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Lkw-Fahrer war 21 Tage hintereinander unterwegs

Ein 24-jähriger Milchwagenfahrer kam in eine Kontrolle der Biberacher Polizei.

Diese kontrollierte den Fahrtenschreiber des Lkws und stellte feste, das der Fahrer die Ruhetage nicht in Anspruch genommen hatte. Lkw-Fahrer müssen, wenn sie sechs Tage gefahren sind, zwei Tage Pause machen.

Der Fahrtenschreiber zeigte 21 Tage Fahrt an und 12.000 Kilometer zurückgelegter Strecke. Der Fahrer bekam 600 Euro Geldstrafe und musste 45 Stunden zwangsruhen. Seine Spedition kann nun mit einer Anzeige rechnen.


WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fahrer
Quelle: www.kanal8.de

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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2008 21:29 Uhr von HerrGabriel
 
+52 | -18
 
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Und freie Fahrt für ausländische Unternehmen Fahrer und Spedition aus Osteuropa = Kein Fahrtenschreiber, keine Adresse, kein Geld für eine Sicherheitsleistung = Sie können weiterfahren
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11.11.2008 21:34 Uhr von Hans_Solo
 
+38 | -2
 
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Genau so sieht es aus. Das Problem ist, dass die Speditionen nicht hart genug bestraft werden.
Solange nur vergleichsweise kleine Geldbußen bezahlt werden muessen, solange werden auch weiter solche News zu lesen sein.
Und solange werden auch weiterhin uebermuedete LKW-Fuehrer in Stauenden brettern, oder eingepennte Fahrer schwere Unfaelle verursachen.
Und in der Haut der Fahrer moechte ich dann nicht stecken.
Die koennen waehlen zwischen, Ruhezeiten einhalten und irgendwann ersetzt werden, oder die Nacht durchfahren und moeglicherweise das eigene und das Leben anderer zu gefaehrden...
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11.11.2008 21:41 Uhr von Marco Werner
 
+31 | -4
 
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@Hawtin: Das ist das Problem auf dem heutigen Arbeitsmarkt: Hätte er die Pausen eingehalten,wäre er seinen Job los und hätte obendrein noch eine Sperre vom Arbeitsamt erhalten,weil er die Entlassung selbst provoziert hat....daß er damit nur die gesetzlichen Vorgaben eingehalten hat,interessiert das Amt nicht. Dem Unternehmer ist es vollkommen egal,wie lange der Fahrer fährt...wenn er erwischt wird und der Chef womöglich noch Strafe zahlt, fliegt er und der nächste arbeitslose LKW-Fahrer wird eingestellt. Die Einnahmen trotz Gesetzesverstößen sind offenbar noch immer höher als die Strafen.
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11.11.2008 22:14 Uhr von markel
 
+9 | -7
 
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Juhu: Biberach!!
Wohne ganz in der Nähe^^ Irgendwie lustig bekannte Städte in den Nachrichten erwähnt zu sehen..

Zum Thema:

Den Logistikunternehmen wird einfach nicht genug Druck gemacht. Die Fahrer selbst können meist selbst nichts dafür und bekommen dann auch noch die Strafe..

Traurig.
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11.11.2008 22:29 Uhr von meisterallerklassen
 
+5 | -1
 
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@sunshine35: deine frage ist berechtigt......habe auch noch nie gehört, dass ausländische mokereien/milchverarbeitungsfirmen so etwas fabrizieren!
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11.11.2008 22:43 Uhr von djchrisnet
 
+21 | -7
 
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@DrTroy: Zitat DrTroy: "Jeder LKW muss mit einem GPS Sender überwacht werden und jeder Fahrer sich vor Fahrtantritt einloggen. Lizenzen gibts vom Bund und alle Fahrten werden zentral überwacht."

