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Berlin: Symposium zeigt vermeintliche Filme aus dem Ersten Weltkrieg

Filmaufnahmen aus dem Ersten Weltkrieg sind selten. Doch nun haben die Initiatoren des Symposiums der Deutschen Kinemathek und des Zeughauskinos in der Hauptstadt eine Filmreihe gestartet, die bis Ende dieses Monats Filme aus jener Zeit zeigt.

Doch Kenner der Materie wissen: Maximal ein Fünftel des vorhandenen Filmmaterials sind authentisch. Die meisten Szenen sind nachgestellt oder gar aus Spielfilmen entnommen. In den Zwischenkriegsjahren war es allerdings üblich, die großen Schlachten nachzustellen.

Die Zahl der filmenden Kriegsberichterstatter war auf beiden Seiten der Front an einer Hand abzählbar. Die "eingebetteten" Reporter mussten sich dabei großen Gefahren aussetzen. Vielleicht wurden Versatzstücke aus verschiedenen Kriegsjahren auch einfach zusammen geschnitten.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Berlin, Film, Weltkrieg
Quelle: www.welt.de

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10.11.2008 21:44 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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So etwas ist auch heutzutage nicht anders. Ich kann mich an einen Fall vor einigen Jahren, da ging es um Unruhen in der Westbank. Die bei einigen Sendern gezeigten Bilder stammten aus einem Bericht, der bereits Jahre zuvor lief. Was lernen wir daraus? Glaube nicht alles, was Du im Fernsehen siehst. Das Fernsehen ist eben doch nur "Leben aus Zweiter Hand" oder "Konserve" eben.

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