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Forschung: Forscher will die Liebe durch Messungen entdecken

Ein amerikanischer Wissenschaftler will, mit einem Etat von 2,5 Millionen Dollar ausgestattet, eine Studie durchführen, die Aufschluss darüber gibt, in wie weit sich Gefühle messen lassen.

Professor Richard Davidson will mittels neurowissenschaftlicher Verfahren im Gehirn messen, wie sich Empfindungen wie zum Beispiel Liebe, Trauer und Gnade neurologisch bemerkbar machen und wie man sie zukünftig positiv beeinflussen kann.

Schon früher war es dem Forscher gelungen, mit Magnetresonanztomographie an tibetischen Mönchen und Durchschnittmenschen nachzuweisen, dass Meditation auf den mentalen und physiologischen Zustand des Menschen positiven Einfluss nimmt.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Liebe, Forschung, Messung
Quelle: www.freenet.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2008 12:55 Uhr von Corazon
 
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Tja Jungs, drücken wir mal die Daumen, denn wenn der Forscher Erfolg hat, wars dann wohl mit der Harmonie Zuhause ...
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12.11.2008 13:45 Uhr von s4ger
 
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mhm: warum will man alles messen und über DNA erklären. Wenn 2 sich lieben ist es doch gut und die merken das auch ohne das zu messen.

Verstehe das meistens nicht, aber anscheinend für die Forschung ein interessanter Bereich.
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12.11.2008 14:16 Uhr von Smudo77
 
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Wetten, jetzt kommt gleich wieder der Kinger daher und meint, man müsse nur einfach das Doppelspalt-Experiment am menschlichen Schädel durchführen um anhand des Interferenzmusters auf das Befinden der Gehirnquanten schliessen zu können.

:-)
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12.11.2008 15:14 Uhr von KingPR
 
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@s4ger: Dann möchte ich es dir erklären. Gefühle sind ein wesentlicher Bestandteil menschlicher Intelligenz und auch gleichzeitig der Antrieb warum man etwas tut.

Die Wissenschaft versucht nun, seit einigen Jahren verstärkt, künstliche Intelligenz zu schaffen. Ohne Gefühle würde keine künstliche Intelligenz den Antrieb haben zu denken und würde nicht funktionieren. Daher muss man zur Schaffung künstlicher Intelligenz die Funktionsweise natürlicher Intelligenz weiter untersuchen und die Ergebnisse auf die Maschinen übertragen.
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12.11.2008 17:27 Uhr von Smudo77
 
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corazon: "Natürlich könnte eine künstliche Intelligenz ohne Gefühle funktionieren."

Im Zusammenhang mit KI habe ich mir vor vielen Jahren zwei Fragen gestellt. Eine davon lautete:

"Muss ich meinem Computer(-Programm) Gefühle ´beibringen´, damit er intelligent ist oder empfindet er irgendwann ´Miles Davis´ als schön, WEIL er intelligent ist?"

Du meinst nun, Intelligenz existiere auch ohne Gefühle. Woher nimmst Du diese Gewissheit? Ich bin eher davon überzeugt, dass das eine das andere bedingt. Nur eben: was bedingt was?
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12.11.2008 18:47 Uhr von Smudo77
 
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corazon: "Intelligenz = Erkennen von Zusammenhängen und zum Finden von Problemlösungen"

Schön, wenn Du mal eben eine Definition von Intelligenz parat hast - ich hab das nicht. Mit dieser Definition von Intelligenz erscheint Deine weitere Argumentation vernünftig (mal vorausgesetzt, die Computer wären von einer übermenschlich Intelligenz ´fehlerfrei´ programmiert).

Mich interessiert aber die Intelligenz "an sich", und nicht das, was der Mensch daraus macht. Ich habe ein paar Semester die Vorlesungen von Prof. Rössler besucht [ja genau der, der zu meinem größten Bedauern neulich diese Diskussion um schwarze Löcher im LHC initiiert hat; dieser unglaublich sympathische Mensch, einerseits vielleicht Spinner, aber genauso Genie, der für den Nobelpreis vorgeschlagen war, der aus mir unerfindlichen Gründen völlig falsche Vorstellungen von schwarzen Löchern im LHC hat, den ich dennoch weiterhin hochachte wie sonst keinen Prof. in meinem Studium]

Rössler hat mir in seiner Vorlesung über KI eines deutlich gemacht: eine Stubenfliege besitzt keine Intelligenz, eine Spinne hingegen schon. Und - nur am Rande: Intelligenz hat nichts mit Lernvermögen zu tun.

Rössler sagte auch immer wieder: "Man muss manchmal schreien, um gehört zu werden." Deshalb hier meine etwas provokante These:

Mir geht es also um Intelligenz "an sich", losgelöst von Leben; und da meine ich, spielen Gefühle eine Rolle ;)

(klingt schon fast nach Kinger :-)
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13.11.2008 09:32 Uhr von Smudo77
 
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corazon: "Ob die Spinnen "intelligent" sind? Ich bezweifle das stark."

Naja, das sagt Rössler, und ich meine, er könnte Recht haben; aber auseinandergesetzt hast Du Dich mit Intelligenz noch nicht; das zeigt Deine oben angeführte (ad hoc ?) Definition derselben.

"Intelligenz wäre es, ... eine genetische Vorgabe eigenständig zu modifizieren."

Und mit so einer Aussage disqualifizierst Du Dich vollkommen. Denke nur mal darüber nach, ob die KI-Forscher im Sinn haben, mit ihren Programmen ´irgend eine genetische Information im Computer zu modifizieren´.

Also, bleib Du besser bei Deinen Leisten - sorry UFOs ...

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