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Die Zukunft Europas ist düster aber nicht katastrophal

Unbeeinflusst von der aktuellen Finanzkrise führten die "Stiftung für Zukunftsfragen" und die Europäischen Futuristen bereits im Mai und Juni eine europaweite Erhebung mit 11.000 Befragten durch. Das Ergebnis präsentiert jetzt Ulrich Reinhardt, Geschäftsführer des Instituts für Zukunftsfragen.

Demnach blicken die Europäer seit 9/11 pessimistisch in die Zukunft. Die Mehrzahl der Befragten erwartet ein weiteres Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich, den Niedergang des Mittelstandes und längere Arbeitszeiten als Reaktion auf den Druck aus USA und Fernost.

Die Zeiten des grenzenlosen Konsums und Wachstums dürften vorbei sein, im Kommen seien dafür die Frauen und traditionelle Werte wie Familie. Anstatt sozialem Aufstieg ist Erhaltung des Erreichten angesagt. Den größten Optimismus bei der Umfrage zeigten überraschenderweise die Österreicher.


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WebReporter: veggie
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Europa, Zukunft
Quelle: diepresse.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2008 23:32 Uhr von veggie
 
+1 | -0
 
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Toll, dass gerade die Österreicher so optimistisch in die Zukunft blicken, sagt man uns doch nach, ein Volk von Jammerlappen und ewigen Nörglern zu sein!
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12.11.2008 08:28 Uhr von Major_Sepp
 
+18 | -40
 
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12.11.2008 08:47 Uhr von Todtenhausen
 
+28 | -6
 
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Da muss irgendwas bei den Österreichern in Planung sein.
Exportiert euren Kriegsherren aber dieses Mal bitte in ein anderes Land.
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12.11.2008 08:47 Uhr von shriker
 
+14 | -5
 
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Ist noch gar nciht so lange her da haben doch die Deutschen noch Witze über die Österreicher gemacht. Heute ist es andersrum und die neidischen Blicke über die Alpen nehmen zu.
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12.11.2008 08:49 Uhr von NutztuN
 
+17 | -20
 
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Gute Idee, schicken wir ihnen unsere Ossis, dann wars das mit dem Optimismus.
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12.11.2008 09:08 Uhr von veggie
 
+13 | -2
 
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@ Todtenhausen: Ihr müßt ja auch nicht jeden Dahergelaufenen einbürgern.
Bei uns haben sie den Dolferl nicht mal an der Kunstakademie aufgenommen ...
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12.11.2008 10:01 Uhr von Eruptiv
 
+4 | -2
 
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Waren wohl: 11.000 Pessimisten.
Mal aufhörn zu jammern
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12.11.2008 11:10 Uhr von vostei
 
+7 | -1
 
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genau. Steuern heißen nicht umsonst (im wahrsten sinn des wortes) steuern - im sinne von unterstützung und hilfe - der ausdruck basiert auch auf naturalabgaben bei frondiensten....

Im grunde genommen könnte man kleinräumig gesehen einfach mal der ganzen finanzwirtschaftz eine nase drehen und eine zeitlang auf eine art natural- und dienstleistungstauschwirtschaft umstellen - experimentel und mit dem ziel möglichst viel schaden bei den finanzlern anzurichten (viel mehr als die selber schon angerichtet haben geht ja eh nicht)

:D
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12.11.2008 12:58 Uhr von Mr.E Nigma
 
+4 | -6
 
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@todthausen: dieses Geschwätz kotzt mich richtig an ... ständig kommt einer daher und meint er könne die Deutsche Geschichte damit verharmlosen dass Hitler Österreicher war.
Ohne uns Deutsche wäre Hitler garnix gewesen, aus Punkt !
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12.11.2008 13:41 Uhr von skandale
 
+2 | -0
 
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Demnach blicken die Europäer seit 9/11 pessimistisch in die Zukunft. Die Mehrzahl der Befragten erwartet ein weiteres Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich, den Niedergang des Mittelstandes und längere Arbeitszeiten als Reaktion auf den Druck aus USA und Fernost.


diese sätze in den text sagen doch alles ...
vorher das wo nur kommt ????
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12.11.2008 13:51 Uhr von skipjack
 
+5 | -1
 
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G. Orwell: hatte bis jetzt, mehr als Recht.

Ergo wird wohl auch sein Eurasien kommen.

Oder???
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12.11.2008 18:23 Uhr von DerBibliothekar
 
+1 | -2
 
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Schön: Düster ist besser für meine Augen
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12.11.2008 18:40 Uhr von zahntech
 
+1 | -3
 
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hauptsache: die haben ihre keller und jede menge töchter dann
sind sie völlig zufrieden
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13.11.2008 01:14 Uhr von Sachsenwolf
 
+1 | -1
 
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Frauen und die Familie sind: in schwierigen Zeiten schon immer eine Stütze für die Gesellschaft gewesen. Dies insbesondere die unmittelbare Nachkriegszeit ab 1945 gezeigt.

Jedoch sollten wir uns auch an 1929 erinnern. Eine Weltwirtschaftskrise, die von den USA ausging und Europa den 2. Weltkrieg im Endeffekt brachte.
Durch die immer weiter aufgehende Schere zwischen Arm und Reich zerfallen gesellschaftliche Werte, die besonders durch einen starken Einkommensmittelstand bisher getragen wurden. Dies ist ein Nährboden für radikale Heilsverkünder, egal ob von linker oder rechter politischer Seite.
Dazu brachte arte.tv am 11.11.2008 einen interessanten Vergleich von "working poor".

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