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USA: Barack Obama will an Raketenschutzschild in Polen festhalten

Nach seiner Wahl zum 44. US-Präsidenten hatte sich Barack Obama bei zahlreichen Regierungschefs in Europa und der Welt telefonisch gemeldet. Auch in Polens Hauptstadt Warschau erhielt der amtierende Präsident Lech Kaczynski einen Anruf aus Washington.

Auch der neue Präsident scheint an den Plänen für ein Raketenabwehrsystem in Polen festhalten zu wollen. Das jedenfalls bestätigte Kaczynski der polnischen Nachrichtenagentur PAP. Russland hingegen betrachte diesen Plan als Bedrohung.

Trotz des Festhaltens Obamas an den Plänen stehen die Chancen für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen den USA und Russland nicht schlecht. Zwar rüstet auch Moskau derzeit auf, es gebe aber noch Verhandlungsspielräume. Russland reagierte erleichtert auf die Wahl Obamas.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Barack Obama, Polen, Rakete
Quelle: www.ftd.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2008 15:59 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Jeder Präsident wird vermutlich zu Beginn seiner Amtszeit in die militärischen Geheimnisse der größten Streitmacht eingewiesen. Und der militärisch-industrielle ist so groß, unübersichtlich, aber auch so mächtig, dass kein US-Präsident seit Ike Eisenhower (1952 bis 1960) dieses Thema auch überhaupt nur ansprach. Obama scheint seine Lektion gelernt zu haben. Nicht anders ist dieser "Umfaller" zu deuten und es wird nicht der letzte sein.
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09.11.2008 17:18 Uhr von dachskacke
 
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09.11.2008 17:18 Uhr von Dangermaus
 
+19 | -2
 
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Ja klar halten die daran fest da Obama auch nur eine Marionette ist in dem ganzen Spiel. Andere Männer haben die Fäden in der Hand.

So viel Zeit und Geld da reingesteckt und dann nicht bauen hahaha
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09.11.2008 17:26 Uhr von dachskacke
 
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09.11.2008 17:31 Uhr von Arbitrarius
 
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Was: für eine Überraschung.....
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09.11.2008 17:41 Uhr von dachskacke
 
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hab: ich gesagt dass McCain Präsident werden soll?

Mein erster Comment galt nur als Hinweis. Mir ist auch klar, dass es sehr unwahrscheinlich ist dass die Wahlmänner sich anders entscheiden. Ich habe das nur der Form halber erwähnt, mehr nicht.
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09.11.2008 17:49 Uhr von Putt
 
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@dachskacke: "Macht mich ruhig weiter rot, das steigert meine Lust."

Du kannst noch so viel mit den Füßen aufstampfen, deshalb wird dein Kommentar auch nicht sinnvoller :-)

Wenn es möglich erschien, dass Obama nicht ernannt wird, würde der amtierende Präsident kaum zur Wohnungsbesichtigung einladen und öffentlich Gratulieren. Und auch McCain und andere haben sehr anständig zum klaren Wahlsieg gratuliert. Da wird kein Wahlmann dieses praktizierte System der amerikanischen Politik verändern. Also ist der Hinweis darauf das der "elected President" nicht auch der 44. Präsident der USA wird einfach nur überflüssig.
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09.11.2008 17:52 Uhr von dachskacke
 
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09.11.2008 17:57 Uhr von Mac-the-Matchmaster
 
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dachskacke: dein wunsch ist mein befehl ...
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09.11.2008 18:14 Uhr von uhlenkoeper
 
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Wahlmänner und "Umfallrisiko": Rein theoretisch ist die Möglichkeit zwar vorhanden, dass einige Wahlmänner "umfallen" und nicht so stimmen werden, wie es die Wahlentscheidung in der letzten Woche vorgegeben hat.

In der Praxis steht dem aber ein entscheidendes Faktum gegenüber:
in mehr als der Hälfte der Bundesstaaten gibt es Gesetze, die die Wahlmänner an die Wahlergebnisse binden. Dort ist es nicht möglich, dass die Wahlmänner entgegen der Entscheidung aus der Wahl vom Dienstag ihre Stimme abgeben.

Ergo ist die Möglichkeit, dass Obama im Dezember nicht durch die Wahlmänner zum 44. Präsidenten gewählt wird eine rein hypothetische.

