
+1 | -0
 
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wow schön zu hören, dass mal wieder was für Leute , die sowas dringend nötig haben, getan wird!
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14.11.2008 11:04 Uhr von Schwertträger
 
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Wnn schon, dann muss man sich eher Gedanken darum machen, was diese 4,8 Mio Liter an der Oberfläche ausmachen.
Denn die werden ja nach Gebrauch irgendwohin "entsorgt".

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