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Forscher entdecken im Südpolarmeer einen urzeitlichen Kraken

2.000 Wissenschaftler aus 82 Ländern nehmen am "Census of Marine Life"-Projekt teil. Eines der gemeinsamen Ziele ist die Erstellung einer dreidimensionalen, detaillierten Karte über die Artenvielfalt der gesamten Ozeane und ihre Wanderrouten.

Bei diesem Unterfangen stießen die Forscher unverhofft auf eine frühzeitliche Krakenart, die von den meisten heute lebenden Tintenfischen als ihr 30 Millionen Jahre alter Vorfahre angesehen werden muss.

Diese Gattung lebt in der Tiefsee und trägt den Namen "Megaleledone setebos". Außerdem seien noch über 5.000 andere neue Arten aufgespürt worden, z.B. gigantische Einzeller, Ur-Shrimps, extrem hitzebeständige Muscheln und Riesen-Seesterne.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Südpol
Quelle: www.freenet.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2008 18:33 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
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News über neu entdeckte Tierarten könne ich den ganzen Tag schreiben. Das gehört wohl zu den fantastischen Neuigkeiten, die es gibt.
5.000 neue Arten wurden jetzt entdeckt, bleiben noch einige geschätzte Millionen noch in den Tiefen der Meere verborgen
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10.11.2008 18:48 Uhr von Kanalritter
 
+22 | -11
 
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mmh!! schmeckt bestimmt gut mit knoblauchsoße und zitrone :)
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10.11.2008 18:48 Uhr von RupertBieber
 
+9 | -9
 
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..ja toll ist bestimt superinteressant für die Wissenschaft solche "neuen" auf der Erde lebenden Tiere aufzuspüren...
die Frage ist aber eher...wie lange gibt es die noch?
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10.11.2008 18:57 Uhr von Renz
 
+14 | -2
 
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Ich finds super. Glaubt man den Wissenschaftlern, so wissen wir vom Meeresboden noch weniger als vom Mars.

Mit der fortschreitenden Technik werden unbemannte Expeditionen in höhere Extreme des Unterwasserdrucks vorgenommen werden können, auf die Dokus freue ich mich jetzt schon.
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10.11.2008 19:06 Uhr von marshaus
 
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werden bestimmt noch mehr tierarten entdeckt werden, ist bestimmt nicht die letzte art
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10.11.2008 20:16 Uhr von Shedao Shai
 
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@Aguirre, Zorn Gottes: bitte? bist du biologe, genetiker, artenforscher oder was ähnliches? woher willst du dann wissen, dass deren datierungsmethoden reine mutmaßungen sind? 30mio jahre sind schon eine sehr grobe einschätzung, also wieso sollte diese frei erfunden sein?
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10.11.2008 21:51 Uhr von Yuggoth
 
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Cephalopoden gehören doch immer noch zu den faszinierendsten Geschöpfen auf unserem Planeten.
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11.11.2008 01:50 Uhr von fforth
 
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Exkursionen: Bei solchen groß angelegten Projekten werden ständig und auf der ganzen Welt neue Arten entdeckt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich auch unter neuen Einflüssen ständig neue Arten entwicken.
Zu diesen Schätzungen: Sowas stellt man immer an, um einen groben Rahmen zu stecken. Ganz genau auf tausende Jahre zurückdatieren kann man sowa eh nicht.
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11.11.2008 02:51 Uhr von Lawelyan
 
+6 | -2
 
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@Aguirre: Es gibt Millionen gefundener Fossilien.
Es gibt die genetische Verwandtschaftsbestimmung.
Es gibt Methoden zur Altersbestimmung von Stoffen (Carbon irgendwas usw).
Und es gibt Datenbanken.

Wenn ich also ein Fossil finde, das eindeutig 30 Mio Jahre alt ist und dazu ein Lebendes Objekt, das die gleichen Merkmale hat, kann ich sagen das dieses Objekt in der Form schon seit 30 mio Jahren existiert.
Wenn ich gleichzeitig feststelle, das das genetische Material des lebenden Objekt dem des ururur...Großvaters eines heutigem verwandtem objekt gleicht, dann kann ich auch sagen, das es ein urkraken ist.

Skepsis schön und gut.
Aber wenn man nicht mal die einfachsten Dinge von zu einem Thema kennt und nicht für sich in der Lage ist wenigstens ein bisschen zu interpolieren, dann sollte man vielleicht wertfrei zu einem Thema stehen und den Menschen nicht der Lüge bezichtigen.
Auch nicht, wenn man das ganze als Skepsis tarnt.

