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Hamburg: 21-Jähriger bekommt Bewährungsstrafe für Kopfschuss

Am 24. März dieses Jahres schoss der Azubi Frederik H. (21), dem neuen Freund seiner Exfreundin mit einem Revolver der Marke Colt Python ins Gesicht, als dieser in das Fenster seines Autos griff um ihn zu schlagen. Frederik H. wurde nach Ansicht des Gerichts in einen Hinterhalt gelockt.

Außer seiner Exfreundin und ihrem neuen Freund waren noch vier weitere Personen anwesend, die helfen sollten, Frederik eine Abreibung zu verpassen. Wegen diesen Umständen und weil Frederik unter diversen psychischen Störungen leidet, wird der Angeklagte nur wegen unerlaubtem Waffenbesitz bestraft.

Das Gericht entschied, dass Frederik H. unter gegebenen Umständen aus Notwehr handelte und bestraft ihn wegen unerlaubtem Waffenbesitz zu zehn Monate Gefängnis auf Bewährung.


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WebReporter: majkl
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Bewährung, Kopfschuss
Quelle: www.abendblatt.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2008 09:51 Uhr von majkl
 
+0 | -0
 
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Ich finde diese Strafe einen Witz weil der Täter immerhin eine Waffe mitgenommen hat zu diesem Treffen. Dies hat er mit Sicherheit nicht ohne Grund getan.
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11.11.2008 10:57 Uhr von Captain_Flint
 
+23 | -2
 
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@majkl: Ne, kein Witz, sondern eine angemessene Strafe.
Er hat ja nicht einfach so losgeballert, sondern handelte in Notwehr.
Die sechs Personen wollten ihm ja an den Kragen, somit sind sie für die Folgen selbst verantwortlich.
Der Spruch: Wer Anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein, kommt ja nicht irgendwoher, sondern hat schon manchmal seine Berechtigung.
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11.11.2008 11:00 Uhr von Karl-Martell
 
+14 | -3
 
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Richtig so! "Am Treffpunkt umstellten sie das Auto des Angeklagten gemeinsam mit vier Begleitern, und der 28-Jährige bedrohte und schlug diesen.
Bei diesem Handgemenge schoss Frederik H. dann mit der Waffe. Der Vorsitzende stellte klar: "Es wurde deutlich, dass der Angeklagte in einen Hinterhalt gelockt werden sollte."

Es ist das gute Recht dieses Mannes sich zu verteidigen, notfalls auch mit der Schusswaffe!
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11.11.2008 11:01 Uhr von majkl
 
+4 | -9
 
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@ Captain_Flint: er konnte aber vorher nicht wissen das dort 6 personen auf ihn warten und er hat die waffe wohl vorsätzlich mitgenommen zu dem treffen!
was wollte er damit dort ?
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11.11.2008 11:03 Uhr von Hawk74
 
+0 | -7
 
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@ majkl: Sei froh das er nicht noch 6 Monate Resozialisierung-Massnahme auf einer einer Südse-Insel bekommt !!

Bis dann...
HAWK
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11.11.2008 11:03 Uhr von majkl
 
+4 | -7
 
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@ Karl-Martell: wenn ich deinen kommentar so lese könnte man es so verstehen das sich jeder eine schusswaffe besorgen sollte das er sich verteidigen kann falls er mal umstellt wird...
oder versteh ich da was falsch ?
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11.11.2008 11:37 Uhr von majkl
 
+1 | -2
 
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also ich würde ganz einfach weg fahren wenn da mehr sind wie es ausgemacht war... aber unter gar keinen umständen mir vorher eine scharfe schusswaffe besorgen!
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11.11.2008 11:50 Uhr von Sonnflora
 
+4 | -0
 
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@majkl: Warum der die Waffe dabei hatte, weiß man nicht. Vielleicht hat er ja auch grundsätzlich eine Waffe zur Selbstverteidigung dabei. Und ganz ehrlich, eine Waffe zur reinen Selbstverteidigung finde ich vollkommen in Ordnung. Denn ich bin der Meinung, wer jemanden angreift, muß eben die Konsequenzen tragen und damit rechnen selbst verletzt oder auch getötet zu werden. Wer nicht angreift, dem passiert sowas schließlich nicht. Es liegt nun mal in der Natur, daß man sich wehrt. Dräng mal z.B. eine Katze in eine Ecke und greif sie an. Die springt dir ins Gesicht und interessiert sich auch einen Sch..... dafür, ob sie vielleicht deine Augen dabei erwischt.