Besteht zufällig Verwandschaft zu unserem Innenminister Wolfgang Schäuble?
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11.11.2008 22:45 Uhr von DerMaus
 
+11 | -1
 
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Moment mal Regulär müssen sie alle 6 Tage 2Tage (48h) Pause machen, und wenn der Typ 21 Tage am Stück fährt muss er nur 45 Stunden Pause machen??? Logik???
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11.11.2008 22:49 Uhr von Hans_Solo
 
+5 | -7
 
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@ djchrisnet: Ich bin ein Gegner der derzeitigen Metamorphose Deutschlands zum totalitaeren Ueberwachungsstaates, aber in diesem Fall kann ich nicht verstehen, was gegen eine derartige Maßnahme sprechen wuerde.
Deiner Einstellung nach sollte man dann wohl auch Stempeluhren wieder abschaffen, oder wie soll man Deinen Kommentar deuten?
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11.11.2008 23:04 Uhr von Enryu
 
+6 | -2
 
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@hans_solo: die kosten für staat und Spediteur und schlussendlich Otto Normalo, die privatsphäre der LKW fahrer, die möglichkeit es einfacher von LKW fahrer auf alle fahrer auszuweiten. Die totale überwachung kommt halt nicht von heut auf morgen.
Erst werden die LKW fahrer zur sicherheit überwacht
dannach sind die krawallmacher autofahrer dran. Dann geht nix ohne GPS und RFID inner windschutzscheibe zum auslesen auf autobahnen um zu gucken wie lange man ohne Pause fährt und oder wer mitfährt bzw woher wohin usw. usf.

und stempeluhren sind firmenintern sowie sind dies keine überwachung der fahrer/lkws direkt sondern nur indirekt ob der Fahrer denn nun auch erschienen ist und ob er pünktlich war etc.
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11.11.2008 23:06 Uhr von djchrisnet
 
+4 | -1
 
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@Hans_solo: Es geht vor allem über die zentrale überwachung, die mir da gewisse paralellen andeutet.

Wozu sollte sowas gleich zentral überwachen? eine kleine digitale Box im Fahrerhaus reicht vollkommen, die bei verdacht ausgelesen werden kann. bei den heutigen festplattenpreisen kein Thema.

Und wenn wir alle mal kurz bedenken, dass ohne solch Fahrer deutschland heute nicht da währe, wo wir export/import mässig sind. klar ist es gefährlich und sicher nicht ok, aber der Mann kämpf massgeblich um seinen Arbeitsplatz mitten auf der strasse, tag für tag und Chauffiert eure Milch, damit ihr Sonntag morgens was zum wachwerden habt!
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11.11.2008 23:07 Uhr von meisterallerklassen
 
+2 | -0
 
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@autor: soweit ich weiß lautet es: 6 Tage Fahrzeit (mit eingehaltenen Pausen) ----- dann 48h durchgehende Pause --- es darf nur nicht 2 Wochen hintereinander mehr als 90h gefahren werden! Wobei der Bahnbetrieb auf ROLA etc. nicht als Fahrzeit gelten --> deshalb schaltet auch der Fahrer auf Pause!
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12.11.2008 00:07 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -0
 
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@djchrisnet: Die kleine Box gibt es schon nennt sich Digitaler Tacho. Jeder Fahrer hat seine Chipkarte mit Fahrerdaten wie Ruhezeiten Standzeiten etc.. Wir haben im Rahmen des Studiums mit dieser Box gearbeitet.

Wird gerne seitens der Spediteure umgangen indem man auf Verwandte etc. auch ne Karte anmeldet. Wird hinterher geprüft so kann man nicht nachweisen das diese Person nicht gefahren ist.

Wird der Fahrer kontrolliert sieht es natürlich anders aus.

Und LKWs mit Sicherheitsmängeln wie übermüdeten Fahrern dürfen keinesfalls weiterfahren die werden stillgelegt.
Einer unserer Profs ist bei den Kontrollen als Sachverständiger dabei. Da kann er schon lustige Sachen erzählen.
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12.11.2008 00:56 Uhr von Lornsen
 
+0 | -5
 
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hätte: er öffter mal eine Milchschnitte gegessen, hätte er auch die Pausen eingehalten.
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12.11.2008 01:46 Uhr von Hendrik_Simons
 
+3 | -3
 
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Also: hat er täglich 570 km abgerissen. Für einen Berufskraftfahrer nicht wirklich viel.
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12.11.2008 02:11 Uhr von Jorka
 
+2 | -0
 
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Die Strafen gehören drastisch erhöht: wobei die Strafe nicht der Fahrer selbst sondern seine Speditionsfirma bezahlen sollte, hoffentlich hat dann auch dieser Irrsinn das die Lenkzeiten ständig überschritten werden ein Ende!

