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Autobranche: Opel bittet die Kanzlerin um ein 40-Milliarden-Euro-Programm

Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, bittet der Autohersteller Opel Kanzlerin Merkel um die Mithilfe für ein 40-Milliarden-Kreditprogramm bei der Europäischen Investitionsbank.

Durch Zahlung einer Verschrottungsprämie für Altfahrzeuge und mit zinsgünstigen Krediten an Autokäufer soll die krieselnde Autobranche in Europa angekurbelt werden.

Wegen der Absatzflaute hat Opel die Produktion für zunächst zwei Wochen aufs Eis gelegt. Zudem sind Abfindungsprogramme für Mitarbeiter in den Betriebsstätten vorgesehen. Der US-Mutterkonzern GM will 2009 in Europa 750 Millionen Dollar einsparen.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Opel, Milliarde, Programm, Kanzler, Autobranche
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2008 18:50 Uhr von Ossi35
 
+13 | -0
 
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Raus aus GM bevor es zu spät ist.
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10.11.2008 19:02 Uhr von C^Chris
 
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Opel wird überleben: Sollte GM Pleite gehen wird Opel durchaus beliebt sein, sie sind inzwischen eins von GMs Zugpferden
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10.11.2008 19:43 Uhr von 42°C ^Kopfwärme
 
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mal eben 40 000 000 000: drehen jetzt alle voll am rad? 40 milliarden sind ja nix. mit dem geld könnte man alle deutschen opelangestellen schon heute in rente schicken und das wär auch noch günstiger. diese scheiß rettungspackete. wenn ein unternehmen pleite ist, dann ist es pleite. wenn dort menschen gearbeitet haben, dann bekommen sie arbeitslosengeld. dieses ständige geld reinpumpen, einfach zum kotzen.
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10.11.2008 19:59 Uhr von Chaoscats
 
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@42°C ^Kopfwärme: ich muss dir da recht geben. Firma pleite, du musst dich aus ziehen bis auf nix, wenn du Ansprüche geltend machen willst. Bekommen wirst du aber nix <weil selber schuld<
Als Mutter bekommst du ab Januar 10 € mehr auf Kindergeld, uiii wie toll!!!
Ist zwar irgendwie ne Beleidigung an mich, aber ok, bin ja °nur° Mutter, die versucht ihre Kids anständig zu erziehen^^
Muwähhhh, ich will auch Opelcheffe sein :-(((^^
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10.11.2008 20:20 Uhr von Alice_undergrounD
 
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jajajajajaja: und die kohle kriegt dann der mutterkonzern oda wie? NIX DA!
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10.11.2008 20:43 Uhr von jleini
 
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und nächste woche folgen dann weitere autbauer, bauunternehmen, immobilienmarkler.usw.usw. undalle wollen unser steuergelder.....aber der "kleine man" geht wieder mal leer aus...oder evl. sollte ich auch mal bei frau merke anfragen....ich bekomme schon seit jahren zu wenig geld um mir einen neuwagen oder haus leisten zu können.....wenn nun alle bei faru merkel um "mein/unser" geld bitten wieso dann nicht auch ich ???
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10.11.2008 21:53 Uhr von Onkeld
 
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find das unfair: sogar ich würde es schaffen geld in den sand zu setzn und bekomm nix ;(

mit schulden, schulden finanziern und wo kein geld ist geld haben wollen... nc
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10.11.2008 22:56 Uhr von phil_85
 
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GM wird niemals untergehen. Das lässt die US-Regierung nicht zu! GM ist einer der größten Konzerne der USA und wenn dieser vor die Hunde geht, schwindet das Vertrauen in die Realwirtschaft und alles geht bergab.

Das ist ähnlich wie mit der HRE in Deutschland...es gibt Firmen, die sind so gigantisch, dass sie nicht pleite gehen dürfen.
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11.11.2008 00:36 Uhr von Michi1177
 
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Ich hatte eigentlich vor, mir 2010 den neuen Astra zuzulegen, aber das lasse ich jetzt besser sein! Ob der Mutterkonzern GM nun pleite geht oder nicht - er wird ordentlich sparen müssen! Und sparen hieß bei Opel bisher immer, in der Qualität nachzulassen! Mit Grauen denke ich an die Sparpläne vom Opel-Vorstand Forster Anfang der 90´er! Da wurde in der Fertigung so gespart, dass mir mein erster Astra, Baujahr 92 nach knapp sechs Jahren (da war die Durchrostungsgarantie gerade abgelaufen!) unterm Hintern weggerostet ist, weil Konservierung von gefährdeten Teilen plötzlich zu teuer und damit im Fertigungsprozess verzichtbar war. Hunderttausende Astra-Kunden von damals können ein Lied davon singen! Ich sag´ nur hintere Radläufe! So ein Debakel will und werde ich nicht noch mal erleben!
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15.11.2008 10:49 Uhr von Ottokar VI
 
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Plattmachen: Wenn zu wenig Autos gebaut werden, daß alle davon "sat" werden, müssen eben die Sterben, die es nicht schafen. Die Kredite verbrennen dann sowieso in einer unrentablen Branche. Wenn doch genug Autos gebaut werden, dann haben die anderen gut davon, daß ein Mitbewerber ausscheidet. Egal wie, eine Subvention verbietet sich meiner Ansicht nach.

Aderenfalls möchte ich auch gerne eine Subvention. 300.000,- würden fürs Erste reichen. Das sichert einen Arbeitsplatz.

Von 40 mrd Euro kann man 20.000 Menschen jeweils 20.000,- € in die Hand drücken. as würde der Wirtschaft wahrscheinlich mehr helfen al die Subvention eines rotten Konzerns. Im Zweifel haut Opel sowieso in ein paar Jahren ab,nach Rumänien odr sonstwohin.
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15.11.2008 11:56 Uhr von maki
 
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Ob die 40 Mrd. wirklich ausreichen, um GM zu retten?
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18.11.2008 02:14 Uhr von Mao_tse_tung
 
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Ich sage NEIN !!! Da sollen ein paar hunderttausend Arbeitsplätze mit Milliarden gesponsert werden, während sich um das Groh der Arbeitsplätze keiner kümmert ?!?

Lutum Maximum !!!

Denn bei den vielen kleinen Firmen, die tagtäglich in Insolvenz gehen, kümmert sich keín Schwein um die Zukunft der Werktätigen, so gehen in den nächsten Jahren millionen Werktätige anstatt zur Arbeit zum Arbeits- oder Sozialamt, aber schreit dann ein Grosser nach Bundesgeldern, kriegen die kapitalhörigen Politbonzen gleich weiche Knie und sind ganz bürgernah und freundlich zum Kapital . . .

. . . OK, die Arbeitslosigkeit ist kein schönes Los und es sei niemandem dieses Los gewünscht, doch wenn jetzt, wie vor Jahren bei Unternehmen aus dem AKW-Bau und den grossen Kraftwerksbetreibern wieder Milliarden auf den Müll geworfen werden, nur um fiktiv Arbeitsplätze zu erhalten, die dann doch kurze Zeit danach "freigesetzt" werden, dann halte ich diese Milliarden für Verschwendung . . .

. . . und betrachte man die Telekom und die Deutsche Post : Auch hier sind Milliarden unter der Hand hin geflossen und definitiv nur weitere "Arbeitnehmer freigestellt" worden, also war auch hier alles für die Katz . . .

. . . soll man doch lieber die Milliarden in die Schaffung von zukunftsorientierten Arbeitsplätzen stecken, zum Beispiel auf dem Gebiet der Nutzung umweltschonender Energien und des Umweltschutzes überhaupt, wie zum Beispiel auch in Bereichen, die nicht ohnehin innerhalb der nächsten Jahre Dank knapper werdenden Öls nicht mehr zur Debatte stehen, anstatt jetzt mit Hilfe imposanter Firmennamen Wahlkampf zu betreiben, der dann wieder nur auf Lügen und kaum auf der Realität begründet wäre . . .

. . . machen wir doch endlich das, was wir bereits seit Jahren tun sollten : Dort investieren, wo es sich für die Zukunft lohnt, und nicht, wie so oft in der Vergangenheit, Geld auf Treibsand verbauen, um dann entsetzt zuzusehen, wie die ach so "sorgfältig" fehlgeplanten Bauwerke im Sand versinken . . .

. . . und noch ein Wort zum Abschluss, welches vielleicht nicht soviel Kritik ernten wird, wie meine vorherigen : Wir sollten auch weniger Geld in die staatliche (also vom Volk, von uns bezahlte) Fehlerkorrektur durch Inkompetenzen bei den Privatbanken stecken, denn lieber eine Bank pleite und einhundert verbrecherische Bänker im Knast, als etliche Milliarden in die Fehlerkorrektur zu stecken, wenn bereits die nächste Korrektur mit Steuermitteln absehbar ist, da leider die gleichen Bänker wieder am Werk sind und sich somit rein garnichts ändert, ausser vielleicht die Höhe der Geldgeschenke der Regierung zu Lasten der Steuerzahler an die betrügerischen Banken und Bänker . . .

. . . Fazit : Beenden wir endlich diesen Piratenkapitalismus, denn wir sind bereits fast am Ende und sollten nicht noch den Rest unserer geringeren Möglichkeiten verspielen . . .

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