Stell dir mal vor, du sitzt im Auto, wirst plötzlich von ein paar Mann umringt und einer greift durchs Fenster und schlägt dich. Was würdest du machen? Dich verprügeln lassen? Ich denke mal in so einem Moment denkt man nicht mehr nach, sondern hat nur noch den Gedanken, da irgendwie raus zu kommen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, in so einer Situation wäre es mir sch.....egal, was mit meinem Angreifer passiert. Da zählt für mich dann nur noch MEIN Leben!
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11.11.2008 11:52 Uhr von Nordwin
 
+3 | -0
 
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die sache ist ja auch die:

Selbst wenn er die Waffe mitgenommen hätte um den freund der ex mit absicht zu erschießen, sofern man ihm das nicht nachweisen kann muss man in dieser situation (Hinterhalt von immerhin 6 leuten) von notwehr ausgehen => das urteil ist schon in ordnung
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11.11.2008 11:56 Uhr von bobbes-jakob
 
+3 | -0
 
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@majkl: Da irrst Du dich.
Um eine Gaspistole bei sich zu führen braucht man einen kleinen Waffenschein. Ansonsten ist es unerlaubter Waffenbesitz. Nur so zur Info
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11.11.2008 11:57 Uhr von majkl
 
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Sonnflora: er dürfte so eine waffe überhaupt nicht besitzen!
hätte er einfach nur gas gegeben und wäre davon gefahren wäre es immernoch notwehr auch wenn er wen dabei an oder umfährt!
aber in diesem fall hielt er nur an und begab sich in gefahr weil er wusste das er eine scharfe waffe bei sich hat....vermute ich mal
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11.11.2008 11:57 Uhr von bobbes-jakob
 
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Sorry falscher Name: Ich meinte @ ErikZion
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11.11.2008 12:03 Uhr von bobbes-jakob
 
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@Nordwin: Das war keine Notwehr. Das ist immer aulegungssache des Richters. Nach dem Notwehrgesetz ist es keine Notwehr. Der Angreifer hat ja keine Waffe dabei. Er hat ihn laut News schlagen wollen. Von einer Waffe des angreifers hatte niemand was gesagt. Es hätte gelangt wenn er weggefahren wäre.
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11.11.2008 12:11 Uhr von Sonnflora
 
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ja klar, einfach wegfahren dann hätte er dabei vielleicht jemanden überfahren und getötet und wäre genauso angeklagt gewesen. Wie kann er denn jemanden überfahren, wenn er selbst "nur" geschlagen wird?
Und der Typ hat ja nicht wild um sich geschossen, sondern nur einmal auf den direkten Angreifer geschossen.
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11.11.2008 12:18 Uhr von bobbes-jakob
 
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@Sonnflora: Wegfahren wäre das richtige gewesen. Wäre er weggefahren und hätte dabei jemand überfahren, dann wäre es Putativ Notwehr gewesen, und die ist nicht Strafbar. In diesem Fall war es keine Notwehr. Es kann nicht sein das jeder eine Waffe auf dem Beifahresitz liegen hat und sich notfalls damit verteidigt. Bleib mal auf dem Teppich
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11.11.2008 12:36 Uhr von Sonnflora
 
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@boobes-jakob: Dann hätte er sozusagen Unschuldige überfahren. Die um sein Auto standen, haben ja schließlich nichts weiter gemacht.
Diese Gruppe hätte doch dann glatt behauptet, die haben da einfach nur rumgestanden und der ist ohne Grund plötzlich losgefahren. Dem Typen hätte doch keiner geglaubt.
Und wie gesagt, eine Waffe, die nur zur reinen Selbstverteidigung dient, finde ich völlig in Ordnung. Wer nicht angreift, bekommt auch keine Gegenwehr zu spüren.
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11.11.2008 12:47 Uhr von bobbes-jakob
 
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@Sonnflora: Die Waffe wo er dabei hatte ist eine 357 Magnum. Das ist ein Grosskaliber Revover wo man Elefanten mit erschießen kann. Wo kommen wir da hin wenn jeder eine Waffe einstecken hat und damit spazieren geht. Was wäre denn gewesen wenn er vorbeigeschossen hätte und einen unbeteilgten getroffen hätte?. Man solch ein Tat sollte man nicht verteidigen,.
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11.11.2008 16:02 Uhr von Putt
 
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Amerikanische Verhältnisse? Darf hier jetzt auch jeder mit Schußwaffen rumballern und Leute erschießen?
Es ist sicher schwierig die Entscheidung des Gerichts ohne genaue Kenntnis der Umstände zu bewerten, aber verstehen kann ich das Urteil nicht. Wie kommt der Typ an die Waffe?
Warum hat er sich die beschafft?
Wie wurde er zu dem Treffen gelockt und warum ist er nicht sofort wieder verschwunden als er die Gefahr erkannte?
Warum öffnet er das Fenster so weit?
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11.11.2008 18:34 Uhr von s8R
 
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Kennt ihr den Notwehrparagraphen nicht?
Es heisst, das mildeste zur Verfügung stehende Mittel darf benutzt werden, das is keine Pistole.
Trotzdem, ich finds auch jetz keinen "Justizskandal" sondern n rechtes Urteil.

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