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Mecklenburg-Vorpommern: Tragischer Tod einer Sechsjährigen

Im Landkreis Ostvorpommern in der Gemeinde Rubkow bei Anklam kam es am vergangenen Samstag zu einem tragischen Todesfall. Ein sechsjähriges Mädchen fiel aus bislang ungeklärter Ursache in einen Gartenteich und ertrank. Erst nach etwa 20 Minuten wurde der leblose Körper des Mädchens entdeckt.

Obwohl der Vater sowie auch ein herbeigerufener Notarzt sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begannen, konnten sie das Leben des Mädchens nicht mehr retten. Die Eltern hatten zusammen mit ihrer Tochter Bekannte besucht. Das Mädchen hatte mit einem Hund gespielt.

Ein Ball, der bei Entdeckung des toten Körpers auf der Wasseroberfläche trieb, lässt die Ermittler vermuten, dass das Opfer möglicherweise beim Versuch, den Ball aus dem Wasser zu holen, in den Teich geriet. Augenzeugen für den Hergang des Vorfalls gibt es allerdings nicht.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Mecklenburg-Vorpommern
Quelle: www.zeit.de

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10.11.2008 10:21 Uhr von vostei
 
+11 | -2
 
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einen wirksamen Teichschutz: gibt es in dieser Richtung, soweit ich weiß, nur, wenn man bastlerisch tätig wird - eine besonders phantasievolle Lösung, finde ich, ist diese hier in Form eines Spinnennetzes:

http://www.gartenteich-schutz.de/...

Zum Thema: extrem tragisch, insbesonders, weil es bei Bekannten passiert ist, woran ich allerdings als erstes denke - konnte die Kleine schwimmen? Oder war es der Kälteschock...

Bin nämlich der Meinung, dass das Thema "schwimmen lernen" bei uns mehr nach dem Zufallsprinzip funktioniert...
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10.11.2008 10:28 Uhr von korem72
 
+5 | -4
 
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Hat der Hund denn nicht wie wahnsinnig gebellt? Das jedenfalls wäre normal für einen Hund! Aber vielleicht ist es auch für die Besitzer des Hundes normal einen solchen Bellanfall zu ignorieren- dann wären sie in meinen Augen auf jeden Fall mit Schuld aqm Tod des Mädchens.

Mein Beileid an die Familie - Kinder sollten niemals vor Ihren Eltern gehen !!!
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10.11.2008 10:30 Uhr von derSchmu
 
+4 | -1
 
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@Vostei das mit dem Schwimmen lernen sehe ich aehnlich...ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine, dass ich in dem Alter schon schwimmen konnte oder es aber gelernt habe...da scheint es heute immer massiver Probleme zu geben...gut so n Schwimmkurs kostet Geld, aber kein Kurs kostet ein Leben..
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10.11.2008 11:50 Uhr von theG8
 
+1 | -0
 
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@derSchmu: Meiner Meinung nach muß man keinen Schwimmkurs besuchen um Schwimmen zu lernen. Es reicht doch, wenn ein (des Schwimmens fähiger) Elternteil sich mal ein wenig Zeit nimmt um das an den Nachwuchs weiter zu geben. Ich persönlich konnte schon schwimmen in einer Zeit, an die ich mich nicht mal mehr erinnere (wurde schon als Baby ins Schwimmbad mit genommen).
Aber heute zu Tage können immer mehr Menschen nicht schwimmen, Fahrrad fahren, etc.

ACHTUNG IRONIE:

Wird Zeit, dass es da mal eine Fernsehshow drüber gibt. Titel:"Der super-Schwimmlehrer"... dann wären die armen Menschen in dieser Richtung wenigstens, dank des Bildungsfernsehens, besser geschützt.
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10.11.2008 12:29 Uhr von Morgwenna
 
+4 | -0
 
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Vorsicht ist besser als Nachsicht: Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, Wasser kindersicher zu machen - Zäune oder Netze, beispielsweise. Dass Leute, die keine eigenen Kleinkinder haben, ihre Gärten kindersicher gestalten, kann jedoch nicht unbedingt verlangt werden. Außerdem ist es die Pflicht der Eltern, ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt in der Nähe von Teichen o.ä. spielen zu lassen.

