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USA: Gefängnis-Computernetzwerk wurde von Häftling geknackt

Kurz nachdem Francis Janosko aus der Haft entlassen wurde, klickten erneut die Handschellen. Er wird beschuldigt, im Gefängnis, in dem er zuletzt einsaß, das Computer-Netzwerk "gehackt" zu haben.

Janosko verschaffte sich im Gefängnis über einen frei erreichbaren Computer-Terminal Zugang zum Internet und modifizierte das Gerät so, dass er auf einen Server mit juristischen Daten Zugriff bekam. Dort lud er Daten von 1.100 aktuell und ehemals Beschäftigten herunter.

Die Bostoner Staatsanwaltschaft will nun Anklage erheben. Francis Janosko drohen nun 250.000 Dollar Geldstrafe oder zwölf Jahre erneute Haft. Weshalb er vormals im Gefängnis war, wurde nicht bekanntgegeben.


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WebReporter: Bratwurstdealer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Gefängnis, Computer, nackt, Häftling
Quelle: winfuture.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2008 20:58 Uhr von cirak00
 
+7 | -6
 
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einfach geeeeilll
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11.11.2008 21:01 Uhr von dustz33
 
+7 | -1
 
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Eine: viertel Millionen Euro und 12 Jahre Haft ist doch ein bisschen hart für ein paar Klicks....
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11.11.2008 21:27 Uhr von brillance08
 
+4 | -0
 
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oder: da steht doch oder und nicht und...
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11.11.2008 21:58 Uhr von h4xOr
 
+3 | -0
 
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Das coolste ist ja dass ers von nem öffentlichen Terminal gemacht hat, hat n bisschen was von Hackers. Was er mit den Daten vorhatte, kann man nicht sagen und da ich denke, dass es nichts allzu freundliches war, kann ich den Teil seiner Tat auch nicht gutheißen, ansonsten aber Respekt ! ^^
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11.11.2008 22:07 Uhr von matthiaskreutz
 
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unschuldig: Na OK ganz unschuldig ist er nicht. Aber der Systemadmin sollte erstmal dran kommen. Sowas geht doch normalerweise garnicht. Egal was der Hacker drauf hat.
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11.11.2008 22:42 Uhr von Tuvok_
 
+3 | -0
 
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@matthiaskreuz: Grundregel: Es gibt immer einen der besser ist als du in sachen Technik *g*
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11.11.2008 22:57 Uhr von djchrisnet
 
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WO ist die Gerechtigkeit? 250.000 Dollar mögen mehr klingen als sie wert sind, aber 12 jahre haft für nen begabten menschen...

und Kinderschänder laufen weiter frei herrum....

ein assozialles Gerechtigkeitsempfingen haben die da!
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12.11.2008 00:10 Uhr von JoeGame
 
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@ djchrisnet: kinderschänder laufen weiter frei herum...wie oft soll diese aussage eigentlich noch kommen?

kinderschänder werden auch "hart" bestraft. und wenn sie nicht erwischt werden, laufen sie nunmal frei herum.
nur, weil ab und zu mal was in den medien auftaucht wie "sicherheitsverwahrung aufgrund von fehlendem gutachten aufgehoben" heißt das nicht, dass die meisten kinderschänder frei rumlaufen. und wenn die sicherheitsverwahrung nicht eintritt, waren sie trotzdem schon "lebenslang" in haft.
das justizsystem ist in den usa vielleicht nicht das beste, jedoch ist es anscheinend immernoch besser, als wenn du dort die gesetze machen würdest.
schrei lieber mal "diejenigen, die die größten verbrechen begehen, laufen immernoch frei rum" denn damit hättest du noch einen deut mehr recht.

und übrigens schreibt man "asoziales" weder mit zwei "s", noch mit zwei "l"
nur, damit das mal gesagt ist.
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12.11.2008 01:06 Uhr von simonl
 
