09.11.08 19:06 Uhr
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Physiker vermuten, ein neues Elementarteilchen entdeckt zu haben

Mit dem energiereichsten Teilchen-Beschleuniger der Welt "Tevatron" sind wahrscheinlich Anzeichen dafür entdeckt worden, dass es ein Elementarteilchen gibt, dass nicht ins bisherige Standardmodell passt.

Bei einem Experiment stellten die Wissenschaftler nämlich fest, dass es bei den Messungen der massereichen Myonen zu Abweichungen kam. Von den ca. 300.000 Einzelmessungen wiesen 70.000 Messungen mehr Myonen auf, als vorab berechnet worden waren.

Als Erklärung vermuten nun einige Forscher, dass ein bisher unbekanntes Elementarteilchen beim Verfall neue Myonen hervorgebracht haben könnte.


WebReporter: CORAZON
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Physik, Element, Elementarteilchen, Elementar
Quelle: www.spiegel.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2008 18:58 Uhr von CORAZON
 
+0 | -0
 
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Wer weiß, wieviele unbekannte Elementarteilchen noch existieren und uns die Antworten auf bisherige Ungereimtheiten liefern könnten.
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09.11.2008 19:16 Uhr von ElektroBitch
 
+4 | -71
 
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09.11.2008 19:31 Uhr von Andy3268
 
+31 | -1
 
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@ ElektroBitch: Dein Kommentar ist Schwachsinn.
Die Teilchen die da gemacht werden sind nur ein paar Atome aus denen keiner Waffen oso bauen kann.
Die Zerfallen bestimmt in ein paar Sekunden.

Wenn es nach dir geht würden wir immer noch in Hölen hocken.
"Blos nichts neues ausprobieren"
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09.11.2008 19:34 Uhr von Lornsen
 
+7 | -7
 
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Aber: das letzte Geheimnis werde ich euch nie verraten.

So Gott an Jakob Lorber.
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09.11.2008 19:39 Uhr von cheetah181
 
+17 | -2
 
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Viel interessanter als Indianerfriedhöfe!

Mal sehen ob der LHC die Vermutung bestätigen kann, wenn er denn mal wieder läuft. ;)
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09.11.2008 20:00 Uhr von McMurdock
 
+24 | -6
 
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Eine Standardfloskel: fehlt noch: Haben wir keine anderen Sorgen auf der Welt? Mit dem Geld hätte man $xxx helfen/retten/machen können.

@Corazon:
Schön daß es auch solche Nachrichten auf Shortnews gibt!
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09.11.2008 20:10 Uhr von nobody4589
 
+1 | -22
 
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09.11.2008 20:23 Uhr von Badok
 
+7 | -0
 
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Helfen durch Forschung! Denk mal daran, dass wir ,wenn wir neue Erkenntnisse in der Wissenschaft bekommen, viel mehr Leuten helfen können. Es könnte genau dieses Teilchen sein, mit dem wir unsere Energieproduktion ankurbeln könnten. Wenn wir mehr darüber lernen, können wir es vielleicht nutzen (auch wenn es nur Millisekunden existiert). Auch möglich wäre, dass wir neue medizinische Techniken erlangen, die Leben retten können.
Stell dir vor eine Bestrahlung mit einem Teilchen, dass zu diesem Teilchen zerfällt könnte vielleicht Krebs heilen... Was dann, wenn wir dieses Teilchen nie entdecken würden, weil wir nicht forschen?

Und Andy auch aus (hoch) instabilen Teilen könnte man unter Umständen Waffenenergie gewinnen, bzw. die Wirkung der Waffen stabilisieren... aber dieses Risiko besteht bei jeder Forschung.
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09.11.2008 20:47 Uhr von Andy3268
 
+5 | -8
 
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Befor jemand: mit Teilchenbeschleunigern Teilchen in ausreichender Menge hat hat man jedes Ziel X-Mal mit Anderen Waffen weggebombt und das auch noch billiger & schneller.
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09.11.2008 20:56 Uhr von McMurdock
 
+11 | -1
 
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@nobody4589: Dann werd doch mal konkret und erzähl mir was an dem ironischen Satz Unsinn ist. Es scheint eher so, daß du es bist der die "schnauze zu weit aufreisst und sich lächerlich macht".

