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Schülerdemos in Deutschland: Streik oder Schwänzen?

In 40 Städten demonstrierten am gestrigen Mittwoch mehrere zehntausend Schüler gegen das "Turbo-Abitur" und Studiengebühren - die Noten wollen sie auch abschaffen. Zudem verlangten sie auch, das gängige Schulsystem zu ändern (sn berichtete).

Die Demonstrationen warfen bei den Direktoren der Schulen und im Lehrerkollegium die Frage auf, ob Streiken mit Schwänzen gleichzusetzen sei. So gab es Lehrer, die für die wegen der Aktion im Unterricht fehlenden Schüler keine Fehlzeiten eintrugen.

Es gab aber auch Schulen, deren Direktoren die Schüler, die an diesem Tag nicht in die Schule gegangen waren, mit Strafarbeiten auf ihre Anwesenheitspflicht aufmerksam machten.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Schüler, Streik
Quelle: www.ka-news.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2008 09:28 Uhr von Floppy77
 
+12 | -14
 
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Und: dann gabs auch noch die Krawalle:

http://www.berlinonline.de/...
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13.11.2008 09:28 Uhr von Fireproof999
 
+25 | -12
 
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Schwänzen wohl eher: 90% der schüler machn das eh nur mit um nich im schulaltag zu stecken un mal nen morgen was gemütlicheres was anderes zu machn. ich weis das aus 1 reihe da wir in meinem letzten schuljahr auch gestreikt haben (offiziell wegen zu wenig lehrkräften und zu überfüllten klassenzimmern) war im raum mannheim ne bekannte aktion vor ca 2-3 jahren
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13.11.2008 09:28 Uhr von Carry-
 
+23 | -8
 
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demonstration != streik: schüler haben kein streikrecht, demonstrieren dürfen sie wie jeder andere auch. sie müssen halt schauen wo sie die zeit dafür hernehmen. würden sie am wochenende demonstrieren, könnten sie zeigen, dass ihnen wirklich was daran liegt und sie nicht nur die schule schwänzen wollen.
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13.11.2008 09:33 Uhr von Fireproof999
 
+23 | -5
 
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@ Carry: genau das is der punkt. bei uns waren es 95% der schüler an ner großen berufsschule (inkl nebenschulen)

wäre diese aktion am wochenende gelaufen dan wären vielleicht nur 5% der schüler da gewesen
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13.11.2008 10:06 Uhr von freddiiii
 
+27 | -4
 
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@autor: mitspracherecht für schüler wäre ja noch schöner. wenn man den jugendlichen in jungen jahren ein mitbestimmungsrecht zusichert, könnte es ja passieren, dass sie irgendwann an die demokratie glauben und wählen gehn... wär ja furchtbar!
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13.11.2008 10:08 Uhr von holycow
 
+8 | -22
 
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13.11.2008 10:37 Uhr von HoldOn
 
+16 | -2
 
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Und bei Lehrer-Demos? Aber wenn die Lehrer selbst für mehr Kohle demonstrieren und dabei (während der Schulzeit) 2. und 3. Klässler auf der Straße vor sich hertreiben (hier geschehen) dann ist das wohl was Anderes und in Ordnung?
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13.11.2008 10:49 Uhr von Acias
 
+9 | -4
 
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@HoldOn: Lehrer dürfen laut Gesetzt nicht Demonstrieren gehen. Es kann ihnen den Beruf kosten.
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13.11.2008 11:00 Uhr von Deeh
 
+6 | -2
 
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Wie wollen denn die Lehrer bzw. Direktoren feststellen, wer wirklich geschwänzt hat oder welcher Schüler wirklich krank war. Entschuldigungen von den Eltern reichen bei jüngeren Schülern meist aus.
Zur Demo: Sinnvoller als gegen das Turbo-Abi oder für ein neues Schulsystem zu demonstrieren, wäre es endlich den Beamtenstatus von Lehrern aufzugeben und Bonussysteme einzuführen. Denn wenn ein Mensch allein dafür belohnt wird, dass er älter wird und nicht weil er Leistung zeigt, dann strengt sich fast keiner an. Aus diesem Grund funktioniert unser Schulsystem nicht so, wie es funktionieren soll.
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13.11.2008 11:56 Uhr von NetCrack
 
