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Autokauf in Kuba: Auf dem Schwarzmarkt erstanden und nie rechtmäßiger Besitzer

Da in Kuba private Kraftfahrzeuge nur von besonders Verdienten Persönlichkeiten und Angehörigen der Regierung gekauft werden können, muss sie sich der Normalverbraucher auf dem Schwarzmarkt besorgen.

Zu kaufen gibt es auf der Insel "frei" nur Oldtimer aus den USA, die mit einem gelben Nummernschild als Privatautos gekennzeichnet sind. Weil die Besitzer dieser Reliquien diese nicht legal verkaufen dürfen, gibt es bei dem Handel auch keine Besitzurkunde.

Kommt dann das Geschäft zustande, gilt eine Art Ehrenkodex: Damit der rechtmäßige Besitzer des verkauften Fahrzeugs dieses nicht eines Tages zurück verlangt, bezahlt ihm der Käufer noch einen Vertrauensbonus extra.


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WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schwarz, Besitzer, Kuba, Besitz, Autokauf, Schwarzmarkt
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2008 09:40 Uhr von i.kant
 
+5 | -2
 
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Nur sind halt: nicht alle Regirungen so blöd und lassen sich von Großkonzernen und deren doktrin unterwerfen. Ich halte auch nicht sondelrich viel vom realen kommunismus wie er auf Kuba gepflegt wird, gewisse Vorteile birgt er dennoch ;)
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12.11.2008 10:37 Uhr von bigpapa
 
+3 | -0
 
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na und: Vor 70 Jahren noch hat man per Handschlag "Beförderungsmittel" in Deutschland verkauft.

Heutzutage muss ich als Verkäufer einen Anwalt brauchen mit Fachabt. Autokaufsrecht. Und wehe mein Anwalt übersieht ein Wort im den "Bestimmungen zum Schutz der Bürger die nicht wissen was sie tun"

Dann gehe ich als Händler noch pleite.

Ich frag mich da manchmal echt was besser ist. :)

Gruß

BIGPAPA

p.s.: Teile des Komentars sind bittere Ironie des Lebens.
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12.11.2008 10:40 Uhr von ZTUC
 
+1 | -7
 
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@i.kant: In meinen Augen hat unser System mehr Vorteile als das kommunistische System auf Kuba.

Lieber eine Schere zwischen Arm und Reich als das alle arm sind. Lieber eine nicht perfekte Demokratie als eine perfekte Diktatur.
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12.11.2008 12:41 Uhr von ZTUC
 
+1 | -5
 
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Minus: Aha, hier denken wohl einige, auf Kuba geht´s den Menchen besser als hier. Können Sie gern haben, denn die meisten Menschen auf Kuba leben sicher von weniger als ein ALG-II-Empfänger hier und die beschweren sich ja immer gern über die geringe Höhe der Regelsätze. Die können ja, wenn sie Kuba so toll finden, auf entsprechendem Niveau leben.
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12.11.2008 13:03 Uhr von maki
 
+3 | -1
 
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"...die meisten Menschen auf Kuba leben sicher von weniger als ein ALG-II-Empfänger hier..."

Na und? Im Osten haben wir auch von umgerechnet nur 50 Euro (1000 Alumark) gelebt. Das Entscheidende ist die Kaufkraft für alles, was mit Lebens"erhaltung" zu tun hat.

"Ein lebenswertes Leben voller Lebensfreude und ohne Existenzängste - unbezahlbar.

Für alles Andere gibts Mastercard"

:-D



Auf Handy, FlachTV und i-Shice muss man halt sparen, wenn man glaubt, den Mist unbedingt haben zu müssen.
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12.11.2008 14:37 Uhr von ZTUC
 
+0 | -1
 
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Antworten: @maki
"Das Entscheidende ist die Kaufkraft für alles, was mit Lebens"erhaltung" zu tun hat."

Zur Lebenserhaltung reicht ja wohl Hartz-IV aus, Wohnung wird bezahlt und Essen kann man davon auch bezahlen.

Ein Leben sollte aber wohl etwas mehr ausmachen und Luxusartikel waren in der DDR überaus teuer (wenn man´s an der Kaufkraft festmacht). Bereits ein Auto wie der Trabant galt ja als Luxus oder ein Fernseher (meine Eltern mussten ziemlich sparen, damit´s für nen Farbfernseher reicht). Aber das vergessen viele.

Ich bezweifle, dass es in Kuba keine Existenzängste gibt, nur weil alle gleich arm sind.

"Auf Handy, FlachTV und i-Shice muss man halt sparen, wenn man glaubt, den Mist unbedingt haben zu müssen."

Bei uns geht das, in Kuba sind solche Dinge unerschwinglich, da kommt man gerade so über die Runde und das soll besser sein?

@nudeldicke
Was hätte ich von weißen Stränden und karibischen Meer, wenn ich als Einheimischer unter Armut leiden müssten und diese Dinge nur reiche Touristen genießen dürfen. Dann wäre ich wohl eher noch angepisster.
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12.11.2008 15:16 Uhr von maki
 
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Luxus heisst Luxus, weil es Luxus ist. :-): Für die absolute Mehrheit der Weltbevölkerung wäre ein 25 bis 40 Jahre alter Trabbi sogar heute noch Luxus.

Farbfernseher DDR: ~5.000 Mark, darauf hat man halt gespart (wenn man unbedingt einen haben musste) oder war mit nem S/W-TV zufrieden. Wo soll da ein Problem (gewesen) sein?
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12.11.2008 16:18 Uhr von maki
 
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Brille: Fielmann? ;-): Du verwechselst mich da grad mit jemand anderem. :-D

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