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Forschung: Ameisensäure als Brennstoffzellen

Bekannt ist, dass Wasserstoff Energie liefert. Der Gasförmige Wasserstoff ist allerdings sehr schwer zu Transportieren und sehr kostenaufwendig. Also nimmt man dafür beispielsweise Methanol oder Biomasse. Diese Stoffe haben aber einen großen Nachteil: Die Umwandlung funktioniert erst bei 200°C.

Forscher des Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock haben nun herausgefunden, dass sich Ameisensäure bereits bei Raumtemperatur in Kohlendioxid und Wasserstoff umwandeln lassen. Danach reicht ein Aktivkohlefilter aus, um das Gas brennstoffzellengerecht zu reinigen.

Matthias Beller vom Institut berichtete, dass es wahrscheinlich sei, daraus den Einsatz von Brennstoffzellen in Laptops zu machen. Dass diese Technik das Benzin ablöst, damit rechnet er jedoch nicht.


WebReporter: -Darius-
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Brennstoffzelle, Brennstoff, Ameise
Quelle: www.pm-magazin.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2008 13:21 Uhr von -Darius-
 
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Sehr interessanter Fund der Forscher, finde ich gut... Mal sehen was daraus gemacht wird.. Und wenn es kostengünstiger und einfacher geht, wieso dann nicht?
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11.11.2008 13:41 Uhr von ConnySan
 
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na mal abwarten ob da die Autoindustrie wieder mauert oder wirklich mal solche Autos herstellt.
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11.11.2008 13:54 Uhr von NoGo
 
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Minus: Ich weiß, das gibt Minuspunkte, aber müsste das nicht "Ameisensäure betreibt Brennstoffzellen" oder so ähnlich heißen? So wie der Satz dasteht müsste man ja glatt meinen, die Brennstoffzelle besteht aus Ameisensäure.
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11.11.2008 18:12 Uhr von Colonel07
 
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Ameinsenfarm Demnächst stehen über all "Große" Farmen mit Ameisen stöchen, wo die kleinen roten Dinger gemästet und anschließend "gemolken" werden.. XD

Jez aber mal im ernst.. wie wollen die die Säure denn für industrielle Herstellung produzieren? Geht das so einfach am Chemietisch oder erfordert das hochkomplexe anlagen, welche widerum unmengen an Strom verbrauchen?
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19.05.2017 14:59 Uhr von G-H-Gerger
 
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Herstellung von Ameisensäure aus der Hydrolyse seines Methylesthers verbraucht viel Wasser und Energie. BASF hat da was entwickelt, jedoch nicht veröffentlicht. http://www.chemie.de schreibt dazu:
"Aufgrund dieses Problems wurde von den Hersteller ein neues Verfahren der direkten Hydrolyse entwickelt, bei dem die Ameisensäure energiegünstig aus den großen Mengen von Wasser abgesondert werden kann. Ein Beispiel hierfür ist ein Verfahren der BASF, bei dem mit Hilfe einer organischen Base die Ameisensäure durch Flüssigextraktion abgesondert werden kann."

Der Endkunden-Literpreis für Ameisensäre 85% bewegt sich um 7 Euro. Allerdings ist das Zeug eklig und ziemlich gefährlich im Umgang. Im Privathaushalt hat so hoch konzentrierte Säure nichts zu suchen.

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