+6 | -3
 
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Ich freue mich darüber dass die Schüler überhaupt mal aus ihrer Letargie erwachen und mal was auf die Beine stellen. Das war zu meiner Schülerzeit (bis vor etwa 3 Jahren) noch sehr viel schwieriger. Aber ich denke auch, das viele Schüler nur mitgestreikt haben weil sie keine Lust auf Unterricht hatten, und die Anzahl derer, die mitgemacht haben um etwas zu bewegen unterwiegt. Das eigentliche anliegen seh ich zweigeteilt, gegen das "Turbo" abitur gibts nichts einzuwenden, das ist hier in Sachsen schon seit jeher üblich und funktioniert gut. Dass Abi soll auf ein Studium vorbereiten und wer dem Stress nicht gewachsen ist, ist auf dem Gymnasium als auch an einer Hochschule fehl am Platz. Das sich die Demo auch gegen Studiengebühren richtet finde ich gut aber das im gleichen Atemzug den Unis wieder kosten entstehen weil in der HU Berlin randaliert wird ist nicht aktzeptabel.
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13.11.2008 12:13 Uhr von lieberBiber
 
+1 | -4
 
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@Deeh wollen denn die Lehrer bzw. Direktoren feststellen, wer wirklich geschwänzt hat oder welcher Schüler wirklich krank war.

Ganz einfach...wer kein Zettelchen vom Arzt hat, hat geschwänzt.
Sicherlich reicht bei vielen auch das Schreiben der Eltern, damit ist der Schüler aber auch aus der Schusslinie.

Offiziell ist der Schüler dann auch krank gewesen.
Wird was anderes festgestellt, sind die Eltern dran.
Nicht der Schüler. Somit hat er praktisch nicht geschwänzt, sondern die Eltern haben ihn nicht zur Schule geschickt.
Das kann man mit Schwänzen nicht gleichsetzen.
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13.11.2008 12:28 Uhr von Dennis112
 
+3 | -7
 
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Wieso nicht? Man könnte das ja alles einführen was die Schüler fordern. Dafür könnte man im Gegenzug die Schulferien bis auf die Sommerferien abschaffen. Für jede Forderung gibts eine Gegenforderung. Da könnte man aber gleich davon ausgehen dass es den Schülern nicht passt.
Noten abschaffen?? Und wie wird dann der Leistungsstand gewertet?
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13.11.2008 12:41 Uhr von donalddagger
 
+4 | -1
 
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so wie es jetzt ist, ist das turbo-abi eine qual. ich sehe das jeden tag bei meiner kleinen schwester. die musste schon in der 6. klasse 3x die woche nachmittags in die schule. danach noch hausaufgaben und vorbereitungen für klassenarbeiten und referate. ein 8-stunden-tag sieht anders aus, für sportliche und kulturelle aktivitäten bleibt neben der schule kein platz. man kann nicht einfach ein schuljahr streichen, ohne die lehrpläne zu entrümpeln. vieles von dem, was in der schule gelernt wird, wird je nach berufs- und fächerwahl im studium nie wieder gebraucht. ein turbo-abi an sich ist keine schlechte sache, allerdings kann es nur funktionieren, wenn sich die schüler früher auf bestimmte fach- und themengebiete spezialisieren können.

wie hesse schon sagte:
"Ein Schulmeister hat lieber zehn notorische Esel als ein Genie in seiner Klasse, und genau betrachtet hat er ja recht, denn seine Aufgabe ist es nicht, extravagante Geister heranzubilden, sondern gute Lateiner, Rechner und Biedermänner."
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13.11.2008 12:54 Uhr von phoqueman
 
+2 | -0
 
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@acias: das ist völliger blödsinn.
natürlich dürfen lehrer demonstrieren gehen.
was sie als Beamte nicht dürfen ist streiken. das ist ein großer unterschied.

und da nicht alle lehrer bamte sind, sondern oft einfach nur angestellte, dürfen die sogar streiken!
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13.11.2008 13:10 Uhr von Intergalacta
 
+4 | -2
 
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Ich denke: an diesem Video kann man sehen, dass die einfach nur die Schule schwänzen und rumpöbeln wollten:
http://www.spiegel.de/...
Kaum einer weiss wofür er demonstrieren geht und läuft einfach linksradikalen Anführern hinterher und gröhlen mit um Spaß zu haben.
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13.11.2008 13:40 Uhr von Deniz1008
 
+2 | -0
 
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macht schule in deutschland spass? ?
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13.11.2008 13:52 Uhr von DerBibliothekar
 
+4 | -1
 
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Na Toll: Tausende Leute die (vielleicht ohne es zu bemerken) von der Linken als politisches Kapital genutzt werden.