Davon abgesehen: Die Rezensionen zu dem Buch hören sich interessant an. Vielleicht lese ich es demnächst.
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09.11.2008 21:37 Uhr von Gorxas
 
+8 | -0
 
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@ElektroBitch: you made my day!

es ist zwar ok, dass man sich in einem Gebiet nicht auskennt, aber dann trotzdem so einen Hammer raushauen, is echt ein Knüller xD
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09.11.2008 22:37 Uhr von Badok
 
+1 | -1
 
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@Andy: Hmm...

du hast Recht...
Aber... wenn man mehr über ein Teilchen weiß, kann man eventuell mehr davon beschaffen...




Außerdem wären die Forschungsergebnisse schneller unter Verschluß als die meisten glauben mögen, sobald sich herausstellt, dass man damit Waffen produzieren könnte.
Wir haben halt (noch) kein OpenAccess,,,
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09.11.2008 23:10 Uhr von Il_Ducatista
 
+0 | -4
 
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aufhören: jetzt kommen endlich konkrete hinweise auf KaluzaKlein Teilchen aus der 6ten Dimension. Heiss. Was Lisa Randall dazu gesagt?
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09.11.2008 23:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -0
 
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Ohne Forschung hätten wir kein Radio und kein Fernsehen und auch kein Telefon
... dann wüsste hier gar niemand, dass es auf der anderen Seite der Erde jemand gäbe der Problem oder Hunger hat, oder das es irgendwo ein Erdbeben gab. Und es gäbe keine Plattform um Kommentare loszuwerden nach dem Motto: "Hätte man damit nichts sinnvolleres tun können".

Aus Sicht des 16. Jahrhunderts waren Forschungen zum Thema Medizin, Radio, TV und Telefon Gotteslästerung.
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09.11.2008 23:25 Uhr von Rashaun
 
+0 | -0
 
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LHC: So weit ich weiß, wird der Kanal schon wieder abgekühlt, also kann es nicht mehr lange dauern bis er wieder läuft.
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10.11.2008 00:25 Uhr von Talknmountain
 
+8 | -1
 
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@Andy hoffentlich findet jemand einen Deutschbeschleuniger "befor" die Sprache völlig verkommt...
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10.11.2008 00:38 Uhr von matthiaskreutz
 
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Lass ich mir machen: Da lass ich mir eins in meinen goldenen Herrenring einpassen. Mit Gravur.
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10.11.2008 00:39 Uhr von cybersurfer7
 
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@Lornsen: das letzte Geheimnis, gibt es nicht, und wird es nie geben.
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10.11.2008 11:37 Uhr von Badok
 
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@*blubb*Dark(y)-Z(?): Mann, glaubst du wirklich, dass die Untersuchung der Myonen nur gemacht wurde um vermuten zu können, dass da etwas sein könnte?

Es ist ganz einfach: Die Myonen wurden wegen anderer Gründe untersucht. Und dabei ist etwas aufgetreten, das nicht mehr unter "Messfehler" laufen kann.

Jetzt stelltt man Vermutungen an wieso das so ist und das ist der Inhalt dieser News-Meldung.


Und wenn du solchen Anzeichen nicht nachgehst, stagniert die Forschung und den Rest habe ich schon ausgeführt.


Außerdem....
Die Forschungen sind überhaupt nicht so teuer wie ihr zu glauben scheint. Teuer war der Teilchenbeschleuniger im Bau. Dafür wird er mind. 25 Jahre lang für Forschungen genutzt werden können und das zu moderaten Preisen.
An den einzelnen Untersuchungen sind die Berechnungen und die dafür benötigten Rechennetze etwas aufwenig und folglich teuer. Aber auch diese können relativ lange weiter genutzt werden.
Auch der energieaufwand wird oft überschätzt.
Ich war bei der GSI und in der TU Darmstadt und hab mir einen Vortrag angehört. Das teuerste scheint wohl die Bezahlung der Wissenschaftler zu sein.
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11.11.2008 19:51 Uhr von DerBibliothekar
 
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Vielleich Messfehler? Ist zumindest denkbar.
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11.11.2008 22:07 Uhr von Il_Ducatista
 
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aufwachen: wo ist mein erster Comment hin? Diese Entdeckung scheint auf 6dimensionale Superpartner oder KaluzaKlein Teilchen hinzuweisen. Geil, Obergeil!
Ausserdem, wer waffenfixiert ist: man erzeugt Antiteilchen im Beschleuniger und sperrt sie in einem thermoskannenartigen Behälter (Dewar) ein. Dies wurde in den frühen 90ern am LEP bereits gemacht. D h man setzt einen Sprengstoffmantel um so ein dewar und hat somit die Möglichkeit einer Strahlungserzeugung.
Der Ansatz zu einer reinen Gammastrahlenwaffe existiert also!

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