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Ende der "Phoenix"-Mission auf dem Mars

Die Raumfahrtbehörde habe seit dem 2. November von "Phoenix" keine Signale mehr empfangen. Dies habe mit dem Herbstanfang und Verdunkelung des Himmels durch einen Sandsturm zu tun. Da nur wenig Sonnenlicht durch käme, funktionieren die Solarzellen nicht mehr.

Die Sonde habe Bodenproben gesammelt und zahlreiche wissenschaftliche Experimente durchgeführt. Die Ergebnisse wurden als außergewöhnlich gewertet. Im Mai 2008 landete sie auf dem Mars und konnte den Nachweis erbringen, dass es dort Wassereis gibt.

Einmal ist Wasser Voraussetzung für jedes Leben, wiederum fand die Sonde aber auch im Boden giftiges Perchlorat-Salz, was nicht so günstig für Leben wäre.


WebReporter: Lapetos
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Ende, Mars, Mission
Quelle: www.szonline.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2008 09:44 Uhr von meisterallerklassen
 
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Wie lange brauch der Sandsturm um dort vorbeizuziehen? Könnte man die Sonde nicht einfach danach wieder reaktivieren, oder werden durch den Sandsturm die Solarzellen generell zerstört?
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11.11.2008 11:44 Uhr von malboroman
 
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sehr interessant was so ein "bisschen metal und elektronik" machen kann
dafür soltte die USA mehr gelder reinstecken als in kriege. vlt wissen wir ja "schon" in 80-100 jahren welcher planet als nächstes von usn besiedelt werden kann
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11.11.2008 11:48 Uhr von FirstBorg
 
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@meisterallerklasse: Bislang wars ja so, das Phoenix sich nachts abgeschaltet hat, und am Tag eingeschaltet hat. Während des "Schlafes" bedarf es aber dennoch ein weniger Energie um den Arbeitsspeicher laufen zu lassen. Das bootet ja nicht wie Windows :)
Jedenfalls, wenn da Wochenlang überhaupt kein Licht dran kommt, dann sind irgendwann die Batterien auch dafür leer und der Einschaltprozess funktioniert nicht mehr. Zusätzlich kann der Staubsturm dazu führen das sich ganz viel Staub auf den Solarzellen ablagert und so überhaupt kein Licht mehr dran kommt, auch wenn Sturm vorrüber ist.
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12.11.2008 00:36 Uhr von FirstBorg
 
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@bertl058: Erst Informieren, dann plappern. Der Van Allen Gürtel ist ein Bereich in dem hohe Strahlungsdichte herrscht weil die vom Erdmagnetfeld dahin gelenkt werden. Wenn also auf dem Mars dieser Gürtel fehlt, dann ist das sogar ganz gut so. Der Grund warum Leben auf dem Mars nicht so toll wär ist, das der keinen rotierenden Kern aus flüssigem Metall hat und somit kein eigenes Magnetfeld hat, was bedeutet das Sonnenwind und kosmische Strahlung ungebremst auf die Oberfläche knallt. Mit etwas Terraforming könnte man aber eine Atmosphäre erzeugen die dann wenigstens einen Teil absorbiert.

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