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Berlin: Ex-Intendant Peter Mussbach verweigert Zusammenarbeit mit Staatsoper

Peter Mussbach war bis zum Frühjahr dieses Jahres Intendant an der Berliner Staatsoper. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" äußerte sich Mussbach nun höchst skeptisch, was die vor einer Woche uraufgeführte Oper "Hölderlin. Eine Expedition" von Peter Rudzicka angeht.

Das Pikante daran ist, dass Mussbach als Mitverfasser der Oper einer der Urheber des Werks ist. Er hatte die Texte beigesteuert. Die Staatsoper scheint damit auch weiterhin nicht zur Ruhe zu kommen. Genau an diesem Wochenende dirigierte Generalmusikdirektor Barenboim ein Benefizkonzert.

Im Kern geht es eigentlich aber nur um drei Hölderlin-Zitate, die die Verantwortlichen um Interims-Intendant Ronald H. Adler eingefügt habe. Der Streit um die vorzeitige Beurlaubung des Ex-Intendanten wirkt auch sechs Monate nach seinem Ausscheiden noch nach.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Staat, Zusammenarbeit, Intendant, Staatsoper
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2008 22:02 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Sollen sie doch ihre Machtspielchen spielen. Irgendwie wirkt der Streit absurd, denn im Grunde müssten die Hochkulturschaffenden alles tun, dass aus dem Zuschussbetrieb Staatsoper ein Großes Haus wird. Stattdessen streiten sie sich wie die "Kesselflicker". Es wird nicht die letzte Meldung dieser Art über das Berliner Haus sein, auch nicht wenn der mögliche Nachfolger präsentiert wird.
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09.11.2008 22:43 Uhr von Katzee
 
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Die Kunst der Selbstinszenierung: beherrschen die Intendenten, Dirigenten, Regisseure staatlicher Kunstbetriebe aus Erfahrung bis zur Perfektion. Mit der Inszenierung der Kunst als Selbstzweck haben sie jedoch ihre Probleme. Doch wer will entscheiden, wo das eine endet und das andere beginnt?
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10.11.2008 19:01 Uhr von stohrm2007
 
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in Berlin: ist es doch leider an der Tagesordnung das jeder sein eigenes Süppchen kochen will .
Sowas nennt sich leider Bundeshauptstadt

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