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netzwerkadmin bestrafen: ich sage, der administrator in jenem gefängnis trägt die schuld, denn er hat (wenn auch über umwege) dafür gesorgt dass die daten von einem öffentlich zugänglichem pc erreichbar waren - sowas macht man einfach nicht und es ist die aufgabe des netzwerkadministrators dass sowas nicht passieren kann.
natürlich klaut man auch keine daten, aber eine versicherung würde es auch nicht freuen wenn man einen schaden meldet weil einbrecher den schlüssel unter der fußmatte gefunden haben...
seufz, gelernte informatiker.
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12.11.2008 01:19 Uhr von JoeGame
 
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@ simonl: ich würde mich etwas zurückhalten mit den anschuldigungen ;)
ein öffentlicher computer ist vielleicht nich das beste werkzeug aber wenn ein sehr fähiger mensch dahinter sitzt, kann der auch was damit anfangen.
jemanden zu feuern, weil ein anderer besser war, wäre nicht dir korrekte lösung.
wenn es wirklich die schuld des admins war, gebe ich dir recht.
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12.11.2008 03:15 Uhr von simonl
 
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@JoeGame: ach was ;)
ich zitiere hier mal gerne die quelle:
"[...] hatte Janosko als Gefangener Zugriff auf ein Thin-Client-Terminal, von dem aus ein Server mit juristischen Informationen zugänglich war. "

Wieso? Haben sich die Vollzugsbeamten den Rechner etwa mit den Insassen geteilt und benötigten unbedingt Zugriff? Ganz offensichtlich hing der Rechner physikalisch am selben Netzwerk wie die clients des personals.

"Allerdings bestand durchaus eine Internet-Verbindung, über die der Rechner mit Patches versorgt wurde."

Gut gemeint, aber wozu? Wenn sowieso kein Zugriff aufs Internet erlaubt sein sollte sind Patches (die größtenteils "neue Bedrohungen aus dem Internet" eliminieren) sinnlos. Ich denke dass den Insassen bedingt Zugriff auf irgendwelche anderen Resourcen stattgegeben wurde (z.b. Essensbestellungen im Intranet), irgendeinen tieferen sinn hatte der pc ja wohl. ich wills nicht unbedingt als fehler ankreiden, aber der sinn erschließt sich mir einfach nicht. und wenns wirklich nötig gewesen wäre, gibt es auch die möglichkeit den zugriff auf die update-server zu beschränken (iptables ftw)

"Er manipulierte das System daraufhin so, dass er und andere Häftlinge auf das Internet und verschiedene Anwendungen zugreifen konnten."

ja nagut, windows hat ja auch eine doofe rechteverwaltung ;) da bleibt die frage was die "verschiedenen Anwendungen" denn gewesen sein sollen und wieso sie überhaupt drauf waren.
Sorry, aber für mich klingt die ganze Geschichte so als hätte man dilettantisch versucht einen alten Rechner für die Gefangenen bereitzustellen, mit dem lieblosen versuch den "dicht" zu machen ohne sich IRGENDWELCHE tiefgehenderen Gedanken zu machen. Oh ja und den Netzwerkstecker von dem Rechner stecken wir einfach zu den anderen, wird schon funktionieren.

Den Netzplan dazu würde ich jedenfalls wirklich gerne sehen.

Ich stimme dir zu dass fähige Menschen mit Rechnern so einiges tun können was sie vielleicht nicht tun dürften, aber gerade in so einem sensiblen Bereich wie ein gefängnis kann man doch bitte erwarten dass dort auch ein fähiger Mensch für das entsprechende Maß an (Computer)-Sicherheit sorgt. Bei einer öffentlichen Einrichtung wie einer Schule wäre das ja noch ok gewesen, aber das..

Eine gute sache hat das ganze: wenn deutsche IT-Hansel genau so kompetent sind muss ich mir niemals Sorgen um den sogenannten bundestrojaner machen... :)
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12.11.2008 05:05 Uhr von supereisbaer
 
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Kein Wunder: das im Bundestag alle Server unter Linux laufen.
Das ist mal wieder typisch für die gute alte USA.
Bill Gates , gib dem Mann nen Job !

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