Und ach ja "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut" Was macht man? man besetzt ne Uni, und versucht, eine Kunstausstellung anzuzünden, warum nicht noch Bücher verbrennen, ist alles voll pro Bildung.
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13.11.2008 14:06 Uhr von inabauer
 
+3 | -1
 
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natürlich: haben viele schüler einfach keine lust in die schule zu gehen und streiken deshalb.
ich sehe jedoch große fehler im system. daher ist es sinnvoll wenigstens dafür 1mal auf die straße zu gehen.
wenn wir schüler gar nix machen, bleibt alles beim alten. wenn wir was machen vermutlich auch. aber wenigstens haben wir was versucht!
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13.11.2008 14:57 Uhr von Quotendepp
 
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Haha: Stundenten haben Stress an der Uni? Ja nee ist klar. Habe mehrere Studenten im Freundeskreis, und so wirklich tot macht sich da keiner. Selbst mein Bruder, der ein duales Studium hinter sich hat, behauptet es sei alles nicht so wild gewesen wie jeder behauptet.
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13.11.2008 16:14 Uhr von Fädder
 
+3 | -3
 
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Grundrecht steht über Schulordnung ! Da wir hier in Deutschland ein Demonstrationsrecht haben welches in den Grundrechten verankert ist, sollte das Thema Verweise oder Fehlzeiten abgehackt sein.
Arbeiter streiken/Demonstreiren auch während der Arbeitszeit damit der Arbeitgeber und der Staat darauf aufmerksam wird.
Warum sollten also Schüler dies nicht während der Schulzeit dürfen ?
Nur weil vll. keine Gewerkschaft da ist die ihnen den Rücken freihält?
Jeder der über das Aktuelle System im Bildungswesen nachdenkt, sollte sich im klaren sein was unseren Kindern heutzutage abverlangt wird udn sich auch als Eltern aktiv dafür einsetzen ein gerechtes udn faires Schulsystem zu bekommen.
Von den Studiengebühren mal ganz abgesehen.
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13.11.2008 16:15 Uhr von CaptainOats
 
+4 | -2
 
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GUTE SACHE! das neue g8 ist eine echte zumutung für die (jungen) schüler,die damit beginnen.
es ist für sie eig. nichtmehr möglich nebenher noch in einem verein sport zu treiben,oder sich mit freunden zu treffen.
es bekommen auch manche schüler schon pyschische probleme und haben schulangst.
das ganze konzept sollte überdacht werden,wo unnötige dinge aus dem lehrplan gestichen werden etc.
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13.11.2008 16:33 Uhr von Schmiggi
 
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klar: und in meine stadt kommt sowas nicht rechtzeitig...und nein ich hätte da nicht nur mitgemacht wegen nem freien schultag...an unserem schulsystem muss wirklich schleunigst was geändert werden..abi mit 12 sschuljahren heißt auch das die schüler jeden tag bis 16uhr schule haben...und das ist wirklich zuviel!
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13.11.2008 16:41 Uhr von Intergalacta
 
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@ Underclass Hero: Es hätte allein dein fanatisches Verteidigen der Leute im Video ausgereicht um zu erkennen, dass du aus einem politischen Randlager sprichst, aber als ich dein Profil gesehen habe mit den tausen Karl Marx Zitaten und den Anti-Israel-Videos, war mir schon klar wie der Hase läuft. Man merkt dass du politisch sehr voreingenommen bist.

Wenn du im Video genau hingehört hättest, hättest du auch gehört, dass eine jüdische Ausstellung zerstört wurde. Ich meine Ok - es sind linksradikale pöbelnde Jugendliche gemischt mit Schülern, aber wenn ich sowas sehe das kotzt mich einfach an.
Und Hauptsache ohne Argumente irgendwelche Manager beschimpfen, nur weil sie Manager sind. Das ist einfach ein von Linksradikalen organisiertes Spektakel in das sich eine Menge Schüler eingreiht haben. Es mag große Probleme und Fehler im System geben, aber wenn ich die Leute sehe die da auf die Straße gehen, dann haben 90 % keine Ahnung vom Bildungssystem und von der wahren Intention der Demo und gehen einfach ihrem Hang zu Destruktion und Party nach. Was haben sonst Bierflaschen auf ner Demo verloren?

Und natürlich ist Spiegel eine ziemlich unseriöse Quelle, das nächste mal zitiere ich am besten die TAZ.

Und noch was: Che Guevara is dead - Get over it! ;)
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13.11.2008 17:00 Uhr von Crystel
 
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@WakaWakka: Du bist mit deiner Schule zufrieden.. Ich auch mit meiner !
Trotzdem gibt es zu viele Probleme im Schulsystem.
Ich hätte gerne mitgemacht um es wenigstens zu versuchen, etwas zu verändern.
Informiere und beschäftige dich doch mal über die Probleme..ich hoffe dann wirst du das nächste mal nicht brav in der Schule sitzen!
Selbst Lehrer sagen, dass es einfach zu viel für die Schüler ist!
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13.11.2008 17:12 Uhr von freax89
 
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Es ist nicht nur zu viel für die Schüler, auch viele Lehrer werden täglich überfordert!

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