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USA: Arnold Schwarzenegger hofft auf einen Superlaser für die Energiegewinnung

Mit dem Einsatz eines Superlasers soll die Energieversorgung im Bundesstaat Kalifornien gesichert werden. Der in den Terminator-Filmen bekannt gewordene US-Gouverneur und Republikaner Schwarzenegger besuchte die weltgrößte und mit dreieinhalb Milliarden Dollar teure Laseranlage im Norden des Bundesstaates.

Mit Hilfe von gebündelten Laserstrahlen will man Fusionsenergie frei setzen und tausende von Megawatt CO2-freier Energie herstellen, ohne auf Atomkraftwerke angewiesen zu sein.

Die Wissenschaftler wollen in zwei Jahren mit den ersten Tests zur neuen Fusionsenergiegewinnung beginnen. Auch sind Simulationen von Atombomben-Explosionen mit dem Laser möglich.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Energie, Schwarz, Arnold Schwarzenegger
Quelle: www.n24.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2008 20:05 Uhr von CHR.BEST
 
+15 | -3
 
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Leider verbraucht so ein Laser erstmal Unmengen an Energie bevor er überhaupt irgendetwas zum Fusionieren bringen kann, vom schlechten Wirkungsgrad mal ganz abgesehen.

Ob dabei wirklich in naher Zukunft ein praktikables Kraftwerk rauskommt, das einen Energieüberschuss produziert, halte ich für fraglich. Ohne große Apperaturen kriegt man aber die Materie nicht klein, wie der LHC in Genf beweist.

Laser haben den großen Vorteil, daß man sie beliebig "stark", also deren Strahlen in beliebiger Anzahl bündel und auf kleinsten Raum konzentrieren kann. 15 Mio. Grad Celsius sind aber kein Pappenstiel und auf der Erde bräuchte man - hab ich mal gelesen - so etwa über 100 Mio. Grad (wegen des Mengen bedingten unzureichenden Tunneleffekts) um den Wasserstoff fusionieren zu können.

Im Sonneninneren gibt es ja weit mehr Wasserstoff, der auch schon bei niedrigeren Temperaturen zufällig fusionieren könnte und die Schwerkraft hält alles wunderbar zusammen ohne daß man - wie auf der Erde üblich - starke Elektromagneten verwenden muß, um das Plasma zusammenzuquetschen.
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11.11.2008 20:31 Uhr von HerrGabriel
 
+10 | -17
 
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LOL Ich glaub der kuckt zu viel von seinen eigenen Filmen. HAHAHA!
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11.11.2008 20:59 Uhr von ShadowDriver
 
+5 | -11
 
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@HerrGabriel: er will bestimmt dem Predator einheitzen
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11.11.2008 21:02 Uhr von q.fuchs
 
+6 | -1
 
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Einen Versuch ist es: aber doch immerhin wert, oder? Wobei das natürlich einen lustigen touch bekommt, wenn gerade der Terminator einen Riesenlaser besucht ! xD
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11.11.2008 21:02 Uhr von retiari
 
+7 | -3
 
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setz ich doch mehr auf ITER in Frankreich.
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11.11.2008 21:39 Uhr von Cybertronic
 
+1 | -10
 
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Der hat: wohl zuviel Terminator geschaut ?
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11.11.2008 21:59 Uhr von J_Frusciante
 
+4 | -4
 
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zitat: "ich bin da zum lenken, nicht zum denken"
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11.11.2008 22:52 Uhr von Nordwin
 
+5 | -1
 
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@ HerrGabriel: naja die sache is ja eigentlich die idee basiert sicher nicht auf seinen filmen, sondern eher auf wissenschaftlichen arbeiten


glaub die sache is ja so

theoretisch is es durchaus möglich, praktisch naja muss man schaun wie mans hinkriegt, wenns geht dann denk ich is es sicher nicht schlecht darauf zu setzen
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12.11.2008 01:01 Uhr von JoeGame
 
+1 | -1
 
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passt auf, das endet wie mit der atomenergie...zuerst atom-energie, dann atom-bombe.
jetzt kommt die laserenergie und bald beschießen die usa die kleinen terroristen im startrek-kaliber. photonen-torpedos for the win!
(vorsicht witz)

"tausende von Megawatt CO2-freier Energie"
ich frage mich, wie viel co2 verpulvert wurde beim bau dieser 3 1/2 milliarden teuren anlage.
und, ob der laser dann auch mit co2-freier windenergie betrieben wird, oder, ob kleine kobolde im inneren auf kleinen fahrrädern energie produzieren.
diese könnte man per waterboarding aus irland heranschaffen.
oder sie einfach wie in guten alten zeiten entführen.
aber, um modern und politisch korrekt zu bleiben, nennt man sie nicht "baumwoll-pflücker" oder "bimbos" sondern "(zwangs)eingebürgerte minderheitenkobolde" oder ähnlich.
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12.11.2008 01:02 Uhr von JoeGame
 