Ich finde es zum Kotzen, das diese Fahrer ihr Leben und das Leben anderer aufs Spiel setzen, weil die Zeiten alle so knapp bemessen werden.
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12.11.2008 02:12 Uhr von Jorka
 
+0 | -0
 
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"setzen müssen" muss es heißen: -
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12.11.2008 06:49 Uhr von parabellum
 
+3 | -4
 
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pfff: die strafe ist viel zu gering.
da muss der chef genauso wie der fahrer richtig bluten.
die strafen müssen weh tun. unser bußgeldkatalog in dem bezug ist viel zu lasch.
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12.11.2008 07:16 Uhr von JesusSchmidt
 
+4 | -14
 
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12.11.2008 07:51 Uhr von meisterallerklassen
 
+2 | -0
 
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Da fällt mir gerade ein: Die Pausen werden nicht gerechnet wenn man die Pause unterschreitet! --> also wenn man 9 Stunden Pause haben sollte, davon aber nur 7 macht! Wird Sie als ungültig gewertet von der BAG!
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12.11.2008 07:55 Uhr von Daveman007
 
+4 | -1
 
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@ jesusschmidt: wenn du Auftragsmörder, Menschenhändler, Drogendealer usw. wirklich mit Berufskraftfahrern gleichstellst, dann tust du mir sehr, sehr leid.
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12.11.2008 08:32 Uhr von Ashert
 
+4 | -1
 
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Es kann nur schlimmer werden! Vor kurzem hat man ja gerade die LKW Maut Erhöhung von 13,5 Cent je Kilometer auf 16 Cent beschlossen, das heißt 800 Millionen Euro weniger für die Speditionen, also ganz klar noch mehr müde Fahrer und Unfälle!
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12.11.2008 09:03 Uhr von bolitho
 
+5 | -0
 
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Richtig: "Die Pausen werden nicht gerechnet wenn man die Pause unterschreitet! --> also wenn man 9 Stunden Pause haben sollte, davon aber nur 7 macht! Wird Sie als ungültig gewertet von der BAG!!"

Jein - abhängig vom Einzelfall wird dies nicht als Schichtpause anerkannt, das ist richtig.

Es ist übrigens absoluter Blödsinn daß ausländische Fahrzeuge bei uns keinen Fahrtenschreiber (zugelassenes EG-Kontrollgerät) brauchen. Und wenn eine Strafe nicht bezahlt werden kann wird das Fahrzeug ggf. als Sicherheitsleistung einbehalten.
Also - wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Fr... halten.
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12.11.2008 11:27 Uhr von Yuriam
 
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Nur 600 Euro? Da ist er aber noch gut bei weggekommen.
Hätte da eine wesentlich höhere Strafe erwartet.
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12.11.2008 11:44 Uhr von BaZo
 
+0 | -0
 
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Stasi 2.0: Zitat DrTroy: "Jeder LKW muss mit einem GPS Sender überwacht werden und jeder Fahrer sich vor Fahrtantritt einloggen. Lizenzen gibts vom Bund und alle Fahrten werden zentral überwacht."


Wir haben ja noch nicht genug Stasi 2.0 (Schäuble Stasi) durch die überwachbarkeit per Handy, den Daten die man im Internet umeinander schickt und all den schönen Kameras überall.

Sicher heit ja, aber nicht unbedingt um jeden Preis.
In der Regel sind die Speditionen bzw eigentlich die Firmen schuld die alles "just in time" ordern schuld.
Dennoch sollte man den Speditionen empfidlichste Strafen ausstellen dürfen bis hin zur möglichen Gewerbeuntersagung.
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12.11.2008 12:20 Uhr von ___joe
 
+3 | -0
 
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@Hendrik_Simons: 570km: Zitat:
"hat er täglich 570 km abgerissen. Für einen Berufskraftfahrer nicht wirklich viel."

Haha,ich lach mich tot ....
Er ist Milchfahrer !
Was meinst Du, wie viel Kilometer man da am Tag schafft ?

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