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Saudi-Arabien: Angeblich falsche Behandlung - Arzt bekommt 1.500 Peitschenhiebe

Eine Prinzessin aus Saudi-Arabien hatte sich vor einigen Jahren, infolge eines Reitunfalles, eine Rückgrat-Verletzung zugezogen. Danach ließ sie sich in den USA und Großbritannien operieren. Sie brauchte jeden Tag starke Arzneimittel um ihre Schmerzen bekämpfen zu können.

In Saudi-Arabien kümmerte sich dann ab 2001 ein Arzt, der aus Ägypten stammt und schon zwanzig Jahre in dem Land lebte und eine Privatklinik führte, um die Prinzessin. Bis 2007 behandelte er die Frau, doch dann wollte er wieder zurück in seine Heimat. Bei der Ausreise wurde er in Gewahrsam genommen.

Er wurde angeklagt, die Prinzessin falsch behandelt und somit abhängig gemacht zu haben. In erster Instanz wurde er gemäß der Scharia zu sieben Jahre Haft und 750 Peitschenschläge verurteilt. Er legte Einspruch ein und die Strafe wurde verdoppelt.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arzt, Saudi-Arabien, Behandlung, Peitsche, Peitschenhieb
Quelle: www.sueddeutsche.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2008 17:25 Uhr von 4dv4nc3d
 
+14 | -4
 
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Das ist ein Land wo ich NIE und nimmer hin will!

Methoden wie im Mittelalter, komplett krank!
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11.11.2008 17:52 Uhr von RupertBieber
 
+8 | -4
 
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ich weis....hört sich albern an aber...bei uns hier laufen Kurpfuscher und Quacksalber unter "Prozesskosten" aber bei den Saudis unter Peitschenhiebe...

irgendwie werden die mir sympathisch....
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11.11.2008 17:56 Uhr von auRiuM
 
+4 | -3
 
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manchmal wünsche ich mir in deutschland auch härtere strafen... aber man muss es ja nicht gleich so übertreiben...
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11.11.2008 17:56 Uhr von GulfWars
 
+7 | -2
 
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Der arme Arzt: Das Urteil ist mit einem Todesurteil gleichzusetzen. Kann mir nicht vorstellen, dass jemand 1500 Peitschenhiebe überlebt, das geht nicht!
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11.11.2008 18:11 Uhr von Irminsul
 
+3 | -0
 
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die Behandlung: war angebliche falsch! Drogen sind in diesen Ländern stark verteufelt, die Prinzessin ist durch die Behandlung abhänging geworden was bei täglicher Behandlung mit Schmerzmittel keines Wegs verwunderbar ist. Wer ist der Richter beurteilen zu können ob der Arzt falsch gehandelt hat Schmerzmittel zuverabreichen. Ob man Schmerzmittel braucht bei chronischen Schmerzen obliegt allein dem Patient den man kann die Behandlung ablehnen.
Wenn die Schuldfrage nicht eindeutig geklärt ist und es zu einer solchen Verurteilung kommt kann man das Gericht nicht als seriös beschreiben. Justizia ist nicht blind wenn es um eine Prinzessin geht wie es scheint. Wer bei klarem Verstand würde die Strafe auf Grund eines Einspruches verdoppeln außer derjenige der auf Rache sinnt?
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11.11.2008 19:12 Uhr von christi244
 
+2 | -1
 
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Rupert: I agree with you ... sollte man hier auch einführen ;-)
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11.11.2008 19:20 Uhr von _stacey_
 
+0 | -0
 
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oh mein gott....in diesem land möchte ich kein arzt sein und schon gar nicht der behandelnde arzt der prinzessin.
ein fehler und mann bezahlt praktisch mit seinem leben, denn 1500 peitschenhiebe...ob er das überlebt?
wahrscheinlich hatte der richter selbst angst, denn warum hätte er sonst die strafe wegen der berufung verdoppelt?
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11.11.2008 19:39 Uhr von intuitiv7
 
+1 | -4
 
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1.500 Peitschenhiebe - Aua
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11.11.2008 19:40 Uhr von KingPR
 
+3 | -1
 
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Lol: Er legte Einspruch ein und die Strafe wurde verdoppelt.



Was für ein genialer Beweis für Willkürherrschaft!
Dem Arzt wird das natürlich egal sein, denn wenn der Henker richtig durchzieht ist er nach 50 Schlägen weg vom Fenster und spart sich die 1450 Restlichen.
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11.11.2008 19:45 Uhr von christi244
 
+2 | -3
 
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Cool: die Verdoppelung sollte hier bei bestimmten Verbrechen im Falle von Einsprüchen auch eingeführt werden. Ich denke da an jegliche Art von Gewaltverbrechen, insbesondere an Vergewaltigung und Kindesmissbrauch.
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11.11.2008 21:10 Uhr von scuba1
 
+1 | -1
 
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Saudi: Immer öfter hört man Horrornews aus Saudi-Arabien und so langsam frage ich mich ob die da drüben noch alle Tassen im Schrank haben und ob der Köing dort weiß was für blöde und ungebildete Untertanen er hat.
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11.11.2008 21:39 Uhr von Urbanguerilla
 
+1 | -0
 
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Und dieses Land ist der bester Freund der USA. Es verteidigt ja so tapfer die Menschenrechte.

Der Irak war keinen deut schlimmer aber da musste man natürlich einschreiten weil die nicht nach Bush willen gehandelt haben.
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12.11.2008 01:06 Uhr von Der Herdecker
 
+1 | -0
 
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Peitschenhiebe werden in den Ländern meist auf die Haftstrafe aufgeteilt und dann "in Raten" bezahlt. 7 Jahre = 84 Monate - bedeutet an jedem ersten des Monats bekommt er 18 Stück. Trotzdem krank die Scharia - und GB lässt diese Gerichte noch zu *kopfschüttel*
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12.11.2008 10:31 Uhr von ZTUC
 
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@Der Herdecker: "und GB lässt diese Gerichte noch zu *kopfschüttel*"

Nur für Zivilprozesse, in denen beide Seiten zustimmen. Da gibt´s in der Regel keine Peitschenhiebe.

In der Quelle steht übrigens:

"Jetzt wird das brutale Urteil vollstreckt. Alle zehn Tage bekommt der Arzt 70 Schläge - die ersten musste er vergangene Woche ertragen."

Also er bekommt keine 1500 Peitschenhiebe auf einmal.

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