>>In 24 Bundesstaaten (Stand 2000) sind die Wahlmänner frei in ihrer Entscheidung für einen Kandidaten, könnten also auch entgegen dem Wählerwunsch abstimmen. In 26 Bundesstaaten und Washington D.C. sind die Wahlmänner indes per Gesetz – und zusätzlich oft per Gelöbnis an den Staat oder ihre Partei – dazu verpflichtet, nur für einen bestimmten Kandidaten abzustimmen; in Virginia könnte der Gesetzestext allerdings auch als Empfehlung (nicht als Gebot) gelesen werden.[1] In der Praxis werden in jedem Staat nur die Unterstützer eines Präsidentschaftskandidaten als Wahlmänner bestimmt.<< ( http://de.wikipedia.org/... )


Kommt es im Electoral College (also der Versammlung der Wahlmänner) zu einer Pattsituation, hat das Repräsentantenhaus die Pflicht, den Präsidenten zu wählen. Das Repräsentatenhaus ist neben dem Senat eine der beiden Kammern des US-Kongresses.
Wenn ich richtig informiert bin, haben aber die Demokraten auch dort in beiden Kammern die Mehrheit, oder ? Wie wahrscheinlich ist es also, dass Obama nicht als Präsident vereidigt werden wird ?
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09.11.2008 18:35 Uhr von uhlenkoeper
 
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Kapiert jemand das Minus ? An den Scherzkeks, der meinen letzten Beitrag negativ bewertet hat:
mich würde jetzt ausnahmsweise mal interessieren, was Dich daran gestört hat. Ich habe lediglich Fakten aufgezeigt, die jederzeit nachkontrollierbar sind. Wenn Du also den Mumm hast, Dich zu outen, dann wäre ich sehr gespannt auf die Begründung.
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09.11.2008 19:10 Uhr von Killed-The-Zeitgeist
 
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@uhlenkoeper: Dein letzter Beitrag hat von mir ein Minus bekommen. Einfach weil ich es lächerlich finde, dass sich viele hier wegen den Bewertungen aufregen, da gibts immer ein Minus von mir. Genauso bei den Menschen die es für nötig halten ein "Und jetzt her mit den Minussen" o.ä. ans Ende ihrer Beiträge zu setzen. Ich mit meinem simplen Geist erfülle den Wunsch immer gerne, egal wie der Beitrag sonst aussah.

Dein Erster hat übrigens ein Plus bekommen.
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09.11.2008 19:18 Uhr von uhlenkoeper
 
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@Killind-The-Zeitgeist: Ich finde solche Beiträge sonst auch ziemlich dämlich. Daher kein Problem mit einem Minus zu meinem "Beitrag zu dem Minus". Wenn Du weißt, was ich jetzt meine.

Nur: mir ging es nicht darum, mich über das Minus (das inzwischen ja verschwunden ist) zu beschweren. Mit diesen Bewertungen kann ich leben.
Mir war es todernst damit, dass ich gern die Intention des Negativ-Bewerters gewußt hätte. Wenn ich gewußt hätte, wer das war, hätte ich ihn/sie per PN nach dem Grund gefragt. Nur leider ging das ja nicht.

Also bitte: wer das war kann mir seinen Grund auch gerne "hinter den Kulissen" nennen. Bleibt unter uns. Aber ich würde schon gern verstehen, was jemanden dazu bringt, einen reinen Sachtext negativ zu bewerten.

Ein ernstgemeintes "Danke" aber an Dich, Killed-The-Zeitgeist, dass Du Deine Bewertung erklärt hast.
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09.11.2008 19:51 Uhr von kudowa222
 
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warum bekommt dachskacke: minus Punkte
ihr glaubt doch nicht wirklich das Obama was zusagen hat.Er wird doch nur eh nur gesteuert,genauso wie Bush
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09.11.2008 20:00 Uhr von anderschd
 
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USA? Da war doch was............
Ach ja. Manchmal glaub ich, einige wollen gar nicht, dass sich was ändert.
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09.11.2008 22:15 Uhr von christi244
 
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Stimmt doch gar nicht die News: Da kann man schon sehen, was für dappiche Lügner die Kaz-Brothers sind.
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09.11.2008 23:28 Uhr von Bleifuss88
 
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Soweit ich das mitgekriegt hab: will sich Obama alle Möglichkeiten offen halten und sich erst später entscheiden was das Abwehrsystem angeht.
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10.11.2008 00:26 Uhr von christi244
 
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Klar Blei: er wird sich mit den Russen kurzschließen.

Kannst Du mir sagen, welche strategische Bedeutung nun Polen für irgendwen hat?

Und ich denke, er wird die Kiste kippen. Putin hatte ja Bush schon mal weitaus sinnvollere gemeinsame Kontrollpunkte vorgeschlagen ... .
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10.11.2008 05:50 Uhr von Putt
 
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Nicht jedes Vorhaben lässt sich leicht kippen: Auch in der US-Politik gibt es regularien die es nicht so einfach machen bestimmte Gesetze einfach zu kippen. Aber der Wille die schlimmsten Sünden zu kippen ist ja da:
http://www.spiegel.de/...

Schlimm was die jetzige Administration macht:
http://www.welt.de/...
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10.11.2008 09:12 Uhr von christi244
 
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Putt: Kippen vielleicht nicht ... aber niemand ist gezwungen, es zu komplettieren. Denk mal an Bauruinen dabei, die angefangen aber nie vollendet wurden.

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