Es gibt da so ein netten Spruch.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten :P

Ich habe auch keine wirkliche Ahnung von Biologie, Genetik oder ähnliches.
Aber die wichtigsten Möglichkeiten kenne ich schon (das Thema interessiert mich ein wenig).
Ich kann nicht sagen ob in dem speziellen Fall etwas gelogen ist, aber diese Aussage liegt im Bereich des heutzutage Möglichen.

Und die Tatsache, das, besonders in der Arktis/Tiefsee immer mehr Arten gefunden werden, die wir als Millionen alte Fossilien kennen.
Naja, so langsam bekommt die Evolutionstheorie gegenüber den Gott_hat_alles_erschaffen Vertretern immer mehr Oberwasser.

Und ich finde es gut, das meine Meinung, das diese Gott Spinner total daneben liegen, immer mehr Rückenwind bekommt.
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11.11.2008 05:29 Uhr von Floppy77
 
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@Kinger: Religion ist ein Instrument um Menschen zu kontrollieren. Das funktioniert sein Jahrhunderten perfekt und die katholische Kirche hats perfektioniert. Viele Wissenschaftler sind in den vergangenen Jahrhunderten der Verfolgung durch die Kirche zum Opfer gefallen. Vielleicht hätte einer von ihnen Nachfahren hervorgebracht, die heute wichtige Erfindungen hätte machen können oder Gegenmittel für Krankheiten finden.

Wenn es nach der Religion gegangen wäre, dann würden wir immer noch im Mittelalter leben, ohne Strom, Gesundheitsversorgung und Internet. Würde Dir bestimmt sehr gut gefallen.
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11.11.2008 07:32 Uhr von CAA
 
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@Krieger: "gute" Wissenschaftler schließen Gott in keinster weise aus - ist ja nicht zu beweisen dass es ihn gibt
jedoch schließen sie aus, dass der Gott eine Rasse die keine 100k jahre alt ist, der gott eines universums sein kann dass über 13 mrd jahre alt ist, nach unserer vorstellungskraft nahezu unendlich viele galaxien besitzt (youtube -> most important picture ever taken) und jede galaxie millionen von Sonnensystemen, mit der Chance auf Planeten und somit auf Leben hat...
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11.11.2008 07:37 Uhr von CAA
 
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unpassender titel: (ja, ein 2ter post - zur klaren trennung des kontexts...)

an sich eine schöne news, auch wenn man news ala das ei von xyz hängt links außer acht lässt - jedoch hätte ich mir in anbetracht des titels mehr über den kraken erhofft, dass täglich neue spezies auf unserer welt entdeckt werden, ist ja nix neues^^

jedoch denke ich bei uhrzeit was-auch-immer-für-ein-tier erstmal an etwas großes... nen 50m kraken o.ä.
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11.11.2008 08:42 Uhr von RedFeather
 
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Also ich find die sieht iwie süß aus ^^
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11.11.2008 09:47 Uhr von kingmax
 
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@RedFeather, ja fast so süss wie du, aber ich finde dich süsser :)
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11.11.2008 10:09 Uhr von RedFeather
 
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@kingmax: haha, dankeschön ^^
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11.11.2008 10:45 Uhr von vostei
 
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@aguirre: OK - es ist sicherlich kompliziert und der Gag ist, dass Wissenschaftler gängigerweise zusammenarbeiten - sprich sie ziehen ihre Erkenntnisse aus dem Zusammenhang.

Altersangaben resultieren zB aus Artefakten und deren Umfeld, wo sie gefunden wurden - so kann man zB aufgrund geologischer Tatsachen Rückschlüsse auf das Alter einer Versteinerung (als Beispiel) ziehen...

Ein anderes Beispiel: über die Farbe eines Dinos oder die Farben der Federn eines Flufsauriers kann aus diesem Grund zur Zeit noch spekuliert werden...
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11.11.2008 10:45 Uhr von kingmax
 
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bitteschön: ich verschenke gerne rosen
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13.11.2008 18:06 Uhr von DerBibliothekar
 
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Aquirre: Schon mal was von c-14 Methoder gehört?
Sie ist zwar bei 30 Millionen Jahren sinnlos, aber wozu gibt es: TADAA: Gesteinschichten!

Und mal ganz nebenbei, der Krake ist kein Fossil, sondern eine lebende Art (siehe auch Quastenflosser, der) Und da kann man dann mit ner Genanalyse rangehen und mutationen verfolgen, macht man beim Menschen genauso.

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