(Natürlich tut es mir für die Eltern schrecklich leid, und hinterher ist man immer klüger.)
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10.11.2008 14:03 Uhr von RedBy7e
 
+2 | -2
 
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Schutz hin oder her - die Eltern haben Ihre Aufsichtspflicht verletzt. Natürlich kann man nicht rund um die Uhr auf den Nachwuchs aufpassen, aber wenn ich weiss das mein Kind nicht schwimmen kann und ein Gewässer in der Nähe ist, dann hab ich aufzupassen!!
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10.11.2008 14:09 Uhr von Klecks13
 
+3 | -0
 
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Schwimmkurs? wir haben unserer Tochter das Schwimmen auch selbst beigebracht - da war sie vier! Gekostet hat das lediglich ein paar Sontagnachmittage und den Eintritt ins Schwimmbad. Mittlerweile geht sie in die 3. Klasse - und ich bin entsetzt, wie viele ihrer Schulfreunde immer noch nicht schwimmen können! Und das auf dem Land, wo hinter jeder Scheune ein Feuerlöschteich angelegt ist!
Wenn dann so ein Unfall passiert, finden es alle tragisch - und verlassen sich weiter auf den Schwimmunterricht in der 4. Klasse! Wahrscheinlich suchen jetzt die Eltern des Mädchens die Schuld bei den Besitzern des Teiches. Dabei sollten sie sich lieber an die eigene Nase fassen:
- mit 6 sollte ein Kind schwimmen können
- nicht unbeaufsichtig an einem Teich spielen
- und wissen, dass es sich von Gewässern fern zu halten hat.
Verantwortlich sind die Eltern. Meine Meinung.
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10.11.2008 18:34 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
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Wiederbeleben nach 20 Minuten? Gut, dass das nicht geklappt hat!
Nach so langer Zeit ist es besser den Tod zu akzeptieren, anstatt dem armen wiederbelbten Körper eine ewig lange Tortur als vollbehinderter Fleischklumpen zu bescheren, der über Jahre hinweg lernen muss, Freude aus dem selbständigen Festhalten eines Bechers zu ziehen.

Arme Eltern.

Das mit dem Schwimmenlernen ist übrigens so eine Sache. Das schützt nicht unbedingt vor solchen Unfällen, denn das Wasser ist jetzt so kalt, dass ein unvermittelt ins Wasser fallendes Kleinkind in Schockatmung verfällt und sich das Wasser in die Lunge zieht, noch bevor an Schwimmen überhaupt zu denken ist. Das passiert auch Erwachsenen, wenn auch nicht ganz so leicht.
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11.11.2008 08:58 Uhr von Dr.NoNO
 
+1 | -3
 
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Wisst Ihr, einige von Euch scheinen: nur gequirlte Scheiße im Kopf zu haben. Meist ertrinken die Kinder in Gewässern, in denen Sie eigentlich stehen könnten. Das hat mit schwimmen lernen nix zu tun. Informiert Euch mal, ehe Ihr solchen Schwachsinn schreibt.
Ich bin auch selbst schuld, dass ich mir dieses Forum hier noch antue.
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11.11.2008 10:18 Uhr von El Indifferente
 
+1 | -0
 
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Schwimmkurs 2.Teil: Also ich habe meinem 4jährigen Sohn mittlerweile angefangen selbst das Schwimmen bei zu bringen, da das Schwimmbad bei uns zwar Kurse anbietet aber keine Kinder unter 5 Jahren zulässt, da die der Meinung sind, man könne das erst ab 5 Jahren richtig lernen (sic!)

Ansonsten kann ich mich teilweise Dr.NoNO anschliessen. Die meisten Kinder ertrinken nicht, weil sie nicht schwimmen können, sondern weil sie in Panik verfallen und dabei ertrinken manche sogar in Gewässern, in denen sie stehen könnten.

Allerdings @Dr.NoNO
Warum sind alle, die über diese Detailinformation nicht verfügen gleich Menschen, die "nur gequirrlte Scheiße im Kopf [..] haben?" Es gibt bestimmt auch einiges worüber DU falsch informiert bist und die Information, dass die meisten Kinder in seichten Gewässern ertrinken ist nun wirklich (leider) nicht so weit verbreitet. Wobei es sich da meistens nicht um 6-jährige handelt sondern um Kinder bis 4 Jahren, die noch nicht 100% stabil laufen können und auch mal beim Rennen hinfallen. Die schrauben die Quote der Kinder, die in seichtem Gewässer ertinken in die Höhe. Ab 6 Jahren ertrinken Kinder eher in einer Fluss- bzw. Meeresströmung.

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