+1 | -1
 
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ergänzung: aber eigentlich bin ich ja dafür, dass arni selber in die pedale tritt, um die energie für den laser zu erzeugen.
wie einer meiner vorredner schon gesagt hat: lenken, nicht denken!
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12.11.2008 06:49 Uhr von ichschonwieder
 
+0 | -2
 
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ich hoffe: das Anrnold abtritt

Danke schönen Mittwoch noch
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12.11.2008 08:17 Uhr von sv3nni
 
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fusion is zwar gut: aber erdwaerme is durchaus einfacher und energieloser zu gewinnen. alleine die ganzen heissen quellen in yellostone koennten schon ein atomkraftwerk ersetzen nehm ich an.

fuer die raumfahrt waere so ein fusionsreaktor natuerlich schon interessant. vlt koennte man die energie sogar als antrieb nutzen ?
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12.11.2008 11:17 Uhr von ichschonwieder
 
+0 | -2
 
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@sv3nni: Edit/ erdwaerme is durchaus einfacher und energieloser zu gewinnen/
Das klappt aber nur wenn man den Strom aus Wind oder/ Sonnenenergie gewinnt.


Trotzdem hoffe ich das Arnold abtritt.

Danke

Schöenen Tag noch
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12.11.2008 11:43 Uhr von phil_85
 
+1 | -0
 
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Ist: ja mal interessant! Das ist doch ne News!

Achtung IRONIE!


Diese technik ist uralt, wird seit Jahren erforscht und Fusionsreaktoren werden an mehreren Stellen weltweit getestet und aufgebaut!

Das Problem der Fusionsenergie ist: Man hat ein superheißes Plasma, das in einem Magnetfeld eingeschlossen ist...nur wie kriegt man die darinsteckende Energie raus? Genau DAS ist das Problem!

Leider sehen die Regierungen der Welt nicht ein in diese Zukunftsträchtige Technologie genug Geld zu stecken, damit diese schnell erforscht werden kann...lieber werden unsinnige Subventionen bezahlt und/oder aufgestockt (hier in Deutschland zb die irrsinnige Einspeisevergütung für Solarstrom, die direkt Subventionieren des Solarstromes, die Subventionierung des Kohlebergbaus usw)...

Aber wieso werden ständig veraltete Ideen als bahnbrechende Neuerungen ausgegeben? Die Idee mittels Laser den Fusionsprozess einzuleiten ist Jahrzehnte alt. Ferner ist es der einzige praktikable Weg und wird in den aktuellen Forschungsreaktoren und zukünftigen verwendet.
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12.11.2008 11:49 Uhr von phil_85
 
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@CHR.BEST: Auf der Erde brauchste die gleiche Temperatur, wie in der Sonne...die Menge ist fast egal, für den Tunneleffekt, da die Ausbreitung der Wellenfunktionen (mit der der tunneleffekt direkt zusammenhängt) deutlich kleiner sind als alle Ausmaßen, die wir betrachten...

Die Menge an Wasserstoff ist quasi scheiß egal für den Fusionsprozess an sich. Solange du eine gewisse kritische Menge überschreitest (die übrigens ziemlich gering ist). Die Menge des Wasserstoffs gibt dann nurnoch an, wielange der Prozess anhält.

Laser kann man nicht beliebig "stark" machen und bei weitem nicht beliebig bündeln. Aber die nötigen Energien kriegt man bereits mit einem gepulsten Hochleistungslaser hin...die schaffen schon enorme Energiedichten hin!
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12.11.2008 11:55 Uhr von phil_85
 
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Klar: der Laser braucht einiges an Energie...aber wenn der Fusionsbetrieb läuft, dann braucht man den Laser nicht mehr und es wird ein krasser Überschuss erzeugt. Aber zum ersten Aktivieren benötigt man in etwa die Energie eines AKWs...

Aber mal ne ganz blöde Frage: Wieviel CO2 wird bei der Produktion/Aufbau/Wartung von Windkraftwerken, Wasserkraftwerken und Solaranlagen verbraucht?! Trotzdem spricht alle Welt von sauberer Energie...

Gerade die Wasserkraftwerke mit ihren teils unterirdischen Tunneln und den Staudämmen sind wahre Klimasünder im Bau...

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