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Eine Straße für Helmut Zilk gibt es frühestens in einem Jahr

Nach dem Tod des Wiener Alt-Bürgermeisters Helmut Zilk kamen sogleich Forderungen, nach dem beliebten Politiker eine Straße zu benennen. Im Gespräch ist vor allem die Umbenennung des Karl-Lueger-Rings in Helmut-Zilk-Ring.

Karl Lueger war keineswegs unumstritten. Zu seiner Zeit gab er antisemitische Äußerungen von sich und wurde von Adolf Hitler als "gewaltigster deutscher Bürgermeister aller Zeiten" gelobt. Die ÖVP verteidigt Lueger allerdings als Modernisierer und ortet die Kritiker in der "links-linken Ecke".

Eine Straße kann in Wien frühstens ein Jahr nach dem Tod dieser Person benannt werden und wird wegen des hohen Aufwandes "grundsätzlich nicht" durchgeführt. Nur nach dem Zweiten Weltkrieg wurden noch Umbenennungen durchgeführt, so musste der Hitler-Platz damals dem Rathausplatz weichen.


WebReporter: veggie
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, Straße
Quelle: www.kurier.at

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11.11.2008 01:02 Uhr von veggie
 
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Ich finde es prinzipiell richtig, Straßen nicht umzubenennen. Wenn ich da an meine Firma denke - wir haben zehntausende Kunden und Partner in aller Welt, die alle informiert werden müssten, dazu kommt Briefpapier in zig Ländern, Abertausende von Visitenkarten, Werbematerial, Einträge in zahllosen Verzeichnissen und ein gewaltiger EDV-Aufwand. Für die Firmen in der betroffenen Straße wäre es eine echte Zumutung.

Eine Statue oder Büste wäre genauso ehrenvoll und wesentlich kostengünstiger.

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