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OLPC-Notebook bald in Europa verfügbar

Das Projekt One Laptop per Child (OLPC) wird ab dem 17. November auch in der EU, Russland, der Türkei und in der Schweiz starten. Interessierte können dann im Rahmen der Initiative "Give One Get One" zwei "Notebook XO" bestellen, wobei eins an Kinder in der dritten Welt gespendet wird.

Beide Geräte kosten zusammen um die 313 Euro. Kunden aus den USA und Kanada konnten an dieser Aktion seit Ende 2007 teilnehmen. Dort sind ca. 188.000 Notebooks über den "Ladentisch" gegangen.

Durch das OLPC-Projekt wird Kindern in Entwicklungsländern ermöglicht einen Computer nutzen zu können. Verteilt werden die Geräte von den Regierungen oder Partnerorganisationen. Die Begeisterung für das XO hat überdies wohl auch Notebookhersteller zu günstigen Mini-Notebooks inspiriert.


WebReporter: Bratwurstdealer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Europa, Notebook
Quelle: www.heise.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2008 16:43 Uhr von Travis1
 
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Klasse! Kauf ich!
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12.11.2008 17:40 Uhr von Narwo
 
+3 | -0
 
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Super! Endlich mal eine gute Idee, auch den ärmeren Ländern unserer Erde, etwas Fortschritt nahe zu legen.
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12.11.2008 21:34 Uhr von domenicbitreactor
 
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Yuhuuuu!!! LAN_ Partys in der Dritten Welt.

Endlich kennen noch mehr diese tolen Killerspiele
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13.11.2008 01:52 Uhr von misterbrisby
 
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Skepsis: Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob dieses Projekt der richtige Weg ist.

Klar ist es heutzutage wichtig, Erfahrung im Umgang mit Computern zu haben. Aber in Ländern, wo die durchschnittliche Lebenserwartung vllt. bei 40 Jahren liegt, dürfte es andere, dringendere Probleme geben. Anstatt Kindern Laptops zu schenken, die kaum was zum Anziehen haben, sollte man das Geld vielleicht direkt in die Bildungssysteme fließen lassen. Denn was nützt ein Laptop, wenn z.B. kein guter Lehrer da ist, der den Schülern zeigt, was alles damit geht? Der erkennen und fördern könnte, wenn ein Kind besonders begabt am Computer ist?

Überhaupt bin ich in letzter Zeit zunehmend skeptisch, ob es der Dritten Welt wirklich hilft, wenn man ihr immer wieder einfach Geld und Güter schenkt. Es gibt afrikanische Politiker, die ein Ende der Entwicklungshilfe fordern, weil sich in einigen afrikanischen Ländern dadurch eine "Bettlermentalität" entwickelt hat. Nach dem Motto: Hand aufhalten ist einfacher, als Hände schmutzig machen.

- Laptops zu verschenken erscheint mir in diesem Zusammenhang besonders fragwürdig.
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13.11.2008 01:56 Uhr von lWowAl
 
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Schäuble: Schäuble wüsste mit diesen Laptops sicherlich auch was anzufangen ;)
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13.11.2008 07:01 Uhr von PapaSchlumpf_
 
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yeeha! Gebt den Kindern Laptops! - Wenn ihnen ihre Tasse Reis pro Woche ausgeht, können sie sicherlich anfangen TFTs zu futtern -.-

Man sollte, bevor man jedem Kind einen Laptop schenkt, lieber mit grundlegenden Dingen anfangen oder die Schulen subventionieren.
Einen PC-Raum in der Schule und ein Lehrer, der denen was beibringen kann, ist wesentlich sinnvoller, als 1 PC pro Person und keinen Lehrer.
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13.11.2008 22:31 Uhr von CHR.BEST
 
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Irgendwie erschließt sich der Sinn dieser Mini-Computer mir auch nicht vollständig, wenn man sieht wie z. B. in Afrika die dortigen Schulen zum Teil noch nicht mal genug Geld für Kreide oder eine anständige Tafel haben, es kaum qualifizierte Lehrer gibt, mehrere Jahrgänge in einer Klasse sitzen müssen oder die Eltern es sich garnicht leisten können, ihre Kinder in die Schule zu schicken.

Daher finde ich, es wäre viel besser zuerst das Fundament zu legen bevor man anfängt, das Dach zu zimmern.
Aber gut, wenn es hier um alles oder nichts geht, dann wäre ich auch dafür, wenigstens ein paar Netbooks unters Schulvolk zu streuen. So bestünde zumindest eine gewisse Chance, einen Zugang zum Wissen zu erlangen.

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