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Das Vogelarten übergreifende Verständnis von Gesängen könnte erlernt sein

Forscher um Robert Magrath von der School of Botany and Zoology an der Australian National University in Canberra publizierten in "Proceedings of The Royal Society B" ihre kontrovers diskutierten Befunde zum artübergreifenden erlernten Verständnis von Gesängen australischer Vogelarten untereinander.

Einige Vogelarten sind in der Lage, Alarmrufe anderer Arten zu verstehen. Um zu unterscheiden, ob derLernprozess des Verständnisses auf akustischen Gemeinsamkeiten in Gesängen beruht, oder an einen Lernprozess geknüpft ist, wurde mit zwei überlappend verbreiteten Zaunkönigarten gearbeitet.

Die Forscher fanden heraus, dass die eine Zaunkönigart außerhalb des Überlappungsbereiches den Warnruf nicht verstand, jedoch auf den Warnruf einer Honigesserart reagierte, was auf den Lernprozess hindeutet. Der Einfluss von Reviergrenzen, oder der Distanz zur Tonquelle blieben unberücksichtigt.


WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Vogel
Quelle: www.abc.net.au

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2008 21:36 Uhr von ophris
 
+1 | -0
 
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Interessante Ergebnisse, aber mit zwei eng verwandten Arten und einer dritten Art ein bisschen mau
strukturiert. Warum wurden nicht komplett unterschiedliche Arten
miteinander verglichen? Ist das Ergebnis mit den Zaunkönigen nur Glück?
Diese Art von Forschung ist schon ziemlich interessant, da einige
Vogelarten sehr komplexe Verhaltensweisen erlernen können, und das artübergreifende Verständnis von Gesängen eigentlich minder kompliziert erscheint.
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12.11.2008 22:35 Uhr von ophris
 
+3 | -1
 
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@Hawtin: erstmal vielen Dank für die positive Resonanz.

Ich hatte mir das so überlegt:
Art A und B überschneiden sich. Im Überschneidungsbereich wird der Alarm verstanden, ausserhalb nicht. Art C kommt im gesamten Verbreitungsgebiet von A und B vor, somit verstehen beide den Ruf egal wo.

LG,

ophris :-)

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