10.11.08 10:32 Uhr
 272
 

Chinesische Staatsführung beendet Beratungen mit Tibet - keine Einigung

Am frühen Montagmorgen erklärte die chinesische Regierung in Peking die Gespräche zwischen ihnen und dem Dalai Lama über die Zukunft der Provinz Tibet für beendet. Die Gespräche hätten keine substanziellen Fortschritte gebracht, so das Fazit der Regierungsseite.

China beharrte auf seiner Position, die von territorialer Integrität und der Würde der Nation spricht. Da habe es in den Verhandlungen kaum Spielraum gegeben, zumal der Dalai Lama selbst bereits vor den Gesprächen seiner Unterhändler erklärt hatte, eine größere Autonomie werde es nicht geben.

Das geistige Oberhaupt der Tibeter will am 17. November im indischen Dharamsala eine Konferenz mit Vertretern aller tibetischer Strömungen einberufen. Nach den jüngsten Vorfällen wächst die Kritik am Dalai Lama. Der hatte kürzlich zugegeben, mit seiner Taktik keinen Erfolg zu haben.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Staat, Einigung, Tibet, Beratung
Quelle: www.rp-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Gauland-Aussagen: AfD-Chefin Frauke Petry versteht, "wenn Wähler entsetzt sind"
Trotz Spannungen: Bundesregierung bürgt weiterhin für Türkei-Geschäfte
Spanien: Katalonische Regierungsmitarbeiter vor Unabhängigkeitsvotum verhaftet

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.11.2008 10:35 Uhr von Travis1
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Hat: ja auch nicht wirklich jemand erwartet.


Das Bild finde ich unpassend. Der Unterhändler wurde nicht erschossen.
Kommentar ansehen
10.11.2008 10:46 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Vorredner: Danke für den Hinweis mit dem Bild.
Ich hatte es schlicht vergessen zu löschen, mein Fehler!
Kommentar ansehen
10.11.2008 11:37 Uhr von coolio11
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
schließe mich Travis1 an: die damalige Aufnahme der Gespräche durch die Chinesen mit den Gesandten des Dalai Lama diente allein dazu, vor der Olympiade den Druck raus zu nehmen, der außenpolitisch auf China lastete.

Jetzt ist die Olympiade Geschichte und man geht wieder zur Tagesordnung über. Will sagen die Tibeter, die sich nicht dem Willen der Chinesen beugen, werden unterdrückt, terrorisiert oder bekommen langjährige Gefängnisstrafen, schlimmste Folter in der Haft inklusive.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesanleihe: Negativer Zinsrekord
Gauland-Aussagen: AfD-Chefin Frauke Petry versteht, "wenn Wähler entsetzt sind"
Sachsen: Vater und Söhne abgeschoben - Mutter und Tochter